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Kapitalanlage down under? Neuseeland als sicherer Investitionsort eingestuft

Dun & Bradstreet veröffentlichte kürzlich wieder den „Global Risk Indicator“, kurz GRI, welcher beleuchtet, wie hoch das politische, kommerzielle, wirtschaftliche und das von extern beeinflusste Risiko liegt, in einem Land Geschäfte zu machen. Dieser Index gibt vor allem Investitionskunden eine weltweite Übersicht, wo es sinnvoll und in welchen Ländern es eher riskant ist, Kapital einzubringen.

Neuseeland schnitt bei der Bewertung von 131 Ländern erstaunlich positiv ab. Im Weltvergleich befindet sich das kleine Land unter den ersten zwanzig Ländern, die als sichere Investitionsorte gelten; im asiatisch-pazifischen Raum lag Neuseeland sogar noch vor den Wirtschaftsstandorten China und Japan auf Platz vier. „Die aktuellen Zahlen zeigen deutlich, dass Neuseeland ein minimales Risiko für Investitionen bietet“, erklärt der Firmenvorstand von Dun & Bradstreet Neuseeland, John Scott. Die Bedingungen für ausländisches Investment würden sich stets verbessern, nur sei die Erholung der landeseigenen Wirtschaftslage etwas zögerlich.

Dieser neue Spitzenplatz auf dem Welt- und asiatisch-pazifischen Index bedeutet gute Nachrichten für Kiwi-Unternehmen. Denn ihre Abhängigkeit von der ins Wanken geratenen Europäischen Union ist mit nur 14 Prozent der Landesexporte relativ gering.

Doch auch für ausländische Investoren wird Neuseeland immer attraktiver. Immigrationsberater und Neuseeland-Experte Peter Hahn kann diesen Trend nur bestätigen: „Mein Kundenstamm hat sich in den letzten Jahren von Handwerkern weg, hin zu einem investitions-interessierten Klientel entwickelt. Gerade in Zeiten der Weltwirtschafts- und der Eurokrise suchen viele Deutsche einen Weg von der US-Währung und dem Euro weg“, erklärt er die Situation.

Deutschland liegt zwar im globalen Vergleich bereits an dritter Stelle der Länder, in denen ein Investment sicher ist, hat jedoch durch die Instabilität des Euro für viele internationale Investoren deutlich an Attraktivität verloren. „Auf dem asiatisch-pazifischen Finanzmarkt liegen Hongkong und Singapur noch vor Neuseeland“, so John Scott von D & B, „doch Hongkongs Bankensektor erholt sich nur schwer von deutlichen Fehlpraxen und politischen Skandalen, und Singapur erlebt gerade einen hohen Inflationsdruck und zögerliches Wirtschaftswachstum.“

Im Gegensatz dazu führt Australien alle Tabellen an und ist absoluter Spitzenreiter im Weltvergleich sowie im asiatisch-pazifischen Investitionsraum.

„Diese Bewertung zeigt deutlich, dass unsere deutschen Investitionskunden mit down under als Standort nicht schlecht beraten sind“, gibt Peter Hahn zu bedenken. Gemeinsam mit seinem Kollegen aus dem Investmentbereich verhilft er vielen kapitalkräftigen Kunden auf diese Weise hier nicht nur zu einem guten Investment, sondern auch zu einer einfachen Einwanderung nach Neuseeland. „Aus Kundensicht ist es sinnvoll, wenn man nach Neuseeland auswandern möchte, das Kapital mitzubringen und im Land zu investieren. Neuseeland ist und war schon immer ein absolutes Hochzinsland. Hier bekommt man derzeit im Schnitt rund drei Prozent auf ein normales Gehaltskonto, vergleichbar mit dem EC-Konto in Deutschland. Bei Anlage von mehr als 10.000 NZD über einen Zeitraum von fünf Jahren sind es sogar fünf Prozent. Und das sind die noch nicht verhandelten Zahlen bei der Hausbank!“, erklärt er die Sachlage. „Zudem sind auch Government und Corporate Bonds (Staats- und Industrieanleihen) attraktiv und auch die Aktienmärkte funktionieren in Australien und Neuseeland ein bisschen anders. Aktien sind zwar hier ebenso den globalen Schwankungen und Krisen unterlegen, jedoch schütten viele neuseeländische und australische Aktiengesellschaften hohe Dividenden aus. Diese liegen oft bei sechs bis sieben Prozent. Die hohe Ausschüttung bietet hier somit eine zusätzliche Möglichkeit für Anleger Erträge zu erwirtschaften, die unabhängig vom Wertzuwachs oder Wertverlust der Aktien sind.“

Investieren in Neuseeland wird jedoch für viele Deutsche immer interessanter, nicht nur für Auswanderwillige. „Wenn man nach Neuseeland immigrieren möchte, steht es somit nicht wirklich in Frage, das Kapital mitzubringen. Selbst wenn man nur etwa eine Million Euro mitbringt und sie zur Bank trägt, kann man hier von den Erträgen leben. Im Vergleich zu Europa ist das nur schwer möglich und wesentlich risikoreicher. Und mit entsprechendem Kapital kann man sogar problemlos über eine der Investor-Kategorien einwandern.“

Doch auch reine Investitionskunden, die kein Interesse haben, in Neuseeland zu leben, sehen down under immer größere Chancen, ihr Vermögen anzulegen. „Hier muss man natürlich immer bedenken, dass die Währungsunsicherheit dazu kommt, also der Neuseeland-Dollar wie auch die Aktienkurse stark schwanken. Wer also gegebenenfalls schnell und flexibel wieder an sein Geld kommen muss, sollte diesen Schritt genau überlegen. Dennoch zeigt unsere Erfahrung, dass sich deutsche Investoren zunehmend dafür interessieren, ihr Kapital down under anzulegen, schlichtweg um es aus der Euro-Zone zu schleusen. Wir empfehlen unseren Kunden stets kombinierte Geldanlagen in Neuseeland und Australien. Das ist ein sicheres und starkes Investitionspaket.“

 

  1. Sash sagt:

    hi Peter,
    Interessanter Artikel, ich sehe das ähnlich.
    Von Dollar und Euro sollte man sich ferhalten, allerdings ist der Australische $ jetzt schon sehr teuer geworden.

    Mach weiter so mit der Reise und Urlaubsseite.

    Viel Erfolg noch.

    Sash

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