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	<title>Anja Schoenborn &#8211; NEUSEELAND eZine</title>
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	<description>Auswandern, Einwandern und in Neuseeland leben</description>
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		<title>Alternative zu öffentlichen Wanderrouten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Anja Schoenborn]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Apr 2017 22:05:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aotearoa]]></category>
		<category><![CDATA[Travel]]></category>
		<category><![CDATA[Banks Peninsula Track]]></category>
		<category><![CDATA[Four Peaks High Country Track]]></category>
		<category><![CDATA[Tuatapere Hump Ridge Track]]></category>
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					<description><![CDATA[Neuseeland ist eines der schönsten Länder zum Wandern, jedoch können beliebte Wandertouren wie die Milford-, Routeburn- oder Greenstone- Route sehr kostspielig werden. Bucht man einen Fremdenführer, eine Unterkunft und rechnet &#8230; <a href="http://www.neuseeland-ezine.de/alternative-zu-oeffentlichen-wanderrouten/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Neuseeland ist eines der schönsten Länder zum Wandern, jedoch können beliebte Wandertouren wie die Milford-, Routeburn- oder Greenstone- Route sehr kostspielig werden. Bucht man einen Fremdenführer, eine Unterkunft und rechnet noch die Mahlzeiten mit ein, kann man für einen vier Tages Ausflug schnell bis zu $1800 pro Person ausgeben.</p>
<p>Eine günstigere Variante bieten die rudimentären Hütten des „<em>Department of Conservation</em>“ (DOC), in denen man als sogenannter „<em>freedom walker</em>“ nächtigen kann. Zwar ist ein solcher Ausflug als Selbstversorger insgesamt wesentlich günstiger als eine geführte Pauschal-Tour durch die Wildnis, allerdings muss man seine gesamten Habseligkeiten, Lebensmittel, Zelt, Handtücher und Schlafsack beim Wandern auf dem Rücken tragen.</p>
<p>In den letzten Jahren hat sich eine weitere Alternative aufgetan, um die einzigartige Wildnis Neuseelands zu Fuß zu erkunden. Benachbarte Farmer schließen sich seit Ende der 1980er Jahre zusammen und erschaffen neue, mehrtägige Wanderwege über ihre Ländereien. Das bietet Wanderern Abwechslung und den Landwirten eine breiter gefächerte Einkommensquelle. Entlang der Wege findet man in regelmäßigen Abständen mehrere liebevoll eingerichtete stilvolle Unterkunftsmöglichkeiten. Mit dem Angebot von gekühlten Getränken, frischer Bettwäsche und einer heißen Dusche sind die privaten Unterkünfte in Neuseelands Hinterland wesentlich komfortabler als die DOC Hütten. Manche Übernachtungsmöglichkeiten verfügen sogar über einen kleinen Laden, in dem man Lebensmittel erstehen und so das Gewicht seines Gepäcks noch weiter reduzieren kann.</p>
<p>Einige private Landbesitzer bieten auch geführte Touren und garantierte Abenteuer zu den Höhepunkten und Hauptattraktionen an, wie zum Beispiel die Beobachtung von Pinguinen, Robben, Delfinen oder seltenen Vogelarten.</p>
<p>Ob man sich nun auf den privaten „Banks Peninsula Track“, den „Tuatapere Hump Ridge Track“ oder den „Four Peaks High Country Track“ begibt, mit dem alternativen Angebot der zahlreichen Wanderrouten über Privatland lassen sich die Abenteuer in der neuseeländischen Wildnis genießen, ohne auf komfortablen Standard verzichten zu müssen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Hauskauf: Immobilienerwerb in Neuseeland wird schwieriger</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Anja Schoenborn]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Sep 2016 21:18:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Daily life]]></category>
		<category><![CDATA[Investments]]></category>
		<category><![CDATA[Darlehenvergabe]]></category>
		<category><![CDATA[Hauskauf]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilienblase]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilienmarkt]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Immobilienmarkt im Land steht Kopf, besonders in der Millionenmetropole Auckland. Die New Zealand Reserve Bank (neuseeländische Zentralbank) verschärft derzeit die Auflagen an die Banken für die Herausgabe von Krediten. &#8230; <a href="http://www.neuseeland-ezine.de/hauskauf-immobilienerwerb-in-neuseeland-wird-schwieriger/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Immobilienmarkt im Land steht Kopf, besonders in der Millionenmetropole Auckland. Die <em>New Zealand Reserve Bank</em> (neuseeländische Zentralbank) verschärft derzeit die Auflagen an die Banken für die Herausgabe von Krediten. Viele Banken haben bereits auf das Dilemma reagiert. Wer bei dieser Misere, negative Auswirkungen zu spüren bekommt, erklärt der Neuseeland-Experte und langjährige Einwanderungsberater Peter Hahn.</p>
<p>In Neuseeland ein Haus zu kaufen, war bislang auch für interessierte Ausländer keine Schwierigkeit. Solange man das entsprechende Geld mitbrachte, sich eine Steuernummer besorgte und ein Bankkonto im Land eröffnete, bekam man sogar als Ausländer häufig von neuseeländischen Banken ein Darlehen, um die Immobilie zu finanzieren. Ob Grundstück, Investmentobjekt oder Eigenheim, beim Kauf vom sogenannten ‚<em>Real Estate</em>’ war Neuseeland offen – auch wenn der Käufer kein permanentes Bleiberecht im Land hatte, sondern nur Besucher oder temporärer Visabesitzer war.</p>
<div id="attachment_6046" style="width: 160px" class="wp-caption alignright"><a href="http://www.neuseeland-ezine.de/wp-content/uploads/2016/10/Wellington-housing_Credit-NZ-Story-Rob-Suisted.jpg" rel="lightbox[6045]"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-6046" class="size-thumbnail wp-image-6046" src="http://www.neuseeland-ezine.de/wp-content/uploads/2016/10/Wellington-housing_Credit-NZ-Story-Rob-Suisted-150x150.jpg" alt="Hauspreise steigen auch in Wellington" width="150" height="150" srcset="http://www.neuseeland-ezine.de/wp-content/uploads/2016/10/Wellington-housing_Credit-NZ-Story-Rob-Suisted-150x150.jpg 150w, http://www.neuseeland-ezine.de/wp-content/uploads/2016/10/Wellington-housing_Credit-NZ-Story-Rob-Suisted-32x32.jpg 32w, http://www.neuseeland-ezine.de/wp-content/uploads/2016/10/Wellington-housing_Credit-NZ-Story-Rob-Suisted-50x50.jpg 50w, http://www.neuseeland-ezine.de/wp-content/uploads/2016/10/Wellington-housing_Credit-NZ-Story-Rob-Suisted-64x64.jpg 64w, http://www.neuseeland-ezine.de/wp-content/uploads/2016/10/Wellington-housing_Credit-NZ-Story-Rob-Suisted-96x96.jpg 96w, http://www.neuseeland-ezine.de/wp-content/uploads/2016/10/Wellington-housing_Credit-NZ-Story-Rob-Suisted-128x128.jpg 128w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a><p id="caption-attachment-6046" class="wp-caption-text">Hauspreise steigen auch in Wellington</p></div>
<p>Der unkomplizierte Kauf eines Hauses in Neuseeland für <a href="http://www.stuff.co.nz/business/81024368/ASB-joins-list-of-banks-imposing-new-rules-for-foreign-property-buyers">Ausländer</a>, scheint sich derzeit jedoch zu <a href="http://www.stuff.co.nz/business/industries/80840914/Westpac-and-ANZ-stop-lending-to-foreign-property-buyers">verschlechtern</a>. „Unsere Erfahrungswerte zeigen, dass es für bestimmte Personen derzeit immer schwieriger wird, in Neuseeland in eine Immobilie zu investieren oder einfach ein Haus zu kaufen“, berichtet auch Peter Hahn. „Oft scheitert es nun schon daran, als Ausländer in Neuseeland ein Bankkonto zu eröffnen. Einige Banken beharren auf einen Wohnsitz im Inland, andere möchten ein langfristiges temporäres Visum sehen, nicht nur das Standard-Touristenvisum.“ ANZ, Westpac, ASB, Kiwibank, BNZ, TSB, Cooperative Bank – die Liste der neuseeländischen Finanzinstitute ist lang und jeder scheint derzeit seine eigenen Regeln aufzustellen. „Viele Regulierungen liegen im Ermessen der Banken, die wiederum der <em>Reserve Bank</em> verpflichtet sind. So stellt sich häufig eine Art ‚vorauseilende Gehorsamkeit’ ein, besonders, wenn es um die Vergabe von Krediten an Ausländer geht.</p>
<p>In den Medien und in der Öffentlichkeit werden die für viele unerschwinglichen Hauspreise stark kritisiert. Der Vorwurf: Die Hauspreise seien zu hoch, ausländische Investoren würden die Immobilienpreise zusätzlich in die Höhe treiben. Dass es dabei gar keine eindeutigen Zahlen oder eine Entscheidung zwischen aus- und inländischen Investoren gibt, fällt bei dieser angeheizten Debatte meist unter den Tisch“, berichtet der Neuseeland-Experte aus der Praxis. Die Politik scheint überfordert und die Reserve Bank hat nur ein begrenztes Repertoire, um auf die Hauspreiskrise zu reagieren.</p>
<h2><strong>Mögliche Änderungen für ausländische Hauskäufer</strong></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die <em>Reserve Bank</em> kann aber den in Neuseeland ansässigen Banken vorschreiben, unter welchen Voraussetzungen Immobiliendarlehen vergeben werden dürfen. Ab 1. Oktober 2016 gelten verschärfte Richtlinien bei der Vergabe von Darlehn an <a href="http://www.rbnz.govt.nz/news/2016/09/reserve-bank-confirms-nationwide--restrictions-on-loans-to-property-investors">Ausländer</a>. Die einzelnen Banken setzen die Regulierungen jedoch oft unterschiedlich um. Einige Institute vergeben beispielsweise gar keine Hauskredite mehr an sogenannte ‚<em>overseas investors’</em>, wenn diese beispielsweise Grundstücke kaufen wollen. Andere verlangen einen Wohnsitz im Inland und ein regelmäßiges Einkommen, das zum Großteil in Neuseeland generiert wird. „Einige Banken erhöhen jetzt auch den Eigenanteil, der eingebracht werden muss. Wo früher zum Teil keine Anzahlung für die Kreditvergabe nötig war, werden jetzt beispielsweise 30-40 % des Hauswertes als sogenanntes ‚<em>downpayment’</em> oder ‚<em>deposit’</em> verlangt“, erläutert Peter Hahn seine Erfahrungen. „Dabei spielt häufig eine Rolle, auf welchen Wert die Bank die Immobilie schätzt. Denn das ist nicht zwangsläufig der Kaufpreis. Viele Häuser werden heute weit über ihrem Wert verkauft. Es ist also Interpretationssache, wie der Wert des Hauses gemessen wird. Deshalb können entsprechende Wertgutachten gefordert werden.“ Die große Angst der Kreditinstitute, wie auch der Reserve Bank ist: Sollte es eine Wirtschaftskrise geben und die Hauspreise in den Keller fallen, könnte der Wert des Darlehens dann am Ende höher liegen, als die Immobilie noch wert ist.</p>
<p>Detailliertere Hinweise zu den Richtlinien gibt es hier auf der Seite der <em><a href="http://www.rbnz.govt.nz/-/media/ReserveBank/Files/Financial%20stability/LVR/lvr-restrictions-guide-for-borrowers.pdf?la=en">Reserve Bank New Zealand</a>.</em></p>
<h2><strong>Auswirkungen auf Investoren und Einwanderer</strong></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>Für alle, die mit einem <em>Residence Visa</em> in Neuseeland leben, gelten beim Immobilienkauf nach wie vor die gleichen Bestimmungen wie für Kiwis &#8211; solange sie ein Bankkonto und einen Wohnsitz im Land haben, sowie ihren Unterhalt in Neuseeland verdienen. Entsprechend ihrer persönlichen Umstände bekommen sie dann bei rund 30 % Anzahlung einen Kredit für ein Haus, in dem sie dann auch selbst leben werden.</p>
<p>„Diese Regelung sieht jedoch schon wieder anders aus, wenn die <em>Permanent Residents</em> beispielsweise derzeit im Ausland leben, also kein neuseeländisches Einkommen und keine neuseeländische Adresse haben“, gibt Peter Hahn zu bedenken. Auch einige Kunden des Immigrationsanwalts, die derzeit nur mit temporären Visa in Neuseeland leben, könnten es künftig schwerer haben: „Wer ein Haus kaufen möchte aber beispielsweise nur ein einjähriges Bleiberecht hat, wie etwa über ein Studentenvisum, der könnte jetzt Schwierigkeiten bekommen, wenn er ein Haus kaufen möchte und dafür ein Darlehen benötigt. Die Bank kann sich in so einem Fall schon fragen, was dann nach dem einem Jahr passiert“, schätzt der Neuseeland-Experte die momentane Lage ein. „Für Besucher und Investoren, die überhaupt nicht in Neuseeland leben oder ein Visum besitzen, könnte es künftig wesentlich schwierig werden, sich eine Immobilie in Neuseeland zu kaufen – die scheitern in letzter Zeit manchmal sogar schon beim Versuch ein Bankkonto zu eröffnen!“</p>
<p>Grundsätzlich liegt die Vergabe von Krediten im Ermessen jeder einzelnen Bank. Doch derzeit geht die Risikobereitschaft der Finanzinstitute bei der Vergabe von Darlehen allmählich zurück. Wo früher jeder In- und Ausländer, beim Inländer oft sogar ohne Eigenleistung, ein Darlehen bekam, wird heute schon genauer hingesehen zu welchen Konditionen und wem man Geld für eine Immobilie leiht.</p>
<p>Für diejenigen, die mit einem guten Finanzpolster und mit einem Residence Visa in Neuseeland leben, stellt sich die hier geschilderte Problematik natürlich nicht.  Sie können sich Ihr Eigenheim oder auch Anlageobjekt entweder ohne Hypothek oder mit einem niedrigen und deshalb erschwinglichen Darlehen leisten. „Das ist ohnehin keine schlechte Idee, bei den im Vergleich mit Europa hohen Zinsen hier“, empfiehlt Peter Hahn.</p>
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		<title>Welche Visa erlauben welche Tätigkeit in Neuseeland?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Anja Schoenborn]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Mar 2016 00:17:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Immigration]]></category>
		<category><![CDATA[Work]]></category>
		<category><![CDATA[Work & Travel]]></category>
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					<description><![CDATA[Auch wenn man als deutscher Tourist ohne vorherige Visabeantragung nach Neuseeland einreisen darf, um Urlaub zu machen, gelten diese Bestimmungen nicht für Arbeitssuchende oder beispielsweise Au-Pairs. Eine Medienwelle wg. Au &#8230; <a href="http://www.neuseeland-ezine.de/welche-visa-erlauben-welche-taetigkeit-in-neuseeland/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Auch wenn man als deutscher Tourist ohne vorherige Visabeantragung nach Neuseeland einreisen darf, um Urlaub zu machen, gelten diese Bestimmungen nicht für Arbeitssuchende oder beispielsweise Au-Pairs. Eine <a href="http://www.nzherald.co.nz/nz/news/article.cfm?c_id=1&amp;objectid=11601210" target="_blank">Medienwelle wg. Au Pair</a> löste jetzt die ‚Verhaftung’ eines 18jährigen Au-Pair-Mädchens aus Frankreich aus, welche nach einer Nacht in der Zelle deportiert wurde.</p>
<p><span id="more-6016"></span>Eigentlich war die Französin Manon Pache als Au-Pair-Mädchen bei einer australischen Familie in New South Wales untergebracht. Doch als der einwöchige Urlaubstrip der Johnstons nach Queenstown anstand, stellte der Vater, Tierarzt Dr. Pip Johnston, dem Au-Pair frei, mitzukommen, oder die Woche Auszeit zu erhalten. Die 18jährige Französin entschied sich, die Einladung anzunehmen und ihre Gastfamilie nach Neuseeland zu begleiten, denn diese lud sie ein und bezahlte für ihr Ticket und ihre gemeinsame Unterkunft in Otago. Bei der Einreise erlebten die Australier und ihr französischer Gast jedoch einen unerfreulichen Empfang. Die Immigrationsbeamten in Queenstown sahen die Französin als arbeitende Angestellte der Familie an und ohne gültiges Arbeitsvisum sei sie in Neuseeland nicht willkommen. Nach einer Befragung, in der die junge Frau angab, eventuell für die Familie am Abend auch einmal Baby zu sitten, musste sie die Nacht in einer Polizeizelle verbringen, bevor sie am nächsten Morgen mit der nächst möglichen Maschine völlig verstört wieder außer Landes gebracht wurde. „Es gibt leider hier in Queenstown momentan keine anderen Unterbringungsmöglichkeiten, um solche Passagiere über Nacht zu beherbergen“, lautete die offizielle Stellungnahme der Behörden. Das harte Durchgreifen der Einwanderungsbehörde im Fall des jungen Au-Pair-Mädchens erzeugte einen Medienaufschrei, der sich bis in die britische Presse zog und letztendlich zu einer Entschuldigung der zuständigen Beamten für ihr hartes Durchgreifen führte. Sie hätten jedoch nicht gesetzeswidrig gehandelt, hieße es dennoch.</p>
<p>Wer sein Kind als Au-Pair nach Neuseeland schicken möchte, sollte sich deshalb unbedingt vorab informieren, welche Visamöglichkeiten für den individuellen Fall geeignet sind. „Die meisten jungen Leute aus Deutschland kommen mit dem Work &amp; Travel-Visum nach Neuseeland“, bestätigt der langjährige Einwanderungsberater <a href="http://www.peterhahn.co.nz" target="_blank">Peter Hahn</a>. „Dieses gibt es jedoch nicht in exakt derselben Form für Schweizer und Österreicher. Das Visum kann von Deutschen bis zum 31. Geburtstag vor der Reise beantragt werden und ist mit dem Tag der Einreise für ein Jahr gültig. In dieser Zeit darf die Person dann sowohl in Neuseeland reisen, wie auch im Land arbeiten. Für Au-Pairs und Weltenbummler, die Auslandserfahrung sammeln wollen und sich zwischendurch immer wieder Geld verdienen müssen, eine ideale Lösung!“</p>
<p>Sollte ein Bewerber dieses Visum jedoch bereits ausgeschöpft haben, wird es mit einer Au-Pair-Stelle schwierig. „Selbst wenn die Gastfamilie kein Taschengeld bezahlt, schon alleine das Babysitten gegen Kost und Logis, wird als Bezahlung angesehen und macht die Au-Pair-Tätigkeit zur Arbeit. Und für diese Arbeit muss eine Arbeitserlaubnis in Form eines <em>Work Visa</em> vorliegen“, erklärt der Einwanderungsberater die gesetzlichen Bestimmungen. „Allerdings wird niemand für eine Au-Pairs-Tätigkeit ein Arbeitsvisum genehmigt bekommen, denn dafür müsste die Familie nachweisen, dass sie innerhalb Neuseelands keine geeignete Kraft gefunden hat, und so weiter. Es gibt deshalb immer wieder Fälle, bei denen Jugendliche oder junge Erwachsene mit einem Touristenvisum einreisen, obwohl sie eine Au-Pair-Stelle antreten.“</p>
<p>In den letzten Jahren zeigen sich die Beamten an den Flughäfen in Neuseeland bei der Kontrolle der Einreisenden immer strenger. Man befragt nun immer häufiger nach dem Zufallsprinzip und aufgrund etwaiger Funde im Gepäck oder Unschlüssigkeit der persönlichen Angaben auf der <em><a href="http://www.customs.govt.nz/news/resources/forms/documents/passenger%20arrival%20card%20english%20language%20version.pdf" target="_blank">Arrival Card</a></em> die entsprechenden Kandidaten. Wer erwischt wird, muss mit einer Deportation rechnen, was sich darüber hinaus auch noch negativ auf eventuelle spätere Visa Anträge oder Neuseelandbesuche auswirken kann.</p>
<p>Ähnlich kann es potenziellen Einwanderern ergehen, die als Touristen nach Neuseeland einreisen, um dann vor Ort einen Job zu suchen. „Ich habe immer wieder mit Leuten zu tun, die man am Flughafen befragt hat. Manchmal genügt schon eine Durchsuchung des Gepäcks. Finden die Beamten beispielsweise Arbeitskleidung, Bedienungsanleitungen für bestimmte Maschinen oder auch nur eine Geburtsurkunde, entsteht natürlich schnell der Verdacht, dass die Absicht der Reise kein reines Urlaubsvergnügen ist!“, berichtet Peter Hahn aus seinen über 20 Jahren Erfahrung im Einwanderungsbusiness. „Bei einem schweizerischen Besucher wurde der Flug bereits vom interessierten Unternehmen bezahlt. Die Airline muss dieses Detail wohl an die Behörden weitergereicht haben und dann stand der Passagier bei der Einreise und Befragung durch die Behörden natürlich ganz schlecht da.“ Selbst wenn die <em>Officers</em> sich nach der Befragung mit den Antworten zufrieden geben und die Person einreisen lassen, wird ein Vermerk in die Akten geschrieben. „Ich hatte schon Fälle, wo später tatsächlich ein Job gefunden wurde und schließlich der Versuch scheiterte, ein <a href="https://www.newzealandnow.govt.nz/node/613?gclid=Cj0KEQjwlLm3BRDjnML3h9ic_vkBEiQABa5oeSOv35CHC0kQjz9hlDaIorWCmtvDeqbq-lnU1VHrokMaAq0T8P8HAQ&amp;gclsrc=aw.ds" target="_blank">Work Visa</a> zu beantragen. Mit der späteren Antragstellung auf eine Arbeitserlaubnis, ohne vorher das Land wieder verlassen zu haben, wird für die Beamten offensichtlich, dass die Aussage des ‚reinen Urlaubs’ in Neuseeland bei der Einreise gelogen war. Somit gelten diese Personen als nicht ‚<a href="https://en.wiktionary.org/wiki/bona_fide" target="_blank">bona fide</a>’ und diese Charakterschwäche genügt bereits, um den <em>Work Visa</em> Antrag abzulehnen.“</p>
<p>Für den Einwanderungsberater fallen solche Fälle jedoch in eine Grauzone. „Diese Probleme bei der Einreise der Personen müssen schon im Vorfeld gut gemanagt sein, damit es später kein böses Erwachen gibt“, gibt Peter Hahn zu bedenken. „Es ist eine paradoxe Situation aber bei der Befragung darf man eben keinerlei Absichten haben, zu bleiben oder einen Job suchen zu wollen. Rein theoretisch kann sich diese Einstellung bereits mit dem Verlassen des Flughafengebäudes ändern.“ Der Neuseelandexperte rät deshalb seinen Kunden, auf Fragen gut vorbereitet zu sein und beispielsweise Dokumente wie Geburtsurkunden, bereits vorab per Post zu senden.</p>
<p>Für alle Deutsche, die nur in Neuseeland Urlaub machen möchten, gibt es keinerlei Probleme. Sie bekommen aufgrund eines so genannten Visa Waiver Abkommens bei der Einreise automatisch ein dreimonatiges Touristenvisum, welches sogar noch bis auf neun und in den meisten Fällen sogar 12 Monate verlängert werden kann. Dann steht einem Traumurlaub in Aotearoa nichts im Wege.</p>
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		<title>Immigration New Zealand setzt neuen Fokus: Investor-Kategorie könnte sich ausweiten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Anja Schoenborn]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Jun 2013 04:18:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aotearoa]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Immigration]]></category>
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		<category><![CDATA[Investoren-Visa]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Abänderung und Anpassung der Investor-Kategorie als Einwanderungsmöglichkeit nach Neuseeland begann bereits Anfang der 1990er Jahre. Doch heute mehr denn je, geht Immigration New Zealand in die Offensive und versucht &#8230; <a href="http://www.neuseeland-ezine.de/immigration-new-zealand-setzt-neuen-fokus-investor-kategorie-konnte-sich-ausweiten/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Abänderung und Anpassung der Investor-Kategorie als Einwanderungsmöglichkeit nach Neuseeland begann bereits Anfang der 1990er Jahre. Doch heute mehr denn je, geht Immigration New Zealand in die Offensive und versucht gezielt, ausländische Investoren und Gelder ins Land zu bringen. Ein regelrechter Werbe-Apparat wurde initiiert und eine Ausweitung der für das Land finanziell attraktivsten aller Einwanderungskategorien könnte schon bald auf dem Plan stehen.</p>
<p><span id="more-5542"></span>Erst kürzlich fand in Neuseeland wieder ein Seminar für ausgewählte langjährige Auswanderberater statt, bei dem sich sogar der Einwanderungsminister selbst blicken ließ. Neuseelands Regierung rüstet gezielt auf, hat nun sogar das Spezialisten-Team „Migrant Attraction Unit“ nach England entsandt, welches mit Sitz in London gezielt „smartes Kapital“ nach Neuseeland bringen soll. „Wir suchen besonders nach individuellen Personen, die mit ihren Fähigkeiten, ihren Netzwerken und ihrem Wissen helfen können, Neuseelands Wirtschaft anzukurbeln“, erklärt Jennifer Anderson, Senior Account Managerin. „Mein Hauptaugenmerk liegt darauf, potenzielle Antragsteller in der Investor-Kategorie zu finden, wobei unsere Zielmärkte England, Deutschland, Frankreich, Spanien und Italien sind.“</p>
<p>Ein kurzer Blick in die Entwicklung dieser Einwanderungsstrategie zeigt, dass Neuseeland stets versucht, die Rahmenbedingungen zu verbessern, um einen möglichst großen Gewinn für das eigene Land zu erzielen. Anfang der 90er Jahre konnte man mit 750.000 NZD, später dann mit einer Million NZD relativ einfach ein Residence Visa bekommen. Man musste das Geld nur zwei Jahre auf einem neuseeländischen Konto liegen haben, sich noch nicht einmal im Land aufhalten und hatte dann nach zwei Jahren die lebenslange Aufenthaltsgenehmigung. 2005 gab es jedoch eine erste Abänderung. Antragsteller in der Investor-Kategorie mussten dem neuseeländischen Staat mindestens zwei Millionen NZD zur freien Verfügung stellen, bekamen die Summe dann nach fünf Jahren unverzinst zurück. Diese Form der Einwanderung war derart unattraktiv, dass sie von Juli 2005 bis zur nächsten Änderung im November 2007 nur 18 Antragsteller anzog. „Seit November 2007 galten wieder andere Regelungen, die nun als „Active Investor Migrant Policy“ bezeichnet wurden. Hier gab es die Global Investor Kategorie, die Professional Investor Kategorie und die General (Active) Investor Kategorie, denen jeweils unterschiedliche Investitionssummen zu Grunde gelegt waren“, erinnert sich der langjährige Einwanderungsberater Peter Hahn an die drastische Wandlung dieses Einwanderungsweges. Erst seit 2009 werden auch in der Investor Kategorie wie in anderen Einwanderungskategorien Punkte vergeben.</p>
<p>Diese bislang letzte Anpassung scheint Früchte zu tragen, denn an die 600 Anträge mit Investitionssummen von 1,4 Milliarden NZD werden und wurden bislang bearbeitet. Laut der derzeitigen Statistik kommen die meisten Investoren aus China, gefolgt von Großbritannien und den USA. Auch Peter Hahn sieht den Trend deutlich hin zu Kunden, die über gewisses Kapital verfügen. „Wo früher viele meiner Kunden Handwerker waren, haben heute immer mehr Menschen des MIttelstands den Wunsch, in Neuseeland Fuß zu fassen. Und ein gewisses Kapital kann da durchaus helfen. Entweder man bringt soviel Vermögen mit, dass man mit 2.5 Millionen NZD über die Investor Kategorie den Antrag stellen kann, mit 10 Millionen NZD über die Investor Plus oder aber über ein Studium oder Aufbaustudium mit den entsprechenden zu finanzierenden Gebühren der Universitäten die Residency anstrebt.“</p>
<p>In den momentan bestehenden zwei Investor-Kategorien müssen die Antragsteller ihr Kapital in von Immigration anerkannten Investments anlegen. „Viele der Investor-Kunden entscheiden sich hierbei für Government Bonds (Staatsanleihen), weil sie eben die größte Sicherheit bieten. Allerdings haben diese natürlich nicht so gute Rendite wie andere Anlagemöglichkeiten“, erklärt Peter Hahn die Sachlage. „Die Rentabilität dieser Bonds ist zwar im Vergleich zu ähnlichen Bonds in den USA oder in Deutschland immer noch höher, Immigration Neuseeland möchte jedoch das Kapital lieber in die Wirtschaft fließen sehen, beispielsweise in Angel Investments. Um diese Art der aktiveren Kapitalanlage für ausländische Kunden trotz des höheren Risikos interessanter zu machen, könnte Immigration derzeit an einer dritten Investment-Kategorie arbeiten“, spekuliert der erfahrene Einwanderungsanwalt. „Eine gute Möglichkeit wäre hier beispielsweise die benötigte Investitionssumme zu verringern, wenn man sein Kapital in die Wirtschaft Neuseelands fließen lässt oder mehr Punkte zu vergeben, wenn der Antragsteller sich für ein derartiges risikoreicheres Investment entscheidet.“<br />
Ob es bald tatsächlich eine dritte Form der Investor Kategorie geben wird, werden die nächsten Monate zeigen. Sicher ist jedoch, dass Immigration Neuseeland immer noch an der Rentabilität dieser Kategorie feilt und derzeit den Fokus gezielt auf potenzielle weltweite Investor-Antragsteller gesetzt hat.</p>
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			</item>
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		<title>Statistik zeigt: Mehrheit der Einwanderer fühlt sich heimisch</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Anja Schoenborn]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 May 2013 03:40:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Immigration]]></category>
		<category><![CDATA[Einwanderungsstatistiken]]></category>
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					<description><![CDATA[Zumindest wenn man den neusten Untersuchungen glauben schenkt, haben die Immigranten in Aotearoa ein sehr starkes Zugehörigkeitsgefühl zu Neuseeland, sehen ihr Einwanderungsland tatsächlich als neue Heimat. Dies hat jetzt das &#8230; <a href="http://www.neuseeland-ezine.de/statistik-zeigt-mehrheit-der-einwanderer-fuhlt-sich-heimisch/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Zumindest wenn man den neusten Untersuchungen glauben schenkt, haben die Immigranten in Aotearoa ein sehr starkes Zugehörigkeitsgefühl zu Neuseeland, sehen ihr Einwanderungsland tatsächlich als neue Heimat. Dies hat jetzt das Ergebnis einer Studie von Statistics New Zealand ergeben.</p>
<p><span id="more-5507"></span>Laut der Umfrageergebnisse fühlen sich 86% der Langzeit-Migranten nach über 12 Jahren in Neuseeland wirklich als Kiwis. Das sind rund 407.000 Menschen. Immerhin 64% der Einwanderer, etwa 288.000 Migranten, die weniger als 12 Jahre im Land leben, fühlen sich als echte Neuseeländer. Diese Ergebnisse sprechen Bände, denn nur 95% der Neuseeländer selbst und 93% der in Neuseeland geborenen Einwohner mit mindestens einem ausländischen Elternteil, fühlen sich dem Land tatsächlich zugehörig und in die Gesellschaft integriert.</p>
<p>„In der Realität gibt es wohl bei allen Einwanderern Höhen und Tiefen während des Integrationsprozesses“, erklärt der langjährige Auswanderberater Peter Hahn aus seiner Erfahrung. „Ich gebe meinen Kunden immer mit auf den Weg, dass sie einen Zeitrahmen von etwa drei Jahren einplanen sollten, bis sie tatsächlich in Neuseeland angekommen sind – sowohl beruflich, als auch gesellschaftlich und was die gewünschten Lebensumstände angeht. Manchmal ist einfach Durchhaltevermögen gefragt.“<br />
Nicht jede Einwanderung ist einfach, oft steht den Immigranten ein holpriger Weg in einem Wechselbad der Gefühle bevor. Die Asiatin Bevan Chuang beispielsweise kam vor 17 Jahren nach Neuseeland, als sie 15 Jahre alt war. „Für viele Immigranten sind die ersten Monate im neuen Land fast wie Flitterwochen, alles ist neu und aufregend. Dann kommen auf einmal irgendwann Gefühle von Heimweh und Einsamkeit. Ich denke für viele Neubürger kann es sechs bis sieben Jahre dauern, bis sie sich wirklich mit ganzem Herzen in Neuseeland zu Hause fühlen“, erzählt die junge Frau rückblickend. Grundsätzlich gelten Kiwis den Neuankömmlingen gegenüber als extrem aufgeschlossen und tolerant. „Trotz gewisser Klischees und Vorurteile sind besonders Deutsche in Neuseeland geschätzte Arbeitskräfte. Vor allem Kiwis, die schon einmal in Deutschland waren, sind ganz begeistert“, weiß Peter Hahn.</p>
<p>Ein besonders interessanter Aspekt der Studie lag auf dem Wahlverhalten von Immigranten im Verhältnis zu neuseeländischen Bürgern. So lag die Wahlbeteiligung von Einwanderern sogar proportional höher als die der Neuseeländer selbst. „Je nachdem, wie zugehörig zu einem Land sich eine Person fühlt, spiegelt sich das in ihrer Beteiligung in der Gesellschaft wieder, beispielsweise auch, ob sie wählen gehen oder nicht“, berichtet der leitende Kopf der Umfrage von Statistics New Zealand. Ein weniger ausschlaggebender Punkt sei beispielsweise der Hauskauf, fügt Einwanderungsexperte Peter Hahn hinzu. „Viele Deutsche kaufen und verkaufen in Neuseeland Häuser, was sie in Deutschland nie gemacht hätten. Hauskauf bedeutet hier nicht gleich, sich für immer nieder zu lassen. Deutsche nehmen hier eher die neuseeländische Mentalität an. Was jedoch durchaus von Integration zeugt, ist der Anteil der Deutschen, welche nach fünf Jahren die Residency in Neuseeland zur Staatsangehörigkeit umwandeln. Und viele geben dafür sogar ihren deutschen Pass her. Das zeigt mir dann deutlich, dass sie Europa tatsächlich für immer den Rücken gekehrt haben“, resümiert Peter Hahn.<br />
Für viele Einwanderer schlägt das Herz allerdings lange Jahre für zwei Staaten, ihr Herkunftsland und ihre neue Wahlheimat. „Ich bin wie fast alle Immigranten die ersten Jahre regelmäßig nach Hong Kong zurückgeflogen, um Familie und Freunde zu besuchen. Man fühlt sich hin- und hergerissen“, erinnert sich Bevan Chuang gut. „Aber irgendwann kam dann der Punkt, als ich von einem Hong Kong-Trip zurückkam und in Neuseeland gelandet bin und dachte: „Es ist fantastisch, wieder hier zu sein!“. Da war mir klar, Neuseeland ist jetzt meine neue Heimat!“</p>
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		<title>Neue Statistiken zur Einwanderung veröffentlicht: Neuseeland ist multikulturell</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Anja Schoenborn]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Apr 2013 03:50:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aotearoa]]></category>
		<category><![CDATA[Immigration]]></category>
		<category><![CDATA[Einwanderungsstatistiken]]></category>
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					<description><![CDATA[Statistics New Zealand und das Ministerium für Business, Innovation and Employment haben zum Ende des neuseeländischen Steuerjahres im März die neuesten Zahlen zur Einwanderung nach Neuseeland veröffentlicht. Es zeichnet sich &#8230; <a href="http://www.neuseeland-ezine.de/neue-statistiken-zur-einwanderung-veroffentlicht-neuseeland-ist-multikulturell/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Statistics New Zealand und das Ministerium für Business, Innovation and Employment haben zum Ende des neuseeländischen Steuerjahres im März die neuesten Zahlen zur Einwanderung nach Neuseeland veröffentlicht. Es zeichnet sich ein deutlicher Trend bei der Einwanderung ab, immer mehr unterschiedliche Nationalitäten wählen Aotearoa als neue Heimat.</p>
<p><span id="more-5517"></span>Auch wenn die von der Regierung zugelassene Einwanderungszahl von 50.000 Neubürgern pro Jahr im vergangenen Jahr wieder nicht erreicht wurde, so genehmigte Neuseeland doch 40.448 Personen in 2011/2012 die begehrte Residency. Den größten Anteil halten mit 15% nach wie vor die Briten, jedoch dicht gefolgt von Chinesen und Indern mit jeweils 13% Gesamtanteil. Die Netto-Migration sah jedoch gar nicht so rosig aus, denn hier werden die abgewanderten Neuseeländer den neu hinzugekommenen Einwanderern gegenüber gestellt. Immer noch zog es viele Kiwis ins Nachbarland Australien, um Erfahrung zu sammeln und weil dort die Gehaltsaussichten für Vollzeitarbeiter statistisch gesehen bis zu 25% höher liegen als in der Heimat. Der Trend der oft als „Brain Drain“ bezeichneten Abwanderung von Kiwis nach Australien geht jedoch langsam zurück, scheinen sich die Neuseeländer doch des Lifestyles im eigenen Land bewusster zu werden. „Man muss mal ganz objektiv betrachtet sagen, wer aus Lifestyle-Gründen nach Neuseeland auswandern möchte, liegt eigentlich gar nicht verkehrt, auch wenn er nicht unbedingt in die Sparten der Einwanderungsbehörde passt“, bemerkt der langjährige Einwanderungsberater Peter Hahn. „Diese Leute passen sich meist besser an, kommen nicht mit zu hohen Gehaltserwartungen und integrieren sich dadurch leichter in die Gesellschaft“, erläutert er seine Erfahrungen.</p>
<p>Die Einwanderung nach Neuseeland kann über die verschiedensten Wege stattfinden, wie beispielsweise den Skilled Migrant Stream, Studieren in Neuseeland, Familienzusammenführung, die Entrepreneur oder die Investor-Kategorie. Knapp die Hälfte aller uneingeschränkten Aufenthaltsgenehmigungen ging im letzten Jahr an Bewerber, die über die Skilled Migrant-Kategorie einwanderten. Allerdings sind die Bedingungen bei der Einwanderung hier strikter geworden. „Besonders seit Anfang des Jahres liegt die Messlatte bei Immigration recht hoch. Wo man vorher in Einzelfällen sogar noch ohne Job offer die Residency bekommen konnte, ist jetzt eigentlich immer ein uneingeschränkter Arbeitsvertrag nötig“, erklärt Peter Hahn. „Die neuesten Zahlen belegen hier unsere Erfahrung, denn 92% aller Skilled Migrants wurden mit einem Job oder Job offer akzeptiert, nur noch 8% kamen ohne rein.“ Laut Statistik wandern vor allem immer mehr Inder über diese Kategorie nach Neuseeland ein. Sie haben hier sogar die Anzahl der Bewerber aus England überholt und einen Zuwachs von 27 Prozent zu verzeichnen.</p>
<p>Gerade für Inder, wie auch für Chinesen scheint der Weg der Einwanderung über ein Studium in Neuseeland interessanter geworden zu sein. So studierten 68.980 internationale Hochschüler in 2011/2012 an neuseeländischen Universitäten. „Auch für viele meiner Kunden jeden Alters ist ein Studium oder Aufbaustudiengang heute eine gute Möglichkeit, die sonst schon mal schwierig zu erreichende Residency anzustreben. Man lernt gleichzeitig das Land besser kennen, darf 20 Stunden pro Woche arbeiten und kann danach meist ein „Study to work Visa“ beantragen, welches dann häufig zu einem guten Arbeitsplatz führt. Dann ist es für den Einwanderer wesentlich leichter, die Residency zu beantragen“, erklärt Peter Hahn.</p>
<p>Anhand der aktuellen Zahlen lässt sich jedoch deutlich beobachten, dass die Anzahl der Nationalitäten die sich mit der so genannten „Expression of Interest“ bei Immigration New Zealand bewerben immer stärker zunimmt. Der Vergleich zwischen 2006 und 2013 zeigt deutlich, dass mittlerweile Inder einen großen Anteil der Einwanderer ausmachen aber es beispielsweise auch Bewerber aus Pakistan gibt. „Ich habe selbst Kunden aus den unterschiedlichsten Ländern“, berichtet Peter Hahn. „Ob Inder, Bewerber aus Finnland, dem Oman, Serbien, Ungarn, Südafrika, den USA oder eben Deutschland – Neuseeland beherbergt heute hunderte von Kulturen, wird einfach immer multikultureller!“ Allerdings wäre für viele Einwanderer Neuseeland gar nicht die erste Wahl. Die USA, Kanada und Australien scheinen nach wie vor die beliebtesten Auswanderziele vieler Nationen zu sein. „Die Behörden hier in Neuseeland sehen das schon fast als Wettbewerb an. Jeder will die interessantesten Einwanderer für sein Land gewinnen“, erklärt der Einwanderungsberater lachend.</p>
<p>Vor den 1990er Jahren betrieb Neuseeland sogar eine gezielte Einwanderungspolitik, warb in bestimmten Ländern wie England, den Niederlanden oder Deutschland gezielt für qualifizierte Bewerber. Seit den Änderungen im Einwanderungsrecht Ende der 1980er Jahre gelten für alle internationalen Bewerber nun die gleichen Regeln. „Natürlich spielen bei der Verschiebung der Nationalitäten, die einwandern möchten, auch immer wieder kleine Änderungen in der Einwanderungspolitik Neuseelands eine Rolle und eben das weltpolitische Geschehen“, resümiert Peter Hahn die aktuellen Zahlen. „In letzter Zeit entscheiden sich durch europäische Ereignisse wie in Zypern, auch immer mehr hochqualifizierte Bewerber aus Deutschland, nicht nur ihr Vermögen, sondern auch ihren Wohnsitz künftig nach Neuseeland zu verlagern.“</p>
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		<title>Chance oder Desaster &#8211; Neuseeland als Ein- und Auswanderland Nummer 1, Teil 1</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Anja Schoenborn]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Feb 2013 04:03:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aotearoa]]></category>
		<category><![CDATA[Immigration]]></category>
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					<description><![CDATA[Immer mehr Neuseeländer verlassen ihre Heimat, immer mehr internationale Immigranten ziehen nach Aotearoa um. Einige befürchten einen Kollaps der Wirtschaft, andere sorgen sich um mangelnde Spezialisten. Doch was bedeutet die &#8230; <a href="http://www.neuseeland-ezine.de/chance-oder-desaster-neuseeland-als-ein-und-auswanderland-nummer-1-teil-1/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Immer mehr Neuseeländer verlassen ihre Heimat, immer mehr internationale Immigranten ziehen nach Aotearoa um. Einige befürchten einen Kollaps der Wirtschaft, andere sorgen sich um mangelnde Spezialisten. Doch was bedeutet die starke Zu- und Abwanderung für die Zukunft des kleinen Landes, welches isoliert vom Rest der Welt liegt? Welche Zukunftschancen und –Risiken birgt die starke Migrationsrate? Eine neue Studie versucht jetzt, Klarheit zu schaffen.</p>
<p><span id="more-5530"></span>Was viele Experten schon lange vermutet hatten, wurde jetzt mit statistischen Zahlen belegt. Über eine Million Kiwis leben im Ausland, verstreut über die ganze Welt, rund die Hälfte davon im Nachbarland Australien. Von den Statistiken bestätigter Fakt ist – Neuseeland ist heute das Land der OECD-Staaten mit der höchsten Emi- und Immigrationsrate pro Kopf. Einwanderungsexperte Peter Hahn zeigt auf, was diese Zahlen wirklich bedeuten: „Das wäre in etwa so, als ob 20 Millionen Menschen der deutschen Gesamtbevölkerung von rund 80 Millionen auf einmal im Ausland leben würden. Das ist schon eine ganz schön hohe Zahl!</p>
<p>Häufig wird in der neuseeländischen Presse in diesem Zusammenhang von der so genannten &#8220;Brain Drain&#8221; gesprochen, der Abwanderung qualifizierter Fachkräfte, vor allem nach Australien. Professor Paul Spoonley, Soziologe von der Massey University, sieht das Phänomen jedoch auch noch mit anderen Augen. „Wenn man sich die Langzeitmigrations-Statistiken ansieht, kann Neuseeland oft die abgewanderten qualifizierten Kiwis mit noch höher qualifizierten Migranten ersetzten. Ich sehe das folglich nicht als &#8220;Brain Drain&#8221; an, sondern eher als &#8220;Brain exchange&#8221;.“<br />
Schon in der Geschichte Neuseelands gab es immer wieder Abwanderungswellen. In den frühen 70er Jahren zog es viele Kiwis aus ihrer Heimat, vorrangig als späte Reaktion auf die Ölkrise und die Tatsache, dass England sich mehr in Richtung Europa orientierte. Zur gleichen Zeit lockerte Australien seine transtasmanischen Regulierungen. Die Generation der Baby Boomer erreichte ein gutes Reisealter und wollte neue Kulturen kennenlernen und Auslandserfahrungen sammeln. In den 80er Jahren wurde die Wirtschaftsreform für die Auswanderung verantwortlich gemacht und allgemein härtere Zeiten in den 90ern. Auf der anderen Seite begann Neuseeland mit seiner heutigen Einwanderungspolitik ebenfalls Anfang der 90er Jahre. „Jedes Jahr werden seither etwa 50.000 Immigranten ins Land gelassen, die meisten davon tatsächlich qualifizierte Arbeitskräfte und gesuchtes Fachpersonal. Wenn man bedenkt, dass ja nicht nur die Spezialisten abwandern, sondern beispielsweise auch einfache Handwerker, sieht das Gesamtergebnis gar nicht so schlecht für Neuseeland aus“, resümiert Peter Hahn aus seiner Warte. „Meist sind es höhere Gehälter und bessere Jobaussichten, welche viele Kiwis nach Australien locken“, bestätigt auch Professor Spoonley. Doch tatsächlich kommt Neuseeland nach Irland an zweiter Stelle, wenn es um den Export von qualifizierten und talentierten Bürgern ins Ausland geht.</p>
<p>Doch wie stark ist die Beziehung der im Ausland lebenden Kiwis noch zu ihrer Heimat? Welche Vor- und Nachteile bringt diese Situation? Diese und weitere Fragen hat jetzt eine weitläufige Studie unter 18.000 Neuseeländern, welche in anderen Ländern leben, intensiv beleuchtet. Die sogenannte Kiwi Expat Association (KEA) zeigt mit ihrer Umfrage deutlich auf, dass die meisten Neuseeländer im Ausland ihrer Heimat gegenüber ausgesprochen loyal sind und noch sehr enge Beziehungen pflegen, häufig jedoch nur soziale Kontakte zu Freunden und Familie. „Ich denke, der entscheidende Unterschied hier zu Deutschen, die aus Deutschland weggehen ist ganz klar, Kiwis sind immer noch sehr stolz auf ihre Herkunft, lieben ihr Land, wollen jedoch alle irgendwann einmal über den eigenen Tellerrand gucken, ihre großes OE machen, die &#8220;Overseas Experience&#8221; und gehen aufgrund besserer Verdienst- und Karrieremöglichkeiten ins Ausland. Deutsche hingegen, die dauerhaft nach Neuseeland kommen, kehren oft ihrer alten Heimat gänzlich den Rücken. Sie ziehen nicht um, sondern wandern tatsächlich ein“, fasst Peter Hahn seine langjährigen Erfahrungen zusammen.</p>
<p>Mehr lesen sie im 2. Teil.</p>
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