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	<title>Neuseeland &#8211; NEUSEELAND eZine</title>
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	<description>Auswandern, Einwandern und in Neuseeland leben</description>
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		<title>Der Weg nach Trump</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Frank Simon]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Dec 2016 05:29:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Daily News]]></category>
		<category><![CDATA[Immigration]]></category>
		<category><![CDATA[Donald Trump]]></category>
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					<description><![CDATA[Erst die Flüchtlingskrise, dann der Brexit und jetzt die amerikanischen US-Wahlen mit Donald Trump als neuem Präsidenten Amerikas. All diese Weltgeschehnisse machen sich auch im abgelegenen Neuseeland deutlich bemerkbar. Die &#8230; <a href="http://www.neuseeland-ezine.de/der-weg-nach-trump/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Erst die Flüchtlingskrise, dann der Brexit und jetzt die amerikanischen US-Wahlen mit Donald Trump als neuem Präsidenten Amerikas. All diese Weltgeschehnisse machen sich auch im abgelegenen Neuseeland deutlich bemerkbar. Die Zahl der Einwanderungsinteressierten in die ‚grüne Oase’ Neuseeland nimmt deshalb stetig zu. Die neuseeländische Regierung hat bereits mit einigen Verschärfungen im Einwanderungsrecht reagiert, um die Flut der potenziellen Immigranten einzudämmen. Doch die aktuelle Lage bleibt spannend.</p>
<p>Die kanadische Immigrationsseite brach bereits wenige Stunden nach Bekanntgabe der Wahlergebnisse Amerikas zusammen. Viele Bürger wollten einfach nur der ‚Trump-Realität’ entfliehen. „Auch wir konnten 56.300 Zugriffe auf unsere neuseeländische Internetseite in den ersten 24 Stunden nach der US-Wahl messen“, erklärt Greg Forsythe, Marketing Manager von <em>Immigration New Zealand</em>. „Normalerweise erhalten wird etwa 3.000 Registrierungen jeden Monat über unsere Webseite, in den letzten 24 Stunden waren es alleine 7.287 von US-Bürgern, die Interesse gezeigt haben, in Neuseeland zu studieren, zu arbeiten oder zu investieren“, kommentiert Forsythe den aktuellen Ansturm auf seine Einwanderungsbehörde. Auch die Online-Auktionsplattform <em>Trade Me</em>, das neuseeländische Ebay stellte erheblichen Mehrverkehr auf ihren Seiten aus den USA fest. „Tausende von Amerikanern interessieren sich für unsere Job- und Immobilienseiten. Wir registrierten alleine 90.000 Suchanfragen aus den Vereinigten Staaten innerhalb der vergangenen neun Tage“, resümiert Logan Mudge, externer <em>Communication Advisor</em> der Internetplattform. „Auch bei uns ist momentan viel los“, bestätigt der deutsche Immigrationsberater Peter Hahn aus Wellington. „Wobei da wohl die Jahreszeit mit dem Winter der nördlichen Hemisphäre und viele Weltgeschehnisse den momentanen Andrang multiplizieren.“</p>
<p>Viele Amerikaner sind geschockt über den Wahlsieg Trumps und beunruhigt über ihre Zukunft im eigenen Land. Da lockt ein grünes Neuseeland mit weniger Einwohnern und friedlicher Naturidylle jetzt umso mehr.  Selbst Rod Drury, Boss des neuseeländischen Giga-Konzerns Xero, welche eine erfolgreiche Accounting Software entwickelt hat, versprach, qualifizierten Amerikanern jetzt bei der Immigration nach Neuseeland zu helfen. „Wir sind immer an gutem ausländischen Personal interessiert und unterstützen natürlich auch ‚US-<em>Refugees</em>’ nach der Präsidentschaftswahl“, scherzte er in einem Interview. Auch die Wellingtoner Firma Creative HQ bekundete Interesse an US-Personal. Die neuseeländische Massey Universität erhielt bereits unzählige Bewerbungsschreiben aus Amerika und freut sich nun über den Andrang kreativer und hochprofessioneller Lehrkräften aus den Vereinigten Staaten.</p>
<p>Für viele Arbeitskräfte kommt eine Einwanderung über die <em>Skilled Migrant Category</em> in Frage. „Momentan wurde die geforderte Punktezahl hier jedoch durch den gefühlten Druck auf die Infrastrukturen des Landes, insbesondere in Aucklands, auf 160 erhöht. Das ist derzeit ein relativ hohes Niveau. Im Dezember 2003 hatten sie diese Einwanderungsschiene jedoch kurzzeitig komplett zugemacht und später dann mit 200 Punkten wieder aufgemacht. Da haben wir hier im Büro über einen Zeitraum von sechs Monaten nicht einen einzigen Antrag eingereicht. Insofern sind die momentan geforderten 160 Punkte für einige Bewerber schon noch gut zu erreichen. Meist bedeuten die Anträge heute allerdings mehr Arbeit für uns, wir müssen unser Knowhow einbringen und häufig viel mehr Zeit investieren. Auf der anderen Seite treffen Kunden die Entscheidung, nach Neuseeland zu immigrieren, unter diesen Umständen auch nicht mehr leichtfertig.“</p>
<p>Viele Kunden des Immigrationsanwaltes begrüßen dennoch die hohen Anforderungen Neuseelands bei der Einwanderung &#8211; wie beispielsweise den geforderten Englischtest. „Sie akzeptieren das Prozedere und finden die strikteren Richtlinien und gezielten Auswahlverfahren hier absolut sinnvoll.“</p>
<p>Es sind jedoch nicht nur ‚<em>Skilled Migrants’</em> aus Amerika, also qualifizierte Arbeitskräfte, die derzeit vermehrt nach Stellen in Neuseeland suchen. „Auch viele Unternehmer und Investoren versuchen, aus den USA nach Neuseeland zu gelangen und sich über die Investor Kategorie zur Einwanderung zu bewerben“, weiß Peter Hahn. „Früher waren US-Amerikaner ohnehin die größte Gruppe der Investoren bevor chinesische Kapitalbesitzer sie von Platz eins verdrängten. Momentan interessieren sich unzählige amerikanische Investoren für Neuseeland. Die Gesamteinwanderungsquote in dieser Kategorie pro Jahr liegt jedoch bei nur 300“, so der Immigrationsberater. Laut seiner Schätzung könnte es durchaus sein, dass die Auswahlkriterien noch einmal verändert, und die Punktezahl weiter angehoben wird. „Das würde dann bedeuten, dass die Investoren noch mehr Geld nach Neuseeland mitbringen müssten. Ich denke aber auch, dass momentan gerade einige Amerikaner, jetzt erst einmal die politische Entwicklung nach den Wahlen abwarten wollen.“</p>
<p>Durch die neuseeländischen Medien gingen auch Portraits über Amerikaner, die bereits in Neuseeland leben und ihre Bestürzung über das Wahlergebnis kundtaten. Beispielsweise Leslie Allen lebt seit fünf Jahren in Whangarei und reiste stets zwischen Neuseeland und den USA hin und her. „Nachdem Trump jetzt ins Weiße Haus einzieht, habe ich keinerlei Intentionen mehr, in meine alte Heimat zurück zu fliegen“, kommentierte sie. „Er ist ein reicher Bully und rassistischer Amerikaner! So ein Wahlausgang ist wirklich schrecklich.“ Die Amerikanerin hatte ursprünglich das Land wegen des schlechten Gesundheitswesens und der schockierende Waffenpolitik verlassen.</p>
<p>Die neuseeländische Heimatfluglinie <em>Air New Zealand</em> machte sich den Wahlausgang in Amerika sofort zu nutze. Sie sprang auf das verstärkte Interesse an Aotearoa auf und initiierte kurzum ein neues Video mit dem Titel ‚<em>Election hangover cure</em>’. Hier werden alle Amerikaner zu einem Neuseelandurlaub eingeladen, um sie erst einmal von dem <a href="http://www.nzherald.co.nz/business/news/article.cfm?c_id=3&amp;objectid=11746825">Wahl-Schock</a> zu erholen. Mit attraktiven Landschaftsbildern und verzweifelten Tweets von US-Bürgern wirbt <em>Air New Zealand</em> so für grüne Hügel und viele mögliche Freizeitaktivitäten. Das Clip wurde jedoch vor den Erdbeben vom 14. November 2016 veröffentlicht.</p>
<p>Der britische Ethologe Richard Dawkins (Autor ‚<em>The God Delusion’</em>) fasste den Brexit und den Wahlsieg Trumps als zwei ‚Katastrophen’ zweier großer englischsprachiger Nationen zusammen. Beim Wahlgang hätte der große Anteil der ungebildeten, anti-intellektuellen Wähler durch seine Mehrheitsposition diese schockierenden Ergebnisse bestimmt. Besonders die Wissenschaft beider Länder würde dadurch extrem hart getroffen. Im gleichen Atemzug prognostizierte der Verhaltensforscher, dass Neuseeland so etwas wie das ‚Athen der modernen Welt’ werden könnte. Dort könnte man die cleversten Köpfe der Welt wieder vereinen und so zum wissenschaftlichen Vorteil der ‚tief zivilisierten kleinen Nation’ nutzen und aus den Weltgeschehnissen profitieren.</p>
<p>„Immigration wird in jedem Land immer zur Stimmungsmache im Wahlkampf. Bei diesem Thema geht jede Partei auf Stimmenfang -und das nicht nur in den USA. Die gesamte Weltbevölkerung scheint derzeit migrieren zu wollen. Auch in Neuseeland ist die Einwanderung bei jeder Wahl eines der Wahlthemen und wird in entsprechenden Kampagnen von den verschiedenen Parteien genutzt“, weiß Peter Hahn aus seiner über 20jährigen Erfahrung nur allzu gut.</p>
<p>Welche Migrationsbestrebungen die Wahl Trumps in Amerika dann tatsächlich hervorruft, bleibt abzuwarten. Ob durch den Brexit letztendlich viele Wissenschaftler nach Neuseeland umsiedeln, wird sich ebenso in den kommenden Monaten zeigen. Die Erdbebengefahr in Aotearoa könnte den Ansturm an Einwanderungsinteressierten durchaus auch wieder eindämmen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Was tun mit Strafzetteln?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Frank Simon]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Jun 2015 02:45:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Daily life]]></category>
		<category><![CDATA[Travel]]></category>
		<category><![CDATA[Work & Travel]]></category>
		<category><![CDATA[Falschparken]]></category>
		<category><![CDATA[Geschwindigkeitsüberschreitung]]></category>
		<category><![CDATA[Neuseeland]]></category>
		<category><![CDATA[Speeding Ticket]]></category>
		<category><![CDATA[Strafzettel]]></category>
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					<description><![CDATA[Neuseeländische Ordnungshüter sind streng, wenn es um Falschparken und Schnellfahren geht. Insbesondere in den größeren Städten gibt es kleine „Armeen“ von Parking Wardens, deren Job es ist, durch die geschäftigen &#8230; <a href="http://www.neuseeland-ezine.de/was-tun-mit-strafzetteln/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Neuseeländische Ordnungshüter sind streng, wenn es um Falschparken und Schnellfahren geht. Insbesondere in den größeren Städten gibt es kleine „Armeen“ von Parking Wardens, deren Job es ist, durch die geschäftigen Straßen zu schlendern und Falschparker zu identifizieren und Strafzettel auszustellen.</p>
<p>Aufpassen muß auch, wer gerne schnell fährt. Man kann auf die verschiedensten Arten erwischt werden. Es gibt sowohl stationäre Radarkameras an für’s Schnellfahren beliebten Stellen, als auch mobile Blitzer, die in Polizeiautos montiert sind, und zwar sowohl in offiziellen Streifenwagen, als auch in zivilen Autos. Am häufigsten sind zivile Lieferwagen, die einfach am Straßenrand unbemannt geparkt sind. Aber auch zivile PKWs, die Streife fahren, sind meist mit Blitzern ausgestattet. Die können die Geschwindigkeit der Fahrzeuge in beide Verkehrsrichtungen während der Fahrt mit Laserkameras überprüfen und halten Schnellfahrer dann prompt mit Blaulicht an. Der Strafzettel wird dann sofort und vor Ort ausgestellt. Bezahlen muß man allerdings nicht vor Ort.</p>
<p>Aber muß man denn überhaupt bezahlen? Schließlich ist man ja nur ein paar Wochen auf Urlaub in Neuseeland&#8230; Strafzettel werden in der Regel der Mietwagenfirma zugeschickt, die berechtigt ist, das Bußgeld von der Kreditkarte des ausländischen Kunden abzuziehen, um das Geld an die Ordnungsbehörde weiterzuleiten. Allerdings sind sie nicht dazu verpflichtet und machen das in der Regel nur, wenn der Kunde auch damit einverstanden ist.</p>
<p>Bußgelder im Wert von über <a href="http://www.radionz.co.nz/news/national/234934/crackdown-on-unpaid-traffic-fines" target="_blank">550 Millionen Dollar</a> werden dem Neuseeländischem Staat geschuldet (die Zahl stammt aus dem Jahre 2014). Wieviel davon Ausländer verursacht haben, ist unbekannt, aber man kann vermuten, dass ein beträchtlicher Anteil auf das Konto von ausländischen Verkehrssündern geht, die einfach darauf vertrauen, dass der neuseeländische Staat keine Vollstreckungsmöglichkeiten im Ausland hat.</p>
<p>Trotzdem rät <a href="http://www.peterhahn.co.nz" target="_blank">Peter Hahn</a>, Einwanderungsberater, allen, die Neuseeland in der Zukunft vielleicht wieder einen Besuch abstatten wollen, die <a href="http://www.police.govt.nz/faq/ive-lost-my-speeding-ticket.-what-should-i-do" target="_blank">Lost Speeding Ticket</a> zu <a href="http://www.justice.govt.nz/fines/fines/ways-to-pay-your-fine" target="_blank">How to pay</a>, denn Immigration New Zealand hat durchaus die Möglichkeit, ausländischen Besuchern bei der nächsten Einreise Schwierigkeiten zu machen. Nach unserer Kenntnis ist das zur Zeit (2015) nicht der Fall, aber das bedeutet ja nicht, dass es immer so bleiben wird. Im <a href="http://www.justice.govt.nz/fines/fines/what-happens-if-i-dont-pay" target="_blank">What happened if i do not pay</a> könnte ein ausländischer Verkehrssünder <a href="https://www.passports.govt.nz/Unpaid-fines-could-stop-you-travelling" target="_blank">Unpaid Fines, Stop Travelling</a> geschickt werden und im besten Fall müsste er die ausstehenden Bußgelder, inklusive Versäumnisgebühren, bei der Ankunft bezahlen. Fest steht jedenfalls, dass ein verstärkter Wille besteht, die Bußgeld-Außenstände zu reduzieren. Seit Februar 2014 haben die Behörden unter gewissen Voraussetzungen die Möglichkeit neuseeländischen Zahlungsunwillgen den Führerschein zu entziehen. Gegenüber Ausländern gilt diese Regelung zwar nicht, trotzdem ist aber der generelle Trend zu erkennen, dass zahlungsunwilligen Verkehrssündern gegenüber in Zukunft weniger Toleranz gezeigt werden wird.</p>
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		<title>Firmengründung als Neu-Kiwi</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Peter Hahn]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Sep 2014 10:25:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Einwanderung]]></category>
		<category><![CDATA[Geschäft]]></category>
		<category><![CDATA[Neuseeland]]></category>
		<category><![CDATA[Selbständigkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Nach Neuseeland einwandern und dort ein Business aufbauen, sein eigener Chef sein &#8211; das klingt nach einem Traum und einer Chance für einige Deutsche, am Ende der Welt einen neuen &#8230; <a href="http://www.neuseeland-ezine.de/firmengruendung-als-neu-kiwi/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nach Neuseeland einwandern und dort ein Business aufbauen, sein eigener Chef sein &#8211; das klingt nach einem Traum und einer Chance für einige Deutsche, am Ende der Welt einen neuen Lebensabschnitt anzufangen. Doch wie funktioniert die Einwanderung über die so genannte <strong><em>Entrepreneur Category</em></strong>, die im März 2014 neu eingerichtet wurde? Welche Voraussetzungen muss man erfüllen und welche Hürden stehen einem bevor? Immigrationsberater Peter Hahn erklärt Anja Schönborn von <a title="Treetop Media Services" href="www.treetopmedia.co.nz" target="_blank">Treetop Media</a> die Vor- und Nachteile der Investition in ein eigenes Geschäft in Aotearoa in einem Interview und berichtet zudem von seinen langjährigen Erfahrungen.<span id="more-5899"></span></p>
<p><strong>Anja Schönborn:</strong> Man hört immer wieder von der <em>Entrepreneur Category</em>? Was genau ist das?</p>
<p><strong>Peter Hahn:</strong> Wie überall zu lesen ist, kann diese Einwanderungskategorie eine interessante Möglichkeit sein, den Schritt nach Neuseeland anzugehen. Im Grunde genommen gehört die <em>Entrepreneur Category</em> zum Bereich „Investieren in Neuseeland“. Es ist eine Form des Investments, bedarf jedoch besonders gutem Management bei der Einwanderung, wie viele Negativschlagzeilen von gescheiterten ausländischen Geschäftsleuten immer wieder bestätigen. Eine bestehende Firma zu übernehmen, oder ein eigenes Geschäft zu gründen oder mitzubringen, ist die Basis dieser Einwanderungsstrategie. Der Antragsteller muss hier allerdings einige Voraussetzungen erfüllen und einen ausgefeilten Business Plan vorlegen, welcher zum einen die Einwanderungsbehörden überzeugt aber zum anderen auch innerhalb der derzeit vorgeschriebenen drei Jahre realisierbar sein muss.</p>
<p><strong>Schönborn:</strong> Welche Voraussetzungen muss man dabei erfüllen?</p>
<p><strong>Hahn:</strong> Seit neustem gilt in dieser Kategorie auch ein Punktesystem, bei der eine Mindestzahl von 120 Punkten erreicht werden muss. Zum anderen sind die Richtlinien jetzt bezüglich des Investitionskapitals strikter geworden, eine Mindestinvestitionssumme von 100.000 NZD muss erbracht werden. Punkte gibt es dann unter anderem für das Alter der Antragsteller, die Geschäftserfahrung, die Höhe der Investitionssumme über 100.000 NZD hinausgehend, sowie den signifikanten Vorteil für Neuseeland, wie die Behörde das nennt. Zusatzpunkte gibt es für die Etablierung des Unternehmens außerhalb der Millionenmetropole Auckland. Der Bewerber muss also zunächst eine bestimmte unternehmerische Erfahrung mitbringen, idealerweise in einer Manager Position im eigenen Betrieb. Ganz entscheidend im Businessplan herausgearbeitet werden muss, dass das Geschäft eben einen signifikanten Vorteil für Neuseeland bringen muss. Darunter versteht man beispielsweise, ein herunter gekommenes Business zu übernehmen und wiederaufzubauen, neue Arbeitsplätze zu schaffen, innovativ zu sein oder ein Exportbusiness anzustreben. Die einstige Long-Term-Business-Kategorie, wie sie vor der Neumanifestierung im März hieß war lange die subjektivste Kategorie von <em>Immigration New Zealand</em>, das hat sich jedoch durch die neusten Richtlinien relativiert. Man ist hier bürokratischer, deutlicher in den Anforderungen und somit auch strikter geworden. Allerdings unterliegt die Kategorie keiner jährlichen Quote.</p>
<p><strong>Schönborn:</strong> Für wen kommt diese Art der Einwanderung in Frage?</p>
<p><strong>Hahn:</strong> Am besten ist es eigentlich, wenn Deutsche ihr gutgehendes Business mitbringen können. Dann sind die Risiken überschaubar und es sind ein gewisser Mindestumsatz, bestehende Kunden, usw. bereits vorhanden. Allerdings sind viele dieser mobilen Unternehmen IT-Firmen oder Broker. Die benötigen eigentlich keinen Investitionseinsatz von 100.000 NZD. Da muss man dann den Businessplan dementsprechend ausarbeiten. Wer ein neues Geschäft aufmachen möchte, muss sich seit der Neueinführung der strikteren Vorgaben ganz schön weit aus dem Fenster lehnen. Nehmen wir mal das Beispiel eines 40jährigen deutschen Bäckers, der eine heruntergewirtschaftete Bäckerei in Neuseeland kaufen möchte. Für sein Alter bekommt er 20 Punkte, er hat über 10 Jahre bereits eine deutsche Bäckerei geleitet, bekommt hierfür noch einmal 40 Punkte. Mit der Investitionssumme von 300.000 NZD kauft er das marode Geschäft, steckt Geld in neue Geräte, bedeutet noch einmal 20 Punkte. Zudem möchte er drei neue Angestelltenpositionen schaffen, die ihm 30 Punkte einbringen. Macht unter dem Strich trotz des recht hohen Finanzeinsatzes und seines Unternehmerrisikos erst 110 Punkte, also knapp unterhalb der Mindestpunktzahl. Er kann allerdings sein Punktekonto dadurch erhöhen, dass er sich außerhalb Aucklands niederlässt – das bringt ihn dann endlich über die 120-Punkte Hürde.</p>
<p><strong>Schönborn:</strong> Entscheidet man sich für diesen Weg und bekommt die Punkte zusammen, wie geht dann so ein Antrag von statten, wenn ein Kunde mit einer Geschäftsidee auf <a title="Peter Hahn" href="http://www.peterhahn.co.nz">Hahn &amp; Associates</a> zukommt?</p>
<p><strong>Hahn:</strong> Zunächst muss man genau ausloten, ob das Business überhaupt erfolgreich in Neuseeland realisierbar ist. Bevor man überhaupt einen Antrag auf <em>Permanent Residence</em> stellen kann, muss zunächst ein Antrag auf ein <em>Entrepreneur Work Visa </em>gestellt werden. Das Kernstück des Antrages ist, wie schon erwähnt, ein wirklich ausgefeilter Business-Plan. Dabei geht es nicht nur darum, die finanziellen Vorteile und die Wirtschaftlichkeit darzustellen, sondern auch ganz klar, den Vorteil für Neuseeland deutlich heraus zu arbeiten. Leider werden dann in den drei Jahren, in denen das Visum gültig ist und in denen man seinen eigenen Business Plan realisieren muss, häufig Geschäfte falsch gemanagt, woran der spätere <em>Residence Visa</em> Antrag unter Umständen scheitern kann. Zudem muss man ganz klar bedenken, dass zwar das Business-Umfeld in Neuseeland ähnlich aussieht wie in Deutschland aber vieles funktioniert eben doch anders. Und da liegen dann oft die Haken und letztendlich der Grund für ein mögliches Scheitern der Einwanderung. Nach drei Jahren und vielen Investitionen schließlich aus dem Land „geworfen“ zu werden, ist dann doppelt bitter.</p>
<p><strong>Schönborn:</strong> Welche typischen Haken und Hürden gibt es denn beispielsweise?</p>
<p><strong>Hahn:</strong> Wer als Deutscher hier Geschäfte machen will, startet in einem gänzlich neuen Umfeld mit einer anderen Landessprache. Verträge und Firmenstrukturen funktionieren anders, das neuseeländische Steuersystem unterscheidet sich vom Deutschen. Beispielsweise muss am Ende des ersten Geschäftsjahres die <em>Provisional Tax</em> bezahlt werden. Das heißt im Klartext, man wird auf das vorangegangene Businessjahr besteuert, muss jedoch gleichzeitig, basierend auf diesen Zahlen, eine Steuervorauszahlung für das zweite Geschäftsjahr tätigen. Das kann einen finanziell unvorbereitet ganz schön belasten.</p>
<p>Ein weiteres Debakel kann der eigene Business Plan werden. Ein Kunde von mir hatte beispielsweise in seinen Unterlagen verankert, dass er ein Produkt in Neuseeland herstellt, die Distribution in Neuseeland tätigt und eine internationale Distribution vornimmt. Es stellte sich aber schnell heraus, die Eigenproduktion des Produktes in Neuseeland funktionierte nicht. Sein Geschäft war zwar in den beiden anderen Zweigen profitabel und erfolgreich, jedoch wird man am Ende der drei Geschäftsjahre an seinem eigenen Businessplan gemessen. Ist eine der drei prophezeiten Einnahmequellen nicht realisiert worden und das war beispielsweise das Hauptargument, in dem Immigration Neuseeland den Vorteil für Neuseeland gesehen hatte, kann der eigentliche <em>Residency</em>-Antrag unter Umständen abgelehnt werden. Überspitzt gesagt, ich kann also nicht nach einem Jahr statt Äpfeln mit Birnen handeln, auch wenn das als „Entrepreneur“ viel mehr Sinn machen würde. Das wiederlegt quasi das „Entrepreneurtum“ an sich, jede Geschäftsentscheidung muss abgewogen werden, ob sie keine Negativauswirkungen auf die Einwanderung haben könnte.</p>
<p>Der Antragsteller lehnt sich mit seinem Arbeits- und Geldeinsatz für drei Jahre extrem weit aus dem Fenster, ohne die Garantie auf den wirklichen Erfolg am Ende, sprich die Aufenthaltsgenehmigung für Neuseeland zu bekommen – hoher Einsatz, geringer Return. Und die Realität zeigt eben immer wieder, dass es auch unvorhergesehene Dinge gibt, die einem einen Strich durch die Rechnung machen können. Bei einem meiner Kunden ist beispielsweise während der drei Jahre des Long-Term-Business-Visa die Frau an Krebs erkrankt. Der medizinische Zustand wurde als unzumutbare Belastung für das neuseeländische Gesundheitssystem angesehen und der <em>Residency</em>-Antrag für die gesamte Familie beinahe abgelehnt. Wie man sieht, gibt es einige Risiken, die in den drei Jahren auf dem Weg zur <em>Residency </em>auftreten können. Allerdings können die meisten Unwägbarkeiten durch gutes Management während der dreijährigen Gültigkeit des <em>Entrepreneur Business Visa</em> vermieden werden, zum Beispiel durch Stellen eines Antrages auf ‚<em>Change of Condition’</em>, wenn sich abzeichnet, dass sich die geschäftliche Tätigkeit ändert.</p>
<p>Zur Person: Peter Hahn ist ein ehemaliger Rechtsanwalt aus Berlin, der selbst seit 1992 mit seiner Familie in Wellington lebt. Er ist Autor des Neuseeland-Bestsellers „Für immer Neuseeland“ und Geschäftsführer der Beraterfirma <a title="Peter Hahn" href="http://www.peterhahn.co.nz" target="_blank">Hahn &amp; Associates Ltd</a>. Peter ist Neuseeland-Spezialist für alle, die mit dem Gedanken spielen, nach Neuseeland auszuwandern, dort Geschäfte zu machen oder zu investieren und lebt dort den Lifestyle, von dem viele seiner Kunden träumen.</p>
<p>Das Interview wurde geführt von Anja Schönborn von <a title="Treetop Media Services" href="www.treetopmedia.co.nz" target="_blank">Treetop Media</a>.</p>
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		<title>Weihnachten und Silvester in Neuseeland</title>
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		<dc:creator><![CDATA[gastautor]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Sep 2014 04:47:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Daily life]]></category>
		<category><![CDATA[Work & Travel]]></category>
		<category><![CDATA[Au Pair]]></category>
		<category><![CDATA[Nahe Wellington]]></category>
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					<description><![CDATA[In den deutschen Supermärkten tauchen schon die ersten Weihnachtsmänner und -gebäck auf. Das lässt die Frage aufkommen – wie wird eigentlich Weihnachten in einem Land gefeiert, wo Weihnachten mitten im &#8230; <a href="http://www.neuseeland-ezine.de/weihnachten-und-silvester-in-neuseeland/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In den deutschen Supermärkten tauchen schon die ersten Weihnachtsmänner und -gebäck auf. Das lässt die Frage aufkommen – wie wird eigentlich Weihnachten in einem Land gefeiert, wo Weihnachten mitten im Sommer liegt? Und wie fühlt es sich an, wenn man den Jahreswechsel als einer der Ersten begrüßen kann?  Diese Antworten kann Marina geben, die ein Auslandsjahr in Neuseeland verbrachte.<span id="more-5953"></span></p>
<p>Nach dem Abitur 2011 hieß es für mich im September des selben Jahres, wie für so viele andere, „auf in die große weite Welt!“ Gemeinsam mit einer Freundin bestieg ich den Flieger in Richtung Abenteuer- unser Ziel: Neuseeland. Hier durften wir die nächsten 8 Monate, zunächst als Demipair in Wellington und anschließend als Reisende, unser „Gap Year“ verbringen.</p>
<p>Während sich Freunde, Familie und Verwandte in Deutschland auf das besinnliche Fest einstimmten und sich das Warten mit Plätzchen, Lebkuchen und Tee versüßten, verbrachten wir die Zeit überwiegend am Strand. Im Rahmen des Demipair Programms von Experiment e.V. waren wir in Gastfamilien in den Vororten von Wellington untergebracht, die zum Großteil um die Wellington Bay angesiedelt sind. In unserem Fall waren wir mit Petone und Days Bay, Eastbourne an den Hotspots des Wellington Sommers gelandet und auch wenn wir laut der Kiwis den „schlechtesten Sommer seit 50 Jahren“ erwischt hatten, lies es sich dort bei durchschnittlichen 27 Grad sehr gut aushalten.</p>
<p>So wurde beispielsweise der dritte Advent statt im Wohnzimmer bei Kerzenschein und den Klängen des Klingglöckchens mit einem ausgiebigen Bad in der Wellington Bay verbracht. Der Bootsanleger wurde kurzfristig zum Laufsteg umfunktioniert und für das Posieren der Bilder für die Weihnachtskarten genutzt &#8211; in Sommerkleid und Weihnachtsmannmützen versteht sich.Wirkliche Weihnachtsstimmung kam dennoch nicht auf.<br />
Daran konnten auch die Eiszapfenatrappen in den Einkaufszentren und die Berieselung von „Last Christmas“, das im neuseeländischen Radio rauf und runter lief nichts ändern.</p>
<div id="attachment_5956" style="width: 160px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://www.neuseeland-ezine.de/wp-content/uploads/2014/09/Neuseeland_essen.jpg" rel="lightbox[5953]"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-5956" class="size-thumbnail wp-image-5956" src="http://www.neuseeland-ezine.de/wp-content/uploads/2014/09/Neuseeland_essen-150x150.jpg" alt="Weihnachtsessen" width="150" height="150" srcset="http://www.neuseeland-ezine.de/wp-content/uploads/2014/09/Neuseeland_essen-150x150.jpg 150w, http://www.neuseeland-ezine.de/wp-content/uploads/2014/09/Neuseeland_essen-32x32.jpg 32w, http://www.neuseeland-ezine.de/wp-content/uploads/2014/09/Neuseeland_essen-64x64.jpg 64w, http://www.neuseeland-ezine.de/wp-content/uploads/2014/09/Neuseeland_essen-96x96.jpg 96w, http://www.neuseeland-ezine.de/wp-content/uploads/2014/09/Neuseeland_essen-128x128.jpg 128w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a><p id="caption-attachment-5956" class="wp-caption-text">Weihnachtsessen</p></div>
<p>Generell ist es so, dass die Kiwis die durch die gegensätzliche Jahreszeit gegebenen Umstände gerade in der Vorweihnachtszeit zu ignorieren scheinen. Da erklingt neben George Michael nicht weniger schmachtend „I am dreaming of a white Christmas“ im Radio, die Kinder singen Jingle Bells und der Weihnachtsmann, der sich bei verschiedenen Veranstaltungen und in den Einkaufszentren die Ehre gibt, quält sich in Mantel und Schuhen durch die Hitze- in seinem Bart klebt noch ein Rest Sonnenmilch.<br />
Auch die herkömmlichen Weihnachtsartikel sind im Übermaß vorhanden und die Supermarktregale sind voll mit allerlei weihnachtlicher Süßwaren- auch wenn ich die Marzipankartoffeln schmerzlich vermisst habe, zumindest gab es mit Gingerbread zwar keinen adäquaten Ersatz, es kommt dem Lebkuchen noch am Nächsten. Ein besonderes persönliches Highlight war dahingehend folgende Entdeckung in einem regionalen Supermarkt: Ein Lebkuchenhäuschen zum Selbermachen- mit? Natürlich, weißer Zuckerglasur! Eine saisonale Süßigkeit sind im Übrigen die sogenannten „Roses“ von Cadburry. Diese kugelförmigen bis eckigen, pralinenartigen Konfekte in den verschiedensten Geschmacksrichtungen sind nicht nur ein weit verbreitetes Mitbringsel ist, sondern werden gerade über die Weihnachtstage in rauen Mengen verzehrt.</p>
<div id="attachment_5957" style="width: 160px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://www.neuseeland-ezine.de/wp-content/uploads/2014/09/Neuseeland_Kuchen.jpg" rel="lightbox[5953]"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-5957" class="size-thumbnail wp-image-5957" src="http://www.neuseeland-ezine.de/wp-content/uploads/2014/09/Neuseeland_Kuchen-150x150.jpg" alt="Nachtisch" width="150" height="150" srcset="http://www.neuseeland-ezine.de/wp-content/uploads/2014/09/Neuseeland_Kuchen-150x150.jpg 150w, http://www.neuseeland-ezine.de/wp-content/uploads/2014/09/Neuseeland_Kuchen-32x32.jpg 32w, http://www.neuseeland-ezine.de/wp-content/uploads/2014/09/Neuseeland_Kuchen-64x64.jpg 64w, http://www.neuseeland-ezine.de/wp-content/uploads/2014/09/Neuseeland_Kuchen-96x96.jpg 96w, http://www.neuseeland-ezine.de/wp-content/uploads/2014/09/Neuseeland_Kuchen-128x128.jpg 128w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a><p id="caption-attachment-5957" class="wp-caption-text">Nachtisch</p></div>
<p>Darüber hinaus werden die Häuser mit Weihnachtsschmuck verziert, die Stockings am Treppenaufgang aufgehängt. Natürlich darf auch der (meist künstliche) Weihnachtsbaum nicht fehlen. Anfang Dezember wird dieser in aller Feierlichkeit aufgestellt, mit Christbaumkugeln, Lametta und allerlei Klüngel geschmückt, die Geschenke bereits darunter postiert. Der Weihnachtsbaumkult wird von einigen regelrecht zelebriert. Es gibt in manchen Teilen des Landes gar hektargroße Farmen, die eine eigene Tannensorte züchten. Für viele sind diese jedoch unerschwinglich und so steht der Plastikbaum im Wohnzimmer in gleißender Sonne, umringt von Palmen draußen im Garten. Nichtsdestotrotz versuchten wir einige unserer Traditionen zu übermitteln und gerade das Plätzchenbacken fand bei den Kindern großen Anklang.</p>
<p>Das eigentliche Weihnachtfest verbrachte ich persönlich mit meiner Gastfamilie bei Verwandten in Mt. Maunganui in der Bay of Plenty Region im Nordosten der Nordinsel. Abgesehen von den generellen bereits beschriebenen Umständen, war es etwas befremdlich die Geschenke nicht am Heiligabend, sondern erst einen Tag später zu öffnen. Traditionell werden diese nämlich, ähnlich wie in den USA, am morgen des 25. Dezember übergeben und so fand ich mich an diesem Tag im Sommerkleid unter einem Weihnachtsbaum wieder und nahm meine Geschenke entgegen.</p>
<div id="attachment_5959" style="width: 160px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://www.neuseeland-ezine.de/wp-content/uploads/2014/09/Neuseeland_Strand2.jpg" rel="lightbox[5953]"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-5959" class="size-thumbnail wp-image-5959" src="http://www.neuseeland-ezine.de/wp-content/uploads/2014/09/Neuseeland_Strand2-150x150.jpg" alt="Weihnachtsspaziergang" width="150" height="150" srcset="http://www.neuseeland-ezine.de/wp-content/uploads/2014/09/Neuseeland_Strand2-150x150.jpg 150w, http://www.neuseeland-ezine.de/wp-content/uploads/2014/09/Neuseeland_Strand2-32x32.jpg 32w, http://www.neuseeland-ezine.de/wp-content/uploads/2014/09/Neuseeland_Strand2-64x64.jpg 64w, http://www.neuseeland-ezine.de/wp-content/uploads/2014/09/Neuseeland_Strand2-96x96.jpg 96w, http://www.neuseeland-ezine.de/wp-content/uploads/2014/09/Neuseeland_Strand2-128x128.jpg 128w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a><p id="caption-attachment-5959" class="wp-caption-text">Weihnachtsspaziergang</p></div>
<p>Den restlichen Tag verbrachten wir zunächst mit einem Weihnachtsspaziergang am Strand, bevor es an die Vorbereitungen für das Festessen ging. Neben einem großen Schinken, wurde gegrilltes Rindersteak, geröstete Kumara (neuseeländische Süßkartoffeln) und jede Menge Gemüse serviert und bei strahlendem Sonnenschein auf dem Balkon verspeist. Zum Nachtisch gab es Pavlova, eine neuseeländische Spezialität, bestehend aus geschlagenem Eiweiß mit Zucker, ummantelt von jeder Menge Sahne, garniert mit Kiwifrüchten und Erdbeeren &#8211; yummie!</p>
<p>Insgesamt war das neuseeländische Weihnachtsfest eine Erfahrung, die ich nicht missen möchte. Auch wenn es nicht wirklich mit dem Weihnachten zu Hause vergleichbar ist, stand es dem gewohnten Festmahl zumindest was das Essen angeht in nichts nach und so endete Weihnachten in Neuseeland ähnlich wie daheim mit wohl gefüllten Bauch in aller Eintracht auf dem Sofa, sodass sich am Ende des Tages dann doch eine vertraute Parallele finden ließ.</p>
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		<title>Tipps, Tricks und Termini &#8211; Hauskauf in Neuseeland (2)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Peter Hahn]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Sep 2014 06:05:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Immigration]]></category>
		<category><![CDATA[Investments]]></category>
		<category><![CDATA[360grad]]></category>
		<category><![CDATA[Auswandern]]></category>
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		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[Neuseeland]]></category>
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					<description><![CDATA[Im ersten Teil des Interviews &#8220;Tipps, Tricks und Termini &#8211; Hauskauf in Neuseeland&#8221; haben wir vom Experten Peter Hahn erfahren, welches die ersten Schritte zu einem Hauskauf sind. Im zweiten &#8230; <a href="http://www.neuseeland-ezine.de/tipps-tricks-und-termini-hauskauf-in-neuseeland-2/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im <a title="Tipps, Tricks und Termini – Hauskauf in Neuseeland (1)" href="http://www.neuseeland-ezine.de/tipps-tricks-und-termini-hauskauf-in-neuseeland-teil-1/" target="_blank">ersten Teil</a> des Interviews &#8220;Tipps, Tricks und Termini &#8211; Hauskauf in Neuseeland&#8221; haben wir vom Experten Peter Hahn erfahren, welches die ersten Schritte zu einem Hauskauf sind. Im zweiten Teil erklärt uns Hahn den praktischen Ablauf eines Hauskaufs in Neuseeland. Wie kann ein solcher Kauf abgewickelt werden und welche Kosten können zusätzlich noch entstehen?</p>
<p><span id="more-5892"></span></p>
<p><strong><strong>Anja Schönborn</strong>: </strong>In den Anzeigen liest man immer wieder „<em>Price by negotiation</em>“, „<em>auction</em>“ und „<em>tender</em>“. Was heißt das genau?</p>
<p><strong>Peter Hahn: </strong>Das sind drei verschiedene Wege, wie in Neuseeland Immobilien verkauft werden. „<em>Sale by negotiation</em>“, heißt, „Verkauf durch Vertragsverhandlung“. Das ist die simpelste und für den Käufer die beste Variante. Meist gibt es einen »<em>asking price</em>«, eine Preisvorstellung, vom Verkäufer. Man muss den <em>asking price </em>als Käufer nicht akzeptieren, sondern macht in der Regel ein Angebot (<em>offer</em>) auf einem Standard-Vertragsformular, dem <em>Agreement for Sale and Purchase of Real Estate</em>. Man kann sein Angebot von Bedingungen abhängig machen oder ein »<em>unconditional offer</em>« (Angebot ohne Bedingungen) abgeben. Zum Beispiel könnte man das Angebot vom Erhalt des <em>Residence Permits </em>abhängig machen oder von einem zufriedenstellenden »<em>valuation report</em>« (Marktwertbegutachtung). Ratsam ist aber, möglichst ein Angebot ohne Bedingungen (<em>unconditional offer</em>) zu machen. Das ist für den Verkäufer am attraktivsten, denn er weiß, dass er mit der Unterschrift einen verbindlichen Kaufvertrag gesichert hat. Der Verkäufer kann das Angebot annehmen, indem er den Vertrag gegenzeichnet, oder kann ein Gegenangebot machen.</p>
<p>Die Versteigerung (<em>auction</em>) ist ein spannender Kaufvorgang – nicht jedermanns Sache, insbesondere, wenn man der Sprache nicht ganz mächtig ist, und wenn man nicht schon einige Versteigerungen miterlebt hat. Wer ernsthaftes Interesse an einem Haus hat, das zur Versteigerung steht, muss gut vorbereitet sein. Die Auktion erlaubt keine bedingten Angebote (<em>conditions</em>), so dass man im Vorfeld seine Finanzen geklärt haben und sich über den Preis im Klaren sein sollte, den man bereit ist zu bezahlen. Man sollte eventuell vor dem Verkaufstag ein Wertgutachten einholen. Üblicherweise wird der Verkäufer vor der Auktion einen Minimalpreis (<em>reserve</em>) festlegen, unter dem er nicht verkaufen will. Die meisten Verkäufer wollen die <em>reserve </em>nicht gegenüber den Kaufinteressenten offenlegen, so dass diese nur dem Auktionär bekannt ist. Allerdings weiß man, dass die <em>reserve </em>überschritten ist, wenn der Auktionär im Laufe des Auktion ankündigt: »<em>this property is now on the market</em>« oder »<em>we are definitely selling today</em>« oder vergleichbare Redewendungen.</p>
<p>Ein »<em>tender</em>« ist eine schriftliche Versteigerung – eine Ausschreibung. Es ist eine beliebte Methode, die von Maklern oft angewandt wird, wenn sie mit großem Interesse rechnen. Man unterscheidet zwischen einem »<em>closed tender</em>« und einem »<em>open tender</em>«. <em>Closed tender </em>haben im Gegensatz zu den <em>open tender </em>einen festen Termin zu dem Angebote abgegeben werden müssen. <em>Tenders </em>machen es dem Käufer nicht einfach. Anders als bei der Auktion weiß man nicht, was die anderen Interessenten bieten. Man muss also sein bestes Angebot abgeben, um sicherzugehen, dass man vom Verkäufer berücksichtigt wird.</p>
<p><strong><strong>Schönborn</strong>:</strong> Welche Gutachten gibt es und welche Gebühren kommen noch hinzu?</p>
<p><strong>Hahn:</strong> Es gibt den Capital Value (CV oder GV), den von der Gemeinde veranschlagten Haus-Wert nach dem auch die städtischen <em>rates</em>, die Abgaben bemessen werden. Zusätzlich kann man einen <em>builders report</em> über die Bausubstanz und ein <em>valuation report</em> von einem unabhängigen Wertgutachter in Auftrag geben lassen. Der eigentliche Kaufprozess nennt sich »<em>conveyancing</em>« und die meisten Anwälte können helfen. Die Kosten für diese Unterstützung halten sich in Grenzen, zumindest verglichen mit den Notarkosten in Deutschland. Mit 1.000 NZD ist aus anwaltlicher Sicht oft schon alles abgedeckt.</p>
<p><strong><strong>Schönborn</strong>:</strong> Wer jetzt dennoch ein wenig unsicher ist, tatsächlich den Schritt zu gehen, im fremden Land ein Haus zu kaufen – was könnte man ihm mit auf den Weg geben?</p>
<p><strong>Hahn:</strong> Bei Mietobjekten kann man sich nie so verwirklichen, wie man möchte. Renovierungen sind hier beispielsweise dem Vermieter vorbehalten. Eigentlich trifft „Home sweet home“, den Nagel auf den Kopf. Ein eigenes Haus kann so hergerichtet und ausgestattet werden, dass es die eigenen Bedürfnisse erfüllt und ganz wichtig, es bedeutet eben auch ein Stück Zuhause im fremden Land. Und wenn alle Stricke reißen, wird die Immobilie eben wieder verkauft – <em>no big deal</em>!</p>
<p>Zur Person: Peter Hahn ist ein ehemaliger Rechtsanwalt aus Berlin, der selbst seit 1992 mit seiner Familie in Wellington lebt. Er ist Autor des Neuseeland-Bestsellers „Für immer Neuseeland“ und Geschäftsführer der Beraterfirma <a title="Peter Hahn" href="http://www.peterhahn.co.nz" target="_blank">Hahn &amp; Associates Ltd</a>. Peter ist Neuseeland-Spezialist für alle, die mit dem Gedanken spielen, nach Neuseeland auszuwandern, dort Geschäfte zu machen oder zu investieren und lebt dort den Lifestyle, von dem viele seiner Kunden träumen.</p>
<p>Das Interview wurde geführt von Anja Schönborn von <a title="Treetop Media Services" href="www.treetopmedia.co.nz" target="_blank">Treetop Media</a>.</p>
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		<title>Tipps, Tricks und Termini &#8211; Hauskauf in Neuseeland (1)</title>
		<link>http://www.neuseeland-ezine.de/tipps-tricks-und-termini-hauskauf-in-neuseeland-teil-1/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Peter Hahn]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Aug 2014 16:10:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Für viele Deutsche, die nach Neuseeland auswandern, steht schon nach kurzer Zeit das Thema Hauskauf im Raum. Mietobjekte entsprechen häufig nicht den europäischen Standards und sind zudem vergleichbar teuer. Das &#8230; <a href="http://www.neuseeland-ezine.de/tipps-tricks-und-termini-hauskauf-in-neuseeland-teil-1/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Für viele Deutsche, die nach Neuseeland auswandern, steht schon nach kurzer Zeit das Thema Hauskauf im Raum. Mietobjekte entsprechen häufig nicht den europäischen Standards und sind zudem vergleichbar teuer. Das Wohnen ist der größte Faktor unter den Lebenshaltungskosten in Neuseeland. Doch wie findet man das geeignete Objekt, wie geht der Kaufprozess von statten, welche Region ist die Richtige und wie viel darf die Immobilie kosten? Anja Schönborn von <a title="Treetop Media Services" href="www.treetopmedia.co.nz" target="_blank">Treetop Media </a> befragt den Experten Peter Hahn und hilft mit einem nützlichen 1&#215;1 für den Hauskauf in Neuseeland.<span id="more-5890"></span></p>
<p><strong>Anja Schönborn: </strong>In Deutschland kauft man sich normalerweise im Leben nur ein Haus. In Neuseeland ist das anders, oder?</p>
<p><strong>Peter Hahn: </strong>Ja, das ist richtig. Ein Hauskauf hier ist eher mit einem Autokauf in Deutschland zu vergleichen. 70 Prozent aller Kiwis leben in ihren eigenen Vierwänden. Der Immobilienmarkt ist immer in Bewegung, überall am Straßenrand findet man Verkaufsschilder. Das bedeutet jedoch nicht, dass es ein Überangebot gibt. Im Schnitt besitzt ein Neuseeländer drei Häuser in seinem Leben. Für viele Kiwis sind Immobilien auch Investitionsobjekte, daher die hohe Fluktuation.</p>
<p><strong>Schönborn: </strong>Ganz wichtig auch in Neuseeland ist natürlich die Hausfinanzierung.</p>
<p><strong>Hahn: </strong>Wer es vermeiden kann, ein Darlehen für den Hauskauf aufzunehmen, kann sich glücklich schätzen. Die Hypothekenzinsen sind in Neuseeland verglichen mit Deutschland sehr hoch. Die Zinshöhe sank zwar die letzten Jahre von über 10 Prozent auf derzeit knapp 6 Prozent aber auch das ist eine Menge Geld welches man zusätzlich zur Darlehenssumme über die Jahre aufbringen muss. Neuseeland ist verglichen mit dem Rest der „westlichen Welt“ ein absolutes Hochzinsland.</p>
<p><strong><strong>Schönborn</strong>: </strong>Nun stellt sich die Frage, wo man in Neuseeland kaufen soll. Gibt es da bevorzugte Gegenden?</p>
<p><strong>Hahn: </strong>Oftmals ist der Wohnort natürlich bereits durch die Arbeit vorgegeben. Aber selbst innerhalb einer Stadt, beispielsweise in Wellington, gibt es da massive Preisunterschiede zwischen den Vierteln. In Eastbourne am Meer kostet ein Einfamilienhaus mit kleinem Grundstück gut 700.000 NZD. Gedachte Luftlinie nur vier Kilometer weiter in Wainuiomata hingegen, kann man ein ähnliches Objekt für 350.000 NZD kaufen.</p>
<p>Grundsätzlich kann man sagen, je kleiner und abgelegener die Region, desto günstiger die Kaufpreise. Auch die Infrastruktur der Gegend trägt zum Preis bei. So zahlt man in Invercargill, im Süden der Südinsel rund 250.000 NZD für ein Haus welches nach den aktuellen Statistiken in Auckland derzeit 670.000 NZD kostet, Tendenz steigend.</p>
<p><strong><strong>Schönborn</strong>:</strong> Wie findet man in Neuseeland am besten Immobilien?</p>
<p><strong>Hahn:</strong> Das ist einfach – schon von Deutschland aus kann man sich im Internet informieren, um ein erstes Gefühl zu bekommen. Auf der Webseite des <em>Real Estate Institute of New Zealand </em>(<em>www.realenz.co.nz</em>) findet man über 50.000 neuseeländische Immobilien. Eindrucksvoll ist auch die Seite <em>www.open2view.com</em>, wo man virtuell Häuser besichtigen kann. Ansonsten empfiehlt sich ein Blick auf <a href="http://www.trademe.co.nz"><em>www.trademe.co.nz</em></a>. Wenn man dann erst mal in Neuseeland ist, findet man auch viele Angebote in den Schaufenstern der unzähligen Immobilienmakler, hier <em>Real Estate Agents</em>. Auch die gängigen Tageszeitungen enthalten meist mittwochs und samstags große Teile mit Immobilienanzeigen. Nur 10 Prozent aller Verkäufe werden von privat getätigt.</p>
<p><strong><strong>Schönborn</strong>:</strong> Stichwort „Maklerkosten“ – wer zahlt in Neuseeland was?</p>
<p><strong>Hahn: </strong>Die Kosten für den Immobilienmakler betragen rund 2,5 &#8211; 4 Prozent des Verkaufspreises plus Anzeigenkosten und werden alleine vom Verkäufer getragen.</p>
<p>Freuen Sie sich auf den zweiten Teil des Artikels in Kürze.</p>
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		<title>Neuseeland für immer? (Teil 2)</title>
		<link>http://www.neuseeland-ezine.de/neuseeland-fuer-immer-teil-2/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Peter Hahn]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Sep 2013 06:16:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Immigration]]></category>
		<category><![CDATA[Einwanderung]]></category>
		<category><![CDATA[Entrepreneur Category]]></category>
		<category><![CDATA[Investor Category]]></category>
		<category><![CDATA[Neuseeland]]></category>
		<category><![CDATA[Skilled Migrant Category]]></category>
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					<description><![CDATA[Im ersten Teil des Artikels hat der Einwanderungsberater und Experte Peter Hahn die Situation für Einwanderer in Neuseeland näher betrachtet. Aber wie funktioniert das Einwanderungssystem genau und welche Wege und &#8230; <a href="http://www.neuseeland-ezine.de/neuseeland-fuer-immer-teil-2/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im <a href="http://www.neuseeland-ezine.de/neuseeland-fuer-immer-teil-1/">ersten Teil des Artikels</a> hat der Einwanderungsberater und Experte <a title="Einwanderungsberater Peter Hahn" href="http://www.peterhahn.co.nz" target="_blank">Peter Hahn</a> die Situation für Einwanderer in Neuseeland näher betrachtet. Aber wie funktioniert das Einwanderungssystem genau und welche Wege und Kriterien gibt es dabei ?</p>
<p><span id="more-5768"></span></p>
<p>Das Flaggschiff des neuseeländischen Einwanderungsrechts ist die sog. <a href="http://www.immigration.govt.nz/NR/exeres/11AE04AA-8D27-4933-A1FD-3892A292EE14.htm" target="_blank"><i>Skilled Migrant Category</i></a>. Etwa die Hälfte aller Residence-Visa-Anträge werden aufgrund dieser Einwanderungskategorie<i> </i>genehmigt. Es ist ein System, das Antragsteller je nach Alter, Ausbildung, Berufserfahrung und Chancen auf dem neuseeländischen Arbeitsmarkt mit Punkten bewertet. Bewusst werden Bewerber mit Arbeitsangeboten (<i>Job-Offers</i>) bevorzugt. Es ist aber auch möglich, sich ohne <i>Job-Offer </i>zu qualifizieren, wie oben schon erwähnt. Das Grundprinzip ist einfach. Die Kandidaten mit den meisten Punkten werden ausgewählt. Wieviel Punkte notwendig sind, hängt von der Qualität der Mitbewerber ab und wieviele Einwanderer benötigt werden, um die Jahresquote von 50.000 zu füllen. Das Punktesystem ist also nichts anderes, als ein Quotenmanagement System.</p>
<p>Von der 50.000er Quote wird eine Unterquote von 300 für <a href="http://www.neuseeland-ezine.de/immigration-new-zealand-setzt-neuen-fokus-investor-kategorie-konnte-sich-ausweiten/" target="_blank">Investoren</a> freigehalten. Die sog. Investor 2 Category ist auch ein Punktesystem, das Antragsteller je nach Alter, Geschäfts-bzw. Unternehmererfahrung, Englischkenntnisse und Investitionssumme bewertet. Antragsteller müssen Vermögen in Höhe von mindestens NZ$ 2,5 Mio nachweisen und brauchen mindestens 3 Jahre Geschäfts- oder Unternehmererfahrung in einem Unternehmen mit mindestens 5 Angestellten oder NZ$ 1 Mio Jahresumsatz.</p>
<p>Für Unternehmer, die hier ein Business aufbauen wollen, gibt es die Entrepreneur Category, die allerdings sehr aufwendig ist und nur über den Umweg eines sog. Long-Term-Business Visas zum Residence Visa führt. Es ist kein Punktesystem. Stattdessen muss anhand eines Business Plans nachgewiesen werden, dass das Geschäft Aussicht auf Erfolg hat und vorteilhaft für Neuseeland ist.</p>
<p>Aber lohnt sich denn der beträchtliche Aufwand einer Auswanderung nach Neuseeland? Die Frage, ob Neuseeland das Richtige ist, lässt sich nicht leicht beantworten. Neuseeland im Internet und Neuseeland im Urlaub sind eben nur »Schnappschüsse«, die nur einen begrenzten Einblick in den neuseeländischen Alltag geben. Denn eines ist sicher, der Alltag zieht auch in Neuseeland ein – trotz traumhafter Natur und freundlicher Mitmenschen! Im Vordergrund des Entscheidungsprozesses sollte die Frage stehen, ob das Leben (und Arbeiten), wie man es sich in Neuseeland vorstellt, realistisch ist. Wer hier falsche Vorstellungen und Erwartungen hat, wird später von der Realität in Neuseeland leicht enttäuscht und wandert unter Umständen wieder zurück.</p>
<p>Neuseeland bietet im Vergleich zu Deutschland viel unberührte Natur, besseres Klima, weniger Menschen, eine Abgeschiedenheit von den Geschehnissen der Welt und die Hoffnung, von Terroranschlägen verschont zu bleiben. Damit ist im Wesentlichen zusammengefasst, worüber sich die meisten Einwanderer – auch noch nach ein paar Jahren Neuseeland – einig sind. In diesem Bereich wird die Erwartung also nur selten enttäuscht. In beruflicher und geschäftlicher Hinsicht klaffen Vorstellung und Realität allerdings oft auseinander. Auf der einen Seite gibt es die häufig vertretene Einstellung, man habe es in Deutschland geschafft, dann werde man es wohl auch im kleinen Neuseeland schaffen. Auf der anderen Seite gibt es die – unter anderem von <i>Immigration New Zealand </i>geschürte – Erwartungshaltung, dass hier in vielen Berufen die Türen offen stehen. Beides ist leider oft falsch!</p>
<p>Informations- und Beratungsbedarf besteht daher sowohl bei der Abwicklung des Visaverfahrens, als auch hinsichtlich des Lebens und des Alltags in Neuseeland. Über beides kann man sich im Internet und in einschlägigen Magazinen und Büchern informieren. Es gibt eine Unzahl von Foren, Blogs und anderen Informationsquellen, die heute – Google machts möglich – alle leicht und schnell zu finden sind! Schwieriger ist da schon, die Vielzahl an Informationen und Informationsquellen zu bewerten, denn nicht jede Information, die auf einem Blog oder in einem Forum zu finden ist, stimmt. Vorsicht ist also angesagt! Schließlich will man ja nicht nur ein Quotenfüller werden sondern auch dauerhaft in Neuseeland glücklich werden.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Immigration New Zealand setzt neuen Fokus: Investor-Kategorie könnte sich ausweiten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Peter Hahn]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Jun 2013 04:18:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aotearoa]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Immigration]]></category>
		<category><![CDATA[Immigration Einwanderung]]></category>
		<category><![CDATA[Investoren-Kategorie]]></category>
		<category><![CDATA[Investoren-Visa]]></category>
		<category><![CDATA[Neuseeland]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Abänderung und Anpassung der Investor-Kategorie als Einwanderungsmöglichkeit nach Neuseeland begann bereits Anfang der 1990er Jahre. Doch heute mehr denn je, geht Immigration New Zealand in die Offensive und versucht &#8230; <a href="http://www.neuseeland-ezine.de/immigration-new-zealand-setzt-neuen-fokus-investor-kategorie-konnte-sich-ausweiten/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Abänderung und Anpassung der Investor-Kategorie als Einwanderungsmöglichkeit nach Neuseeland begann bereits Anfang der 1990er Jahre. Doch heute mehr denn je, geht Immigration New Zealand in die Offensive und versucht gezielt, ausländische Investoren und Gelder ins Land zu bringen. Ein regelrechter Werbe-Apparat wurde initiiert und eine Ausweitung der für das Land finanziell attraktivsten aller Einwanderungskategorien könnte schon bald auf dem Plan stehen.</p>
<p><span id="more-5542"></span>Erst kürzlich fand in Neuseeland wieder ein Seminar für ausgewählte langjährige Auswanderberater statt, bei dem sich sogar der Einwanderungsminister selbst blicken ließ. Neuseelands Regierung rüstet gezielt auf, hat nun sogar das Spezialisten-Team „Migrant Attraction Unit“ nach England entsandt, welches mit Sitz in London gezielt „smartes Kapital“ nach Neuseeland bringen soll. „Wir suchen besonders nach individuellen Personen, die mit ihren Fähigkeiten, ihren Netzwerken und ihrem Wissen helfen können, Neuseelands Wirtschaft anzukurbeln“, erklärt Jennifer Anderson, Senior Account Managerin. „Mein Hauptaugenmerk liegt darauf, potenzielle Antragsteller in der Investor-Kategorie zu finden, wobei unsere Zielmärkte England, Deutschland, Frankreich, Spanien und Italien sind.“</p>
<p>Ein kurzer Blick in die Entwicklung dieser Einwanderungsstrategie zeigt, dass Neuseeland stets versucht, die Rahmenbedingungen zu verbessern, um einen möglichst großen Gewinn für das eigene Land zu erzielen. Anfang der 90er Jahre konnte man mit 750.000 NZD, später dann mit einer Million NZD relativ einfach ein Residence Visa bekommen. Man musste das Geld nur zwei Jahre auf einem neuseeländischen Konto liegen haben, sich noch nicht einmal im Land aufhalten und hatte dann nach zwei Jahren die lebenslange Aufenthaltsgenehmigung. 2005 gab es jedoch eine erste Abänderung. Antragsteller in der Investor-Kategorie mussten dem neuseeländischen Staat mindestens zwei Millionen NZD zur freien Verfügung stellen, bekamen die Summe dann nach fünf Jahren unverzinst zurück. Diese Form der Einwanderung war derart unattraktiv, dass sie von Juli 2005 bis zur nächsten Änderung im November 2007 nur 18 Antragsteller anzog. „Seit November 2007 galten wieder andere Regelungen, die nun als „Active Investor Migrant Policy“ bezeichnet wurden. Hier gab es die Global Investor Kategorie, die Professional Investor Kategorie und die General (Active) Investor Kategorie, denen jeweils unterschiedliche Investitionssummen zu Grunde gelegt waren“, erinnert sich der langjährige Einwanderungsberater Peter Hahn an die drastische Wandlung dieses Einwanderungsweges. Erst seit 2009 werden auch in der Investor Kategorie wie in anderen Einwanderungskategorien Punkte vergeben.</p>
<p>Diese bislang letzte Anpassung scheint Früchte zu tragen, denn an die 600 Anträge mit Investitionssummen von 1,4 Milliarden NZD werden und wurden bislang bearbeitet. Laut der derzeitigen Statistik kommen die meisten Investoren aus China, gefolgt von Großbritannien und den USA. Auch Peter Hahn sieht den Trend deutlich hin zu Kunden, die über gewisses Kapital verfügen. „Wo früher viele meiner Kunden Handwerker waren, haben heute immer mehr Menschen des MIttelstands den Wunsch, in Neuseeland Fuß zu fassen. Und ein gewisses Kapital kann da durchaus helfen. Entweder man bringt soviel Vermögen mit, dass man mit 2.5 Millionen NZD über die Investor Kategorie den Antrag stellen kann, mit 10 Millionen NZD über die Investor Plus oder aber über ein Studium oder Aufbaustudium mit den entsprechenden zu finanzierenden Gebühren der Universitäten die Residency anstrebt.“</p>
<p>In den momentan bestehenden zwei Investor-Kategorien müssen die Antragsteller ihr Kapital in von Immigration anerkannten Investments anlegen. „Viele der Investor-Kunden entscheiden sich hierbei für Government Bonds (Staatsanleihen), weil sie eben die größte Sicherheit bieten. Allerdings haben diese natürlich nicht so gute Rendite wie andere Anlagemöglichkeiten“, erklärt Peter Hahn die Sachlage. „Die Rentabilität dieser Bonds ist zwar im Vergleich zu ähnlichen Bonds in den USA oder in Deutschland immer noch höher, Immigration Neuseeland möchte jedoch das Kapital lieber in die Wirtschaft fließen sehen, beispielsweise in Angel Investments. Um diese Art der aktiveren Kapitalanlage für ausländische Kunden trotz des höheren Risikos interessanter zu machen, könnte Immigration derzeit an einer dritten Investment-Kategorie arbeiten“, spekuliert der erfahrene Einwanderungsanwalt. „Eine gute Möglichkeit wäre hier beispielsweise die benötigte Investitionssumme zu verringern, wenn man sein Kapital in die Wirtschaft Neuseelands fließen lässt oder mehr Punkte zu vergeben, wenn der Antragsteller sich für ein derartiges risikoreicheres Investment entscheidet.“<br />
Ob es bald tatsächlich eine dritte Form der Investor Kategorie geben wird, werden die nächsten Monate zeigen. Sicher ist jedoch, dass Immigration Neuseeland immer noch an der Rentabilität dieser Kategorie feilt und derzeit den Fokus gezielt auf potenzielle weltweite Investor-Antragsteller gesetzt hat.</p>
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		<title>Die Schafmafia in Europa</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Frank Simon]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Oct 2012 23:33:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Daily life]]></category>
		<category><![CDATA[Neuseeland]]></category>
		<category><![CDATA[schafdiebstahl]]></category>
		<category><![CDATA[Schafe]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Strafblog.de berichtet, dass in den letzten Monaten hunderte von Schafen in den Niederlanden geklaut worden sind. Allein im Bereich Nijmwegen sollen es letzte Woche 41 Stück gewesen sein. Die niederländische &#8230; <a href="http://www.neuseeland-ezine.de/die-schafmafia-europa/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das <a href="http://www.Strafblog.de" target="_blank">Strafblog.de</a> berichtet, dass in den letzten Monaten hunderte von Schafen in den Niederlanden geklaut worden sind. Allein im Bereich Nijmwegen sollen es letzte Woche 41 Stück gewesen sein. Die niederländische Polizei spricht von einer richtigen Schaf-Mafia, die da ihr Unwesen treibe. Seit April seien schon mehr als 500 Schafe verschwunden.</p>
<p>Es sei nicht leicht, hunderte Schafe abzutransportieren, wird eine Polizeisprecherin zitiert, und deshalb müsse man von organisierter Kriminalität ausgehen. Die Preise für Hammel- und Lammfleisch seien binnen eines Jahres um 15 Prozent gestiegen. Ein einzelnes Schaf bringe im Schnitt 140 Euro ein, was auch daran liege, dass Länder mit traditioneller Schafhaltung wie Australien und Neuseeland immer weniger Fleisch produzierten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Soweit richtig. Neuseeland steigt von Schafen auf Rinder um.</p>
<p>Aber es werden auch in Neuseeland ständig Schafe gestohlen. Pro Schaf gibt es in Neuseeland rund 100 neuseeländische Dollar.</p>
<p>Legendär wurde der Diebstahl von 14 Schafen in einem Mazda 626.  Der Polizei von Hastings fiel damals das mit Schafen vollgestopfte, überladene Auto auf. Nach einer wilden Verfolgungsjagd konnten zwei der vier Viehdiebe, die neben den 14 Schafen im Auto waren, zu Fuß entkommen.</p>
<p>Die Täter wurden dann wegen unerlaubtem Betreten von Weiden und Misshandlung von Schafen angeklagt.</p>
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		<title>Neuseeländische Immigration-Statistik zeigt: das Punktesystem funktioniert &#8211; Eigenlob oder Tatsachenreport?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Peter Hahn]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 May 2012 22:17:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Daily News]]></category>
		<category><![CDATA[Immigration]]></category>
		<category><![CDATA[Work]]></category>
		<category><![CDATA[Einwandern]]></category>
		<category><![CDATA[Einwanderung]]></category>
		<category><![CDATA[Neuseeland]]></category>
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					<description><![CDATA[Immigration New Zealand hat kürzlich die neusten Forschungsergebnisse über die Effizienz und den Erfolg ihres Punktesystems in der Skilled Migrant Category veröffentlicht. Die Einwanderungsbehörde zeigt sich mit der Auswertung durchweg zufrieden: „94 Prozent &#8230; <a href="http://www.neuseeland-ezine.de/neuseelndische-immigrationstatistik-zeigt-das-punktesystem-funktioniert-eigenlob-oder-tatsachenreport/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Immigration New Zealand</em> hat kürzlich die neusten Forschungsergebnisse über die Effizienz und den Erfolg ihres Punktesystems in der <em>Skilled Migrant Category</em> veröffentlicht. Die Einwanderungsbehörde zeigt sich mit der Auswertung durchweg zufrieden: „94 Prozent unserer so genannten <em>Skilled Migrants</em> haben nach drei Jahren feste Jobs und verdienen durchschnittlich 30 Dollar pro Stunde. Einwanderer mit höheren Qualifikationen haben es sogar geschafft, deutlich höhere Einkünfte zu erzielen“, resümiert Vasantha Krishnan, Vorsitzende des Research-Teams im <em>Departement of Labour</em>.</p>
<p><span id="more-5304"></span>Doch spiegeln diese Ergebnisse tatsächlich die Realität des Einwanderungssystems wider? Neuseeland-Experte und Einwanderungsanwalt Peter Hahn kennt das System seit fast 20 Jahren. „Das neuseeländische Einwanderungssystem hat sich seit vielen Jahren kaum verändert. Eigentlich besteht es in seinen Grundzügen bereits seit 1987 und seither wird immer nur Feintuning betrieben. Ob nun exakt dieses System im Weltvergleich tatsächlich so gut funktioniert ist allerdings fraglich. Das kommt schon immer sehr auf die Perspektive an.</p>
<p>Wenn man bedenkt, wie viel finanzieller Aufwand schon alleine betrieben wird, um dieses System aufrecht zu erhalten, wird die Effizienz fraglich. Es gibt Einwanderungsbehörden in unzähligen Städten in Neuseeland, in Auckland sogar drei Büros. Dann haben viele der neuseeländischen Botschaften weltweit einen integrierten Einwanderungs-Service. Daneben übersieht die <em>Immigration Advisor Authority </em>die Praxis der Einwanderungsberater und darüber eigens eingesetzte Richter und so weiter. Das sind natürlich unglaubliche Investitionen, mit denen der neuseeländische Staat hier bereits in Vorleistung geht, um dann die geeigneten Einwanderer zu finden, welche die Wirtschaft ankurbeln sollen!“</p>
<p>Die Forschungsstudie „<em>Points of Difference</em>“ zeigt unter anderem, dass geschulte Einwanderer, die für ein Job-Angebot mit Punkten belohnt wurden, mindestens genauso gute Einkünfte erzielen, wie Bewerber, die zur Zeit ihres Residence-Antrags bereits mit einem <em>Work Visa</em> in Neuseeland arbeiteten. Grundziel der Behörde ist es, die Lücken im einheimischen Arbeitsmarkt mit qualitativ hochwertigem Personal zu füllen, welches sich schnell in die neuseeländische Arbeitswelt integriert und zum Wirtschaftswachstum des Landes beiträgt.</p>
<p>„Die Schablonenqualifikationen von denen die Einwanderungsbehörde ausgeht, zeigen leider nicht immer die tatsächlichen Lücken im Arbeitsmarkt. Da gibt es viel Lobbyarbeit einzelner Interessensgruppen, die dafür sorgen, dass gewisse Berufe es dann auf die <em>Skill Shortage</em> Liste schaffen, andere Sparten, wo tatsächlich Mangel an Personal herrscht, der innerhalb des Landes nicht gedeckt werden kann, tauchen jedoch nicht auf“, gibt Peter Hahn zu bedenken. „Und der Erfolg so eines Punktesystems ist natürlich auch nur bedingt messbar. Die Ausbildung eines deutschen Kaufmanns würde beispielsweise nicht anerkannt, was die Einwanderung für ihn deutlich erschwert. Trotzdem haben einige deutsche Kaufleute sich in Neuseeland behaupten können.“</p>
<p>Erst vor kurzem ging durch die Presse, dass Neuseeland nicht genügend Wissenschaftler für die acht Forschungsinstitute von Crown Research hervorbringt und ein dauerhafter Mangel an qualifizierten Forschern im Land bestehe. „Dazu muss man wissen, dass viele Forscher zunächst nach der Ausbildung erst einmal über den Tellerrand sehen wollen und in die USA oder nach Europa gehen, um Erfahrung auf dem internationalen Markt zu sammeln“, erklärt der Neuseeland-Experte. „Und nicht zu vernachlässigen ist auch, dass die Forscher in Neuseeland oft wesentlich weniger verdienen als ihre Kollegen in Übersee.“</p>
<p>Ob das neuseeländische Einwanderungssystem nun wirklich funktioniert, spielt für die Einwanderungswilligen auch keine Rolle, sie müssen sich innerhalb des Systems behaupten und die nötige Punktzahl erreichen, um sich für eine Aufenthaltsgenehmigung in Neuseeland zu qualifizieren. „Das positive Resultat der Statistik ist, dass die Behörde mit ihrem System zufrieden zu sein scheint und nur in kleinen Bereichen weiter nachbessern möchte“, erklärt Peter Hahn die momentane Situation. „Ich erwarte folglich keine großen Neuerungen für meine Kunden. Die einzige Gefahr könnte allerdings sein, dass der Level des Englischtests weiter angehoben wird. Dann würden etwa 50 Prozent meiner Kunden daran scheitern. Das wäre dann zwar Feintuning aber ein großer Einschnitt auch für die deutschen Bewerber. Würde die Punktegrenze beim IELTS-Sprachtest wie schon in den 1990er Jahren noch einmal angehoben, beispielsweise von Level 6.5 auf Level 7, hätten viele der Bewerber selbst mit guten Englischkenntnissen keine Einwanderungschancen mehr, weil sie den Sprachtest nicht bestehen“, gibt Peter Hahn aus seiner langjährigen Erfahrung heraus zu bedenken. „Ich hielte hier ein System ähnlich wie dem in der <em>Investor Category</em> für sinnvoll. Dort muss man im Englischtest einen Mindestlevel erreichen und für bessere Ergebnisse bekommt man zusätzliche Punkte.“</p>
<p>Positiv ist jedoch, dass jeder Bewerber den IELTS-Englischtest nun so oft wiederholen darf, wie er möchte, ganz ohne Wartezeiten. Die Kosten liegen allerdings bei etwa 300 Dollar in Neuseeland und bei rund 200 Euro in Deutschland. Der Test ist dann zwei Jahre gültig.</p>
<p><em>Autorin: Anja Schönborn, Wellington</em></p>
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		<title>Auswanderwillige aufgepasst: Daimler sucht ITler in Auckland</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Peter Hahn]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Apr 2012 05:40:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Daily News]]></category>
		<category><![CDATA[Immigration]]></category>
		<category><![CDATA[Work]]></category>
		<category><![CDATA[IT Job]]></category>
		<category><![CDATA[Neuseeland]]></category>
		<category><![CDATA[PHP Entwickler]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Pläne verdichten sich, dass Daimler demnächst vier bis fünf Mitarbeiter für die Daimler FleetBoard in Auckland einstellen wird. Das hundertprozentige Tochterunternehmen von Daimler in Stuttgart arbeitet an GPS-Systemen für &#8230; <a href="http://www.neuseeland-ezine.de/auswanderwillige-aufgepasst-daimler-sucht-itler-auckland/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Pläne verdichten sich, dass Daimler demnächst vier bis fünf Mitarbeiter für die Daimler FleetBoard in Auckland einstellen wird. Das hundertprozentige Tochterunternehmen von Daimler in Stuttgart arbeitet an GPS-Systemen für Fahrzeugflotten, um Logistik und Ökonomie besser kontrollieren und steuern zu können. „Es gibt immer wieder deutsche Unternehmen, die Teile ihrer lokalen Arbeitsbereiche ins Ausland verlegen, wenn es sich um ortsunabhängige Tätigkeiten handelt. Gerade im Bereich Programmierung ist das nicht ungewöhnlich“, erklärt Neuseeland-Experte Peter Hahn.<span id="more-5296"></span> „Neuseeland bietet in diesem Bereich einige klare Standortvorteile. Hier herrscht ein geringeres Gehaltsniveau, meist ist es für die Firmen zudem günstiger in Neuseeland ein Business zu operieren als in Deutschland und dann hat man den klaren Zeitvorteil. Firmen können so, wenn sie Angestellte in Deutschland und in Neuseeland haben, durch die Zeitverschiebung tatsächlich 24 Stunden Arbeitsleistung erzeugen.“</p>
<p>Im Gegensatz zu Firmenstandorten in Indien oder Asien finden die europäischen Firmen in Neuseeland westliche Kultur und Arbeitsstandards vor. So spielt auch die Daimler FleetBoards GmbH aus Stuttgart mit dem Gedanken entweder in die USA oder nach Neuseeland auszulagern. „Daimler FleetBoard kann in Auckland die Infrastruktur des Daimler Konzerns nutzen, sodass die Mitarbeiter in den Büros von Mercedes-Benz New Zealand untergebracht werden können“, erklärt Martin Eichenberg von Daimler FleetBoard.</p>
<p> Ob die Stellen durch qualifizierte Neuseeländer, deutsche ITler in Neuseeland oder deutsche Auswanderwillige belegt werden, spielt für das Unternehmen zunächst keine Rolle. Gesucht werden erfahrene Linux-Administratoren, die bereits in J2EE Umgebungen (JBoss, WebSphere) gearbeitet haben und optimaler Weise Basiskenntnisse im Bereich relationaler Datenbanken haben.</p>
<p> Die Stellen, die in Auckland neu geschaffen werden sollen, könnten folglich auch für Fachkräfte aus Deutschland interessant sein. Wer schon länger mit dem Gedanken spielt, nach Neuseeland auszuwandern oder einige Zeit dort zu leben, sollte sich mit der <a href="mailto:martin.eichenberg@daimler.com">Daimler FleetBoard</a> (<a href="mailto:martin.eichenberg@daimler.com">martin.eichenberg@daimler.com</a>) in Verbindung setzen. „Man muss sich dann ganz gezielt die individuellen Bedürfnisse der Bewerber ansehen und entscheiden, ob zunächst ein Working Holiday Visa, ein einfaches Work Visa oder gleich ein <em>Residence</em> Visa beantragt werden sollte“, weiß der Immigrationsberater Peter Hahn. „Wer genug Zeit hat, bis er die Stelle antritt, kann in den meisten Fällen gleich die <em>Residency</em> beantragen. Das kann für viele Bewerber auch durchaus sinnvoll sein, selbst wenn sie nicht planen, für immer in Neuseeland zu bleiben. Denn mit der Aufenthaltsgenehmigung hier hat man Anspruch auf Sozialleistungen und das staatliche Gesundheitssystem, auch wenn man sich zusätzlich privat absichern möchte. Auch wenn die Kinder in Neuseeland zur Schule oder Universität gehen sollen, bezahlt man als <em>Resident</em> nicht die höheren Studiengebühren für Ausländer.“</p>
<p>Wer dann nach Erhalt des <em>Residence</em> Visa mindestens zwei Jahre in Neuseeland gelebt hat, bekommt die Aufenthaltserlaubnis auf Lebenszeit und könnte sich so jederzeit, beispielsweise nach der Rente, in Neuseeland zur Ruhe setzen.</p>
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		<title>Unbedachte Fehler bei der Einwanderung</title>
		<link>http://www.neuseeland-ezine.de/peter-hahn-kennt-viele-beispiele-unbedachte-fehler-bei-der-einwanderung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Peter Hahn]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 00:16:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Immigration]]></category>
		<category><![CDATA[Einwanderung]]></category>
		<category><![CDATA[Fehler]]></category>
		<category><![CDATA[Neuseeland]]></category>
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					<description><![CDATA[Wer mit dem Gedanken spielt, nach Neuseeland auszuwandern, sollte sich vorher genau informieren. Denn viele kleine Regeln und Richtlinien, Paragraphen und Sonderfälle können bei Unwissen den Einwanderungstraum schnell zerplatzen lassen. &#8230; <a href="http://www.neuseeland-ezine.de/peter-hahn-kennt-viele-beispiele-unbedachte-fehler-bei-der-einwanderung/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer mit dem Gedanken spielt, nach Neuseeland auszuwandern, sollte sich vorher genau informieren. Denn viele kleine Regeln und Richtlinien, Paragraphen und Sonderfälle können bei Unwissen den Einwanderungstraum schnell zerplatzen lassen. „Viele Deutsche meinen immer, ach die Neuseeländer sind ja alles so nett, entspannt und freundlich. Leider zeigt meine Erfahrung oft, daß die entsprechenden Sachbearbeiter aber trotzdem vieles haarklein prüfen und oft der Entscheidungsspielraum extrem klein oder überhaupt nicht vorhanden ist!“, berichtet der langjährige Einwanderungsberater aus Erfahrung. „Die Regeln, die den Beamten vorgeschrieben sind, werden richtig ernst genommen, deshalb sollte man so ein Antragsverfahren nicht auf die leichte Schulter nehmen, sondern stets bedacht handeln.“</p>
<p><span id="more-5236"></span></p>
<p>Schon am 21. November tritt wieder eine neue winzige Änderung bei der Bearbeitung von <em>temporary Visa</em>, wie beispielsweise <em>work visa</em> in Kraft, wenn sie ausserhalb Neuseelands eingereicht werden. „Bislang haben die entsprechenden <em>officer</em> kurz vor der Ablehnung eines Antrags einen so genannten <em>PPI-letter</em> an den Antragsteller geschickt, um ihn vorzuwarnen und ihm noch eine letzte Chance zu geben, zur Sachlage Stellung zu nehmen oder weitere Unterlagen nachzureichen. PPI heißt <em>Potentially Prejudicial Information</em> und bedeutet soviel wie, Informationen, die von dritter Seite an die Sachbearbeiter herangetragen wurden, jedoch nicht öffentlich sind und der Antragsteller so nichts davon wissen kann“, erklärt Peter Hahn die Details. „Jetzt wo dieser PPI-letter sozusagen aus Zeitersparnis abgeschafft wird, heißt das jedoch für einige Antragsteller, dass sie nun ohne Vorwarnung eine Ablehung ihres Visas bekommen. Auf der anderen Seite muss man jedoch sagen, gibt es rein juristisch gesehen, das Fairness-Prinzip. So wäre beispielsweise in vielen Fällen Fairness geboten und die Antragsteller sollten eine Vorwarnung bekommen, eine letzte Chance, PPI hin oder her.“</p>
<p>Der eigentliche Grund für diese zunächst winzig scheinende Änderung ist für den Außenstehenden nicht offensichtlich, liegt aber am Bestreben der Behörde, die Bearbeitungsdauer für Anträge zu verkürzen. „Das ist ja eigentlich etwas positives aber wo gehobelt wird, da fallen Späne“, erläutert Peter Hahn die Auswirkungen. „Der Erfolg des Managers aller Beamten wird nun zukünftig unter anderem daran gemessen werden, wieviel Bearbeitungszeit durch diese neue Regelung eingespart wird. So könnten auch weniger Vorwarnungen aus Fairness verfasst werden, weil schlichtweg keine Zeit mehr dafür ist. Vermutlich könnte sich diese Änderung auch bald auf <em>residence visa</em> ausweiten.“</p>
<p>Für den Antragsteller bedeutet das, er muß alle Unterlagen noch gründlicher zusammenstellen und mit höherer Sorgfalt an den Prozess herangehen. Denn bei einer Ablehnung gibt es keine spätere zweite Gelegenheit mehr, Zusatzinfos nachzureichen. Es bleibt dann nur noch die Möglichkeit, den Antrag noch einmal zu stellen &#8211; mit dem damit verbundenen Zeit- und Kostenaufwand.</p>
<p>Ein weiterer Aspekt, auf den Peter Hahn immer wieder stößt, ist die Leichtfertigkeit, mit der viele potentielle Einwanderer oft mit Beamten von Immigration oder Zoll sprechen. „Da wird oft schnell mal etwas dahingesagt, was man dann nur ganz schwer wieder gerade biegen kann.“ Der Immigrationsexperte berichtet von dem Fall eines Europäers, dessen Bekannte auf einer europäisch geleiteten Farm in Neuseeland arbeitet. Sie riet ihrem Freund, der ebenfalls in einem landwirtschaftlichen Betrieb in Europa tätig war, einfach nach Neuseeland zu kommen und sich das Umfeld erst einmal selbst anzusehen. Sie bezahlte das Flugticket für ihn. Als der Mann jedoch am Flughafen in Neuseeland eintraf, wurde er sofort von den Behörden aus der Schlange gezogen und mußte sich mehrstündigen Befragungen unterziehen. „Es geht hier ganz klar um den Status, bona fide zu sein, was soviel bedeutet, mit welchen Absichten jemand einreist“, erklärt Peter Hahn die Sachlage. Dieser vermeintliche Urlauber reiste offiziell mit Touristenvisum ein. Seine Gepäckstücke bei der Kofferdurchsuchung zeigten jedoch spezielle landwirtschaftliche Bücher und typische Farmer Arbeitsstiefel. Seine Absichten schienen folglich zweifelhaft, arbeiten darf er als Tourist nicht! Und dann hatte nicht er, sondern seine Bekannte den Flug für ihn von Neuseeland aus bezahlt. Das könnte in den Augen der Beamten der zukünftige Arbeitgeber sein. Besonders das aus Neuseeland bezahlte Flugticket war somit ein großer unbedachter Fehler! Die Beamten hatten diese Information von der Fluglinien erhalten. Die Zusammenarbeit mit den Airlines ist hier Gang und Gebe“, weiß der Immigrationsberater aus Erfahrung.</p>
<p>Die Einreise des Mannes nach Neuseeland wurde nach mehrstündiger Befragung mit entsprechenden Übersetzern dennoch akzeptiert. Wenige Wochen später jedoch, stellte er dann tatsächlich den Antrag auf ein <em>work visa</em>, welches aufgrund seines bona fide Status und der Vorgeschichte schlichtweg abgelehnt wurde. „Schlechter Charakter, Unehrlichkeit und vorgetäuschte Tatsachen sind dann die Begründung für die Ablehnung des Antrages“, erklärt Peter Hahn. Mittlerweile war das Touristenvisum abgelaufen, das <em>work visa</em> abgelehnt, der Mann befand sich somit illegal im Land, zählt zu den so genannten <em>overstayern</em>. In Neuseeland befinden sich im Schnitt gut 15.000 Menschen illegal im Land. Die Behörden agieren aktiv, ermitteln und deportieren soviele illegale Einwanderer wie möglich.</p>
<p>„Wer es erst einmal so weit kommen läßt, gefährdet dadurch seine Chancen erfolgreich einzuwandern! Dieser Europäer bat mich schließlich in genau dieser Situation um Rat“, beendet Peter Hahn das Negativbeispiel.</p>
<p>Bei anderen Nationalitäten wie Indern, Chinesen oder Philippinern würde es erst gar nicht soweit kommen, denn sie müssen vor der Einreise nach Neuseeland einen Visa-Anstrag stellen, in dem ihr bona fide Status bereits geklärt wird. „Nachdem Deutschland, die Schweiz und viele andere europäische Staaten jedoch zu den visafreien Ländern zählen, wird das Besucher- oder Touristenvisum erst am Flughafen bei der Ankunft in Neuseeland ausgestellt. Es ist also wirklich ganz entscheidend, was man den Beamten dann erzählt. Wer beispielsweise mit einem <em>Work-and-Holdiay-Visa</em> einreist aber bereits mit dem Gedanken spielt, nach dem einen Jahr Aufenthalt weiter in Neuseeland zu bleiben, ist rein rechtlich nicht bona fide! Als Tourist oder mit <em>Work-and-Holiday-Status</em> kann man natürlich beispielsweise Freunde besuchen und dann nach einigen Wochen seine Absichten ändern. Vieles ist dann Auslegungssache aber in pure Erklärungsnot sollte man gar nicht erst kommen, geschweige denn, leichtfertig im netten Plausch mit den Beamten reden!“, warnt Peter Hahn deutlich vor den unbedachten Fehlern, die später zum Desaster führen können. „Genau diese unbedachten Fehler sind es oft, die dann später zur Ablehnung in einem Verfahren führen können.“</p>
<p>Und dann gibt es noch einiges zwischen den Zeilen zu verstehen, oft winzige wörtliche Auslegungen beispielsweise bei den Berufen, die auf der Shortage Skills Liste stehen. „Auch so etwas kann für ein individuelles Verfahren ganz entscheidend sein. Und die Immigrationsbeamten sind derart fixiert auf ihre Regeln, dass sie häufig keinerlei Spielraum mehr für Auslegungen lassen.“</p>
<p>Jeder sollte folglich sämtlich <em>policies</em> verstehen und die genauen rechtlichen Voraussetzungen für seinen individuellen Fall kennen. Oft ist es schwer anfänglich abzuschätzen, ob man in eine der vorgefertigen Schablonen von Immigration passt oder nicht. Sich gut informieren ist eine Sache aber im Zweifelsfall sollte man lieber früher professionelle Hilfestellung und Ratschläge einholen, als zu spät.</p>
<p><em>Autorin: Anja Schönborn, Wellington</em></p>
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		<title>Der Kakapo ein seltsamer Papagei</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Frank Simon]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Sep 2011 23:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aotearoa]]></category>
		<category><![CDATA[Daily life]]></category>
		<category><![CDATA[Kakapo]]></category>
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		<category><![CDATA[Rettung]]></category>
		<category><![CDATA[Vögel]]></category>
		<category><![CDATA[Vogelwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[GEO.de bietet einen MP3 Download zum Kakapo. Der Kakapo ist einer der seltensten Papageien der Welt, der seltsamste überdies: Er spricht nicht, fliegt nicht, und Sex hat er nur durch &#8230; <a href="http://www.neuseeland-ezine.de/der-kakapo-ein-seltsamer-papagei/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>GEO.de bietet einen MP3 Download zum Kakapo.</p>
<blockquote><p>Der Kakapo ist einer der seltensten Papageien der Welt, der seltsamste überdies: Er spricht nicht, fliegt nicht, und Sex hat er nur durch Zufall.</p></blockquote>
<p>Den MP3 Download findet ihr unter:</p>
<p><a title="GEO Special Neuseeland" href="http://www.geo.de/GEO/heftreihen/geo_special/61804.html">http://www.geo.de/GEO/heftreihen/geo_special/61804.html</a></p>
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		<title>Hättet ihr gerne einen Hund?</title>
		<link>http://www.neuseeland-ezine.de/httet-ihr-gerne-einen-hund/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Frank Simon]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Jul 2011 08:37:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Daily life]]></category>
		<category><![CDATA[hund]]></category>
		<category><![CDATA[hund aussuchen]]></category>
		<category><![CDATA[hund finden]]></category>
		<category><![CDATA[hundesuchmaschine]]></category>
		<category><![CDATA[Neuseeland]]></category>
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					<description><![CDATA[Neuseeländer haben eine Hundesuchmaschine erfunden. Über ein Foto (oder einen Gesichtsscan per Webcam) einer Person, wird der ideal passende Hund berechnet und angezeigt. Probiert es aus. Kein Scherz: http://www.doggelganger.co.nz/ &#160;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_5175" style="width: 160px" class="wp-caption alignright"><a href="http://www.neuseeland-ezine.de/wp-content/uploads/2011/07/Bildschirmfoto-2011-07-14-um-10.39.182.png" rel="lightbox[5172]"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-5175" class="size-thumbnail wp-image-5175" title="Doggelganger" src="http://www.neuseeland-ezine.de/wp-content/uploads/2011/07/Bildschirmfoto-2011-07-14-um-10.39.182-150x150.png" alt="Doggelganger" width="150" height="150" srcset="http://www.neuseeland-ezine.de/wp-content/uploads/2011/07/Bildschirmfoto-2011-07-14-um-10.39.182-150x150.png 150w, http://www.neuseeland-ezine.de/wp-content/uploads/2011/07/Bildschirmfoto-2011-07-14-um-10.39.182-32x32.png 32w, http://www.neuseeland-ezine.de/wp-content/uploads/2011/07/Bildschirmfoto-2011-07-14-um-10.39.182-64x64.png 64w, http://www.neuseeland-ezine.de/wp-content/uploads/2011/07/Bildschirmfoto-2011-07-14-um-10.39.182-96x96.png 96w, http://www.neuseeland-ezine.de/wp-content/uploads/2011/07/Bildschirmfoto-2011-07-14-um-10.39.182-128x128.png 128w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a><p id="caption-attachment-5175" class="wp-caption-text">Doggelganger</p></div>
<p>Neuseeländer haben eine Hundesuchmaschine erfunden. Über ein Foto (oder einen Gesichtsscan per Webcam) einer Person, wird der ideal passende Hund berechnet und angezeigt. Probiert es aus.</p>
<p>Kein Scherz: <a title="http://www.doggelganger.co.nz/" href="http://www.doggelganger.co.nz/">http://www.doggelganger.co.nz/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Traumhaus</title>
		<link>http://www.neuseeland-ezine.de/traumhaus/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Frank Simon]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Mar 2011 10:41:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Daily life]]></category>
		<category><![CDATA[Immigration]]></category>
		<category><![CDATA[klimakonzept]]></category>
		<category><![CDATA[kuppelhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Neuseeland]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein Traumhaus &#8211; natürlich in Neuseeland. Gebaut von einem Österreicher. A Dome In Peka Peka from livlin productions on Vimeo. Das Wohnhaus besteht aus drei Kuppeln und verblüfft mit einem &#8230; <a href="http://www.neuseeland-ezine.de/traumhaus/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Traumhaus &#8211; natürlich in Neuseeland. Gebaut von einem Österreicher.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="http://player.vimeo.com/video/20550614?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0&amp;color=ffffff" width="400" height="300" frameborder="0"></iframe></p>
<p><a href="http://vimeo.com/20550614">A Dome In Peka Peka</a> from <a href="http://vimeo.com/livlinproductions">livlin productions</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p>Das Wohnhaus besteht aus drei Kuppeln und verblüfft mit einem natürlichen Klimakonzept. Bepflanzung, Architektur und eine ausgetüftelte Luftzirkulation sorgen für ein angenehmes Raumklima.</p>
<p>Den Herrn Eisenhofer würde ich fragen, wenn ich vor hätte ein Haus in Neuseeland zu bauen 🙂</p>
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		<title>Einwandererbeispiel Neuseeland &#8211; Sozialarbeiter</title>
		<link>http://www.neuseeland-ezine.de/einwandererbeispiel-neuseeland-sozialarbeiter/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Frank Simon]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Feb 2011 04:45:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Immigration]]></category>
		<category><![CDATA[Einwandern]]></category>
		<category><![CDATA[Einwanderung]]></category>
		<category><![CDATA[Neuseeland]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialarbeiter]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir möchten eine kleine Reihe von Einwandererbeispielen im Neuseeland Blog starten. Reiseberichte und Informationen bleiben natürlich auch dabei. Einwandererbeispiel  Sozialarbeiter vom Einwanderungsberater Peter Hahn Sozialarbeiter Ein staatlich anerkannter Heilerziehungspfleger, Ende 20, &#8230; <a href="http://www.neuseeland-ezine.de/einwandererbeispiel-neuseeland-sozialarbeiter/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wir möchten eine kleine Reihe von Einwandererbeispielen im Neuseeland Blog starten. Reiseberichte und Informationen bleiben natürlich auch dabei.</p>
<p>Einwandererbeispiel  Sozialarbeiter vom Einwanderungsberater <a href="http://www.peterhahn.co.nz/" target="_blank">Peter Hahn</a></p>
<p>Sozialarbeiter</p>
<p>Ein staatlich anerkannter Heilerziehungspfleger, Ende 20, mit Berufserfahrung als Sozialarbeiter ist gemeinsam mit seiner Partnerin zunächst mit einem Working Holdiday Visa auf Jobsuche gegangen. Nach einer Weile ist er in Dunedin fündig geworden. Inzwischen ist auch das Residence Visa genehmigt worden und er hat sich auch schon in der Organisation, die sich um geistig Behinderte kümmert, in eine Management Position hochgearbeitet.</p>
<p>Sozialarbeiter werden grundsätzlich auch bevorzugt behandelt, wie die IT-Spezialisten (siehe oben), allerdings nur, wenn auch eine akademische Ausbildung im Bereich Sozialarbeit nachzuweisen ist. Daher brauchte der Heilerziehungspfleger einen Job als Sozialarbeiter, um sein Residence Visa genehmigt zu bekommen. Jobchancen für Sozialarbeiter gibt es aber gute!</p>
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		<title>Fehlende Vogelarten und die Pflanzenwelt in Neuseeland</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Frank Simon]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Feb 2011 05:04:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aotearoa]]></category>
		<category><![CDATA[ausrottung]]></category>
		<category><![CDATA[Neuseeland]]></category>
		<category><![CDATA[ökologie]]></category>
		<category><![CDATA[Vögel]]></category>
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					<description><![CDATA[Neuseeland besteht aus den zwei großen und vielen kleinen Inseln. Auf den großen Inseln leben neben der einheimischen Vogelwelt auch diverse mit den Menschen eingewanderte Tielarten. Auf den kleinen Vogelinseln &#8230; <a href="http://www.neuseeland-ezine.de/fehlende-vogelarten-und-die-pflanzenwelt-neuseeland/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Neuseeland besteht aus den zwei großen und vielen kleinen Inseln. Auf den großen Inseln leben neben der einheimischen Vogelwelt auch diverse mit den Menschen eingewanderte Tielarten. Auf den kleinen Vogelinseln sind die Vögel unter sich. Auf den Hauptinseln wurden durch die eingewanderten Tiere einige Vogelarten ausgerottet. Zum Teil schon vor einigen Jahrhunderten. Die Auswirkungen der fehlenden Vogelarten auf die Pflanzenwelt im Vergleich zu den intakten Inseln haben die Wissenschaftler in Wellington jetzt untersucht:</p>
<blockquote><p>Insbesondere ein rund zwei Meter hoher formschöner Strauch namens Rhabdothamnus solandri (eine Art aus der Gattung der Gesneriengewächse namens Rhabdothamnus solandri) leidet seither beträchtlich darunter, dass der <a href="http://www.tui.at/">Tui</a>(eine nur auf Neuseeland heimische Art der Honigfresser) und der Maori-Glockenhonigfresser als Bestäuber verschwunden sind. Das zeigten Vergleiche der Strauchvorkommen auf der Nordinsel mit jenen auf kleinen Inseln vor der Küste, wo alle drei Vogelarten noch vorhanden sind.</p></blockquote>
<p>Zum vollständigen Artikel geht es hier: http://derstandard.at/1296696422319/Oeko-Desaster-in-Zeitlupe</p>
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		<title>Mit Robben schwimmen im Abel Tasman National Park</title>
		<link>http://www.neuseeland-ezine.de/mit-robben-schwimmen-im-abel-tasman-national-park/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Frank Simon]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Feb 2011 04:58:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Travel]]></category>
		<category><![CDATA[Neuseeland]]></category>
		<category><![CDATA[robben]]></category>
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					<description><![CDATA[Bei strahlendem Sonnenschein und diesmal ruhigem Meer fahren wir in einem kleinen Boot zum Tonga Island Marine Reserve  – eine Insel vor dem Abel Tasman National Park, die eine Robbenkolonie &#8230; <a href="http://www.neuseeland-ezine.de/mit-robben-schwimmen-im-abel-tasman-national-park/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4965" style="width: 160px" class="wp-caption alignright"><a href="http://www.neuseeland-ezine.de/wp-content/uploads/2011/02/IMG_27232.jpg" rel="lightbox[4964]"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-4965" class="size-thumbnail wp-image-4965" title="seal swim" src="http://www.neuseeland-ezine.de/wp-content/uploads/2011/02/IMG_27232-150x150.jpg" alt="seal swim" width="150" height="150" srcset="http://www.neuseeland-ezine.de/wp-content/uploads/2011/02/IMG_27232-150x150.jpg 150w, http://www.neuseeland-ezine.de/wp-content/uploads/2011/02/IMG_27232-32x32.jpg 32w, http://www.neuseeland-ezine.de/wp-content/uploads/2011/02/IMG_27232-64x64.jpg 64w, http://www.neuseeland-ezine.de/wp-content/uploads/2011/02/IMG_27232-96x96.jpg 96w, http://www.neuseeland-ezine.de/wp-content/uploads/2011/02/IMG_27232-128x128.jpg 128w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a><p id="caption-attachment-4965" class="wp-caption-text">seal swim</p></div>
<p>Bei strahlendem Sonnenschein und <a href="http://www.neuseeland-blog.com/2010/12/tauchen-vor-den-poor-knights-islands-neuseeland/">diesmal</a> ruhigem Meer fahren wir in einem kleinen Boot zum Tonga Island Marine Reserve  – eine Insel vor dem Abel Tasman National Park, die eine Robbenkolonie beherbergt und für die das Department of Conversation das Schwimmen mit den geschützten Tieren erlaubt hat.</p>
<p>Wir, das sind 7 Gäste, die mit den Robben schwimmen wollen: eine 5-köpfige neuseeländische Familie, eine Koreanerin und ich. Mit an Bord ist noch unser Kapitän, unser Führer Adam von <a href="ttp://www.sealswim.com/" target="_blank">Abel Tasman Seal Swim</a>, der mit uns im Wasser schwimmt und uns an die Tiere heranführt und die Robbenexpertin Anne Ülau, die den schönen Tag nutzt, das Verhalten der Tiere bei Kontakt mit Menschen zu untersuchen.</p>
<p>Nach dem Aussuchen von Schorchel und Tauchbrille und dem Anziehen der Neoprenanzüge in der Basisstation von Seal Swim in Marahau halten wir kurz vor der Insel in einer geschützten Bucht, um im Wasser ein wenig Schnorcheln zu üben. „Ein wenig überflüssig“, denke ich erst, dann erklärt uns Adam allerdings, dass die Robben es sehr mögen, wenn man sie imitiert: also z.B. beim Schwimmen Rollen dreht oder kopfüber steht und mit den Flossen wackelt. Es lohnt sich dies vorab zu üben, die Robben reagieren nämlich in der Tat darauf. Auch erinnert Adam nochmal an einige Regeln: „Dies ist kein Streichelzoo, Robben mögen es nicht angefasst zu werden.“</p>
<p><span id="more-4964"></span></p>
<div id="attachment_4966" style="width: 160px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://www.neuseeland-ezine.de/wp-content/uploads/2011/02/IMG_26882.jpg" rel="lightbox[4964]"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-4966" class="size-thumbnail wp-image-4966" title="IMG_2688" src="http://www.neuseeland-ezine.de/wp-content/uploads/2011/02/IMG_26882-150x150.jpg" alt="Abel Tasman" width="150" height="150" srcset="http://www.neuseeland-ezine.de/wp-content/uploads/2011/02/IMG_26882-150x150.jpg 150w, http://www.neuseeland-ezine.de/wp-content/uploads/2011/02/IMG_26882-32x32.jpg 32w, http://www.neuseeland-ezine.de/wp-content/uploads/2011/02/IMG_26882-64x64.jpg 64w, http://www.neuseeland-ezine.de/wp-content/uploads/2011/02/IMG_26882-96x96.jpg 96w, http://www.neuseeland-ezine.de/wp-content/uploads/2011/02/IMG_26882-128x128.jpg 128w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a><p id="caption-attachment-4966" class="wp-caption-text">Abel Tasman</p></div>
<p>Nach 15 Minuten Üben im Wasser gehen wir wieder an Bord und fahren nochmals 10 Minuten hinaus aufs Meer zu der Insel. Wir suchen das Ufer ab und finden schnell einige Robben, die sich sonnen. „Neuseeländische Seebären werden sie im Deutschen genannt“, ergänzt Anne, „sie gehören nicht zur Gruppe der Seehunde“.</p>
<p>Schnell springen wir ins Wasser und schwimmen bis auf 10 Meter ans Ufer heran. Und da findet sich schon eine Robbe, die ins Wasser gleitet und uns neugierig betrachtet. Sie ist noch etwas zurückhaltend, so dass wir nach einigen Minuten noch ein wenig weiter am Inselufer entlang schwimmen, bis Adam einen alten Freund entdeckt und uns Hector vorstellt. Hector ist eine männliche Robbe, die wohl zu den verspieltesten Robben der Kolonie gehört.</p>
<div id="attachment_4969" style="width: 160px" class="wp-caption alignright"><a href="http://www.neuseeland-ezine.de/wp-content/uploads/2011/02/IMG_27042.jpg" rel="lightbox[4964]"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-4969" class="size-thumbnail wp-image-4969" title="IMG_2704" src="http://www.neuseeland-ezine.de/wp-content/uploads/2011/02/IMG_27042-150x150.jpg" alt="Robben in Neuseeland" width="150" height="150" srcset="http://www.neuseeland-ezine.de/wp-content/uploads/2011/02/IMG_27042-150x150.jpg 150w, http://www.neuseeland-ezine.de/wp-content/uploads/2011/02/IMG_27042-32x32.jpg 32w, http://www.neuseeland-ezine.de/wp-content/uploads/2011/02/IMG_27042-64x64.jpg 64w, http://www.neuseeland-ezine.de/wp-content/uploads/2011/02/IMG_27042-96x96.jpg 96w, http://www.neuseeland-ezine.de/wp-content/uploads/2011/02/IMG_27042-128x128.jpg 128w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a><p id="caption-attachment-4969" class="wp-caption-text">Robben in Neuseeland</p></div>
<p>Ich probiere die gelernten Bewegungen aus und in der Tat: Hector interessiert sich für meine in der Luft wackelnden Flossen, taucht 10 Meter vor mir ab und schwimmt unter Wasser mit nur wenigen Zentimetern Abstand an mir vorbei, um mich interessiert zu betrachten. Wir verbringen etwa 50 Minuten im Wasser mit Hector und einer weiteren Robbe, bevor Adam mit uns zum Boot zurück schwimmt.</p>
<p>Wir nehmen Abschied von Hector und seinen Artgenossen, fahren 10 Minuten in eine weitere Bucht im Abel Tasman National Park und gehen dort an Land. Adam bietet heiße Schokolode, Tee und Kekse an, die wir &#8211; ein wenig ausgekühlt von der langen Zeit im Wasser &#8211; dankbar annehmen. In der Sonne und mit den heißen Getränken wärmen wir uns auf, tauschen uns über unsere Erlebnisse aus, bevor wir dann wieder mit den Boot nach Motueka aufbrechen.</p>
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		<title>Neuseeland Einwanderung &#8211; Koch/Hotelmanagement</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Frank Simon]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Feb 2011 05:10:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Immigration]]></category>
		<category><![CDATA[Auswandern]]></category>
		<category><![CDATA[Hotel]]></category>
		<category><![CDATA[Koch]]></category>
		<category><![CDATA[Neuseeland]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir möchten eine kleine Reihe von Einwandererbeispielen im Neuseeland Blog starten. Reiseberichte und Informationen bleiben natürlich auch dabei. Einwandererbeispiel Koch/Hotelmanagement vom Einwanderungsberater Peter Hahn Ein Pärchen, Anfang 30, konnten beide &#8230; <a href="http://www.neuseeland-ezine.de/neuseeland-einwanderung-kochhotelmanagement/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wir möchten eine kleine Reihe von Einwandererbeispielen im Neuseeland Blog starten. Reiseberichte und Informationen bleiben natürlich auch dabei.</p>
<p>Einwandererbeispiel Koch/Hotelmanagement vom Einwanderungsberater <a href="http://www.peterhahn.co.nz" target="_blank">Peter Hahn</a></p>
<p>Ein Pärchen, Anfang 30, konnten beide Ausbildungen im Hotelmanagement nachweisen. Er hat außerdem eine Kochlehre abgeschlossen. Es fing alles mit einer Fahrradtour durch Neuseeland an. Beide waren sie in die New Zealand Outdoors verliebt und beschlossen, auszuwandern. Nach diversen anfänglichen Gastronomiejobs haben sie schlußendlich ihr eigenes Cafe-Restaurant aufgemacht.</p>
<p>Die Cafe-Restaurant Idee haben viele. Nicht alle sind aber erfolgreich. Wichtig ist, dass man sein Handwerk versteht und auch das nötige Kapital hat – sonst kommt man auch in Neuseeland auf keinen grünen Zweig!</p>
<p>Neuseeland ist nicht nur ein Urlaubsland, sondern auch ein Einwanderungsland. Jährlich öffnet die neuseeländische Regierung die Tore für cirka 50.000 Einwanderer. Diese Quote wird wie schon seit über 100 Jahren zum großen Teil von Briten, Iren und Schotten gefüllt. Seit den 90iger Jahren müssen sich die Engländer, trotz ihres ehemaligen Kolonialherrenstatuses, anhand derselben universell geltenden Einwanderungsvorschriften für ein Leben in Neuseeland qualifizieren, wie alle anderen auch. Einwanderer kommen daher seit den 90igern aus aller Herren Länder und haben Neuseeland in eine multikulturelle Gesellschaft tranformiert.</p>
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		<title>Roman &#8211; Neuseeland 1894</title>
		<link>http://www.neuseeland-ezine.de/roman-neuseeland-1894/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Frank Simon]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Feb 2011 02:57:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Daily life]]></category>
		<category><![CDATA[Historischer Roman]]></category>
		<category><![CDATA[Neuseeland]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein historischer Roman, der im Neuseeland 1894 spielt. Julie Peters &#8211; Das Lied der Sonnenfänger. Neuseeland, 1894: Die Familie O’Brien flieht vor Hunger und Not aus Irland ans andere Ende &#8230; <a href="http://www.neuseeland-ezine.de/roman-neuseeland-1894/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein historischer Roman, der im Neuseeland 1894 spielt. Julie Peters &#8211; Das Lied der Sonnenfänger.</p>
<blockquote><p>Neuseeland, 1894: Die Familie O’Brien flieht vor Hunger und Not aus Irland ans andere Ende der Welt. Emily, die Tochter, überhört den Ruf ihres Herzens und geht eine Ehe ein, die sie fast ins Verderben stürzt. Kann sie der Dunkelheit entkommen, die sich auf ihr Gemüt senkt?</p></blockquote>
<p>Wir kennen den Roman nicht, aber vielleicht ist er für den einen oder anderen Neuseeland Fan interessant.</p>
<p>Hier geht es zu &#8220;Mein Bücherreich&#8221; wo das Buch besprochen wird: <a href="http://www.mein-buecherreich.de/?p=7072" target="_blank">http://www.mein-buecherreich.de/?p=7072</a></p>
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