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Alternative zu öffentlichen Wanderrouten


Neuseeland ist eines der schönsten Länder zum Wandern, jedoch können beliebte Wandertouren wie die Milford-, Routeburn- oder Greenstone- Route sehr kostspielig werden. Bucht man einen Fremdenführer, eine Unterkunft und rechnet noch die Mahlzeiten mit ein, kann man für einen vier Tages Ausflug schnell bis zu $1800 pro Person ausgeben.

Eine günstigere Variante bieten die rudimentären Hütten des „Department of Conservation“ (DOC), in denen man als sogenannter „freedom walker“ nächtigen kann. Zwar ist ein solcher Ausflug als Selbstversorger insgesamt wesentlich günstiger als eine geführte Pauschal-Tour durch die Wildnis, allerdings muss man seine gesamten Habseligkeiten, Lebensmittel, Zelt, Handtücher und Schlafsack beim Wandern auf dem Rücken tragen.

In den letzten Jahren hat sich eine weitere Alternative aufgetan, um die einzigartige Wildnis Neuseelands zu Fuß zu erkunden. Benachbarte Farmer schließen sich seit Ende der 1980er Jahre zusammen und erschaffen neue, mehrtägige Wanderwege über ihre Ländereien. Das bietet Wanderern Abwechslung und den Landwirten eine breiter gefächerte Einkommensquelle. Entlang der Wege findet man in regelmäßigen Abständen mehrere liebevoll eingerichtete stilvolle Unterkunftsmöglichkeiten. Mit dem Angebot von gekühlten Getränken, frischer Bettwäsche und einer heißen Dusche sind die privaten Unterkünfte in Neuseelands Hinterland wesentlich komfortabler als die DOC Hütten. Manche Übernachtungsmöglichkeiten verfügen sogar über einen kleinen Laden, in dem man Lebensmittel erstehen und so das Gewicht seines Gepäcks noch weiter reduzieren kann.

Einige private Landbesitzer bieten auch geführte Touren und garantierte Abenteuer zu den Höhepunkten und Hauptattraktionen an, wie zum Beispiel die Beobachtung von Pinguinen, Robben, Delfinen oder seltenen Vogelarten.

Ob man sich nun auf den privaten „Banks Peninsula Track“, den „Tuatapere Hump Ridge Track“ oder den „Four Peaks High Country Track“ begibt, mit dem alternativen Angebot der zahlreichen Wanderrouten über Privatland lassen sich die Abenteuer in der neuseeländischen Wildnis genießen, ohne auf komfortablen Standard verzichten zu müssen.

 

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