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	<title>Peter Hahn &#8211; NEUSEELAND eZine</title>
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	<description>Auswandern, Einwandern und in Neuseeland leben</description>
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		<title>Hauskauf: Immobilienerwerb in Neuseeland wird schwieriger</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Peter Hahn]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Sep 2016 21:18:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Daily life]]></category>
		<category><![CDATA[Investments]]></category>
		<category><![CDATA[Darlehenvergabe]]></category>
		<category><![CDATA[Hauskauf]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilienblase]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilienmarkt]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Immobilienmarkt im Land steht Kopf, besonders in der Millionenmetropole Auckland. Die New Zealand Reserve Bank (neuseeländische Zentralbank) verschärft derzeit die Auflagen an die Banken für die Herausgabe von Krediten. &#8230; <a href="http://www.neuseeland-ezine.de/hauskauf-immobilienerwerb-in-neuseeland-wird-schwieriger/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Immobilienmarkt im Land steht Kopf, besonders in der Millionenmetropole Auckland. Die <em>New Zealand Reserve Bank</em> (neuseeländische Zentralbank) verschärft derzeit die Auflagen an die Banken für die Herausgabe von Krediten. Viele Banken haben bereits auf das Dilemma reagiert. Wer bei dieser Misere, negative Auswirkungen zu spüren bekommt, erklärt der Neuseeland-Experte und langjährige Einwanderungsberater Peter Hahn.</p>
<p>In Neuseeland ein Haus zu kaufen, war bislang auch für interessierte Ausländer keine Schwierigkeit. Solange man das entsprechende Geld mitbrachte, sich eine Steuernummer besorgte und ein Bankkonto im Land eröffnete, bekam man sogar als Ausländer häufig von neuseeländischen Banken ein Darlehen, um die Immobilie zu finanzieren. Ob Grundstück, Investmentobjekt oder Eigenheim, beim Kauf vom sogenannten ‚<em>Real Estate</em>’ war Neuseeland offen – auch wenn der Käufer kein permanentes Bleiberecht im Land hatte, sondern nur Besucher oder temporärer Visabesitzer war.</p>
<div id="attachment_6046" style="width: 160px" class="wp-caption alignright"><a href="http://www.neuseeland-ezine.de/wp-content/uploads/2016/10/Wellington-housing_Credit-NZ-Story-Rob-Suisted.jpg" rel="lightbox[6045]"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-6046" class="size-thumbnail wp-image-6046" src="http://www.neuseeland-ezine.de/wp-content/uploads/2016/10/Wellington-housing_Credit-NZ-Story-Rob-Suisted-150x150.jpg" alt="Hauspreise steigen auch in Wellington" width="150" height="150" srcset="http://www.neuseeland-ezine.de/wp-content/uploads/2016/10/Wellington-housing_Credit-NZ-Story-Rob-Suisted-150x150.jpg 150w, http://www.neuseeland-ezine.de/wp-content/uploads/2016/10/Wellington-housing_Credit-NZ-Story-Rob-Suisted-32x32.jpg 32w, http://www.neuseeland-ezine.de/wp-content/uploads/2016/10/Wellington-housing_Credit-NZ-Story-Rob-Suisted-50x50.jpg 50w, http://www.neuseeland-ezine.de/wp-content/uploads/2016/10/Wellington-housing_Credit-NZ-Story-Rob-Suisted-64x64.jpg 64w, http://www.neuseeland-ezine.de/wp-content/uploads/2016/10/Wellington-housing_Credit-NZ-Story-Rob-Suisted-96x96.jpg 96w, http://www.neuseeland-ezine.de/wp-content/uploads/2016/10/Wellington-housing_Credit-NZ-Story-Rob-Suisted-128x128.jpg 128w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a><p id="caption-attachment-6046" class="wp-caption-text">Hauspreise steigen auch in Wellington</p></div>
<p>Der unkomplizierte Kauf eines Hauses in Neuseeland für <a href="http://www.stuff.co.nz/business/81024368/ASB-joins-list-of-banks-imposing-new-rules-for-foreign-property-buyers">Ausländer</a>, scheint sich derzeit jedoch zu <a href="http://www.stuff.co.nz/business/industries/80840914/Westpac-and-ANZ-stop-lending-to-foreign-property-buyers">verschlechtern</a>. „Unsere Erfahrungswerte zeigen, dass es für bestimmte Personen derzeit immer schwieriger wird, in Neuseeland in eine Immobilie zu investieren oder einfach ein Haus zu kaufen“, berichtet auch Peter Hahn. „Oft scheitert es nun schon daran, als Ausländer in Neuseeland ein Bankkonto zu eröffnen. Einige Banken beharren auf einen Wohnsitz im Inland, andere möchten ein langfristiges temporäres Visum sehen, nicht nur das Standard-Touristenvisum.“ ANZ, Westpac, ASB, Kiwibank, BNZ, TSB, Cooperative Bank – die Liste der neuseeländischen Finanzinstitute ist lang und jeder scheint derzeit seine eigenen Regeln aufzustellen. „Viele Regulierungen liegen im Ermessen der Banken, die wiederum der <em>Reserve Bank</em> verpflichtet sind. So stellt sich häufig eine Art ‚vorauseilende Gehorsamkeit’ ein, besonders, wenn es um die Vergabe von Krediten an Ausländer geht.</p>
<p>In den Medien und in der Öffentlichkeit werden die für viele unerschwinglichen Hauspreise stark kritisiert. Der Vorwurf: Die Hauspreise seien zu hoch, ausländische Investoren würden die Immobilienpreise zusätzlich in die Höhe treiben. Dass es dabei gar keine eindeutigen Zahlen oder eine Entscheidung zwischen aus- und inländischen Investoren gibt, fällt bei dieser angeheizten Debatte meist unter den Tisch“, berichtet der Neuseeland-Experte aus der Praxis. Die Politik scheint überfordert und die Reserve Bank hat nur ein begrenztes Repertoire, um auf die Hauspreiskrise zu reagieren.</p>
<h2><strong>Mögliche Änderungen für ausländische Hauskäufer</strong></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die <em>Reserve Bank</em> kann aber den in Neuseeland ansässigen Banken vorschreiben, unter welchen Voraussetzungen Immobiliendarlehen vergeben werden dürfen. Ab 1. Oktober 2016 gelten verschärfte Richtlinien bei der Vergabe von Darlehn an <a href="http://www.rbnz.govt.nz/news/2016/09/reserve-bank-confirms-nationwide--restrictions-on-loans-to-property-investors">Ausländer</a>. Die einzelnen Banken setzen die Regulierungen jedoch oft unterschiedlich um. Einige Institute vergeben beispielsweise gar keine Hauskredite mehr an sogenannte ‚<em>overseas investors’</em>, wenn diese beispielsweise Grundstücke kaufen wollen. Andere verlangen einen Wohnsitz im Inland und ein regelmäßiges Einkommen, das zum Großteil in Neuseeland generiert wird. „Einige Banken erhöhen jetzt auch den Eigenanteil, der eingebracht werden muss. Wo früher zum Teil keine Anzahlung für die Kreditvergabe nötig war, werden jetzt beispielsweise 30-40 % des Hauswertes als sogenanntes ‚<em>downpayment’</em> oder ‚<em>deposit’</em> verlangt“, erläutert Peter Hahn seine Erfahrungen. „Dabei spielt häufig eine Rolle, auf welchen Wert die Bank die Immobilie schätzt. Denn das ist nicht zwangsläufig der Kaufpreis. Viele Häuser werden heute weit über ihrem Wert verkauft. Es ist also Interpretationssache, wie der Wert des Hauses gemessen wird. Deshalb können entsprechende Wertgutachten gefordert werden.“ Die große Angst der Kreditinstitute, wie auch der Reserve Bank ist: Sollte es eine Wirtschaftskrise geben und die Hauspreise in den Keller fallen, könnte der Wert des Darlehens dann am Ende höher liegen, als die Immobilie noch wert ist.</p>
<p>Detailliertere Hinweise zu den Richtlinien gibt es hier auf der Seite der <em><a href="http://www.rbnz.govt.nz/-/media/ReserveBank/Files/Financial%20stability/LVR/lvr-restrictions-guide-for-borrowers.pdf?la=en">Reserve Bank New Zealand</a>.</em></p>
<h2><strong>Auswirkungen auf Investoren und Einwanderer</strong></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>Für alle, die mit einem <em>Residence Visa</em> in Neuseeland leben, gelten beim Immobilienkauf nach wie vor die gleichen Bestimmungen wie für Kiwis &#8211; solange sie ein Bankkonto und einen Wohnsitz im Land haben, sowie ihren Unterhalt in Neuseeland verdienen. Entsprechend ihrer persönlichen Umstände bekommen sie dann bei rund 30 % Anzahlung einen Kredit für ein Haus, in dem sie dann auch selbst leben werden.</p>
<p>„Diese Regelung sieht jedoch schon wieder anders aus, wenn die <em>Permanent Residents</em> beispielsweise derzeit im Ausland leben, also kein neuseeländisches Einkommen und keine neuseeländische Adresse haben“, gibt Peter Hahn zu bedenken. Auch einige Kunden des Immigrationsanwalts, die derzeit nur mit temporären Visa in Neuseeland leben, könnten es künftig schwerer haben: „Wer ein Haus kaufen möchte aber beispielsweise nur ein einjähriges Bleiberecht hat, wie etwa über ein Studentenvisum, der könnte jetzt Schwierigkeiten bekommen, wenn er ein Haus kaufen möchte und dafür ein Darlehen benötigt. Die Bank kann sich in so einem Fall schon fragen, was dann nach dem einem Jahr passiert“, schätzt der Neuseeland-Experte die momentane Lage ein. „Für Besucher und Investoren, die überhaupt nicht in Neuseeland leben oder ein Visum besitzen, könnte es künftig wesentlich schwierig werden, sich eine Immobilie in Neuseeland zu kaufen – die scheitern in letzter Zeit manchmal sogar schon beim Versuch ein Bankkonto zu eröffnen!“</p>
<p>Grundsätzlich liegt die Vergabe von Krediten im Ermessen jeder einzelnen Bank. Doch derzeit geht die Risikobereitschaft der Finanzinstitute bei der Vergabe von Darlehen allmählich zurück. Wo früher jeder In- und Ausländer, beim Inländer oft sogar ohne Eigenleistung, ein Darlehen bekam, wird heute schon genauer hingesehen zu welchen Konditionen und wem man Geld für eine Immobilie leiht.</p>
<p>Für diejenigen, die mit einem guten Finanzpolster und mit einem Residence Visa in Neuseeland leben, stellt sich die hier geschilderte Problematik natürlich nicht.  Sie können sich Ihr Eigenheim oder auch Anlageobjekt entweder ohne Hypothek oder mit einem niedrigen und deshalb erschwinglichen Darlehen leisten. „Das ist ohnehin keine schlechte Idee, bei den im Vergleich mit Europa hohen Zinsen hier“, empfiehlt Peter Hahn.</p>
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		<title>Neuseeland sucht gezielt nach Fachkräften &#8211; Skill-Shortage-Listen nur richtungsweisend</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Peter Hahn]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Aug 2016 21:54:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Immigration]]></category>
		<category><![CDATA[Skill Category]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Baubranche im kleinen Land am anderen Ende der Welt boomt wie nie zuvor. Der größte Bauunternehmer Fletcher Building geht nun sogar gezielt mit Immigration New Zealand gemeinsam nach London, &#8230; <a href="http://www.neuseeland-ezine.de/neuseeland-sucht-gezielt-nach-fachkraeften-skill-shortage-listen-nur-richtungsweisend/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Baubranche im kleinen Land am anderen Ende der Welt boomt wie nie zuvor. Der größte Bauunternehmer <em>Fletcher Building</em> geht nun sogar gezielt mit <em>Immigration New Zealand</em> gemeinsam nach London, um neue Fachkräfte für große Bauprojekte <em>downunder</em> zu gewinnen. Doch auch in anderen Arbeitsbereichen suchen neuseeländische Firmen gezielt nach Personal. Nicht nur Bewerber in Berufen, die derzeit auf den <em>Skill Shortage</em> Listen zu finden sind, haben Möglichkeiten, in Neuseeland zu arbeiten oder dorthin einzuwandern. Für wen derzeit die Chancen gut stehen, erklärt der langjährige Immigrationsberater Peter Hahn.</p>
<p>Wer sich mit der Einwanderung nach Neuseeland beschäftigt, wird schnell über die sogenannten <em>Skill Shortage</em> Listen stolpern. Das sind die Berufe, in denen derzeit laut Einwanderungsbehörde ein besonderer Personalmangel in Neuseeland herrscht. Firmen in diesen Berufssparten haben es dann einfacher,  auch Bewerber aus dem Ausland einzustellen. „Diese Listen sind zwar häufig richtungsweisend“, erklärt der Einwanderungsberater <a href="http://www.peterhahn.co.nz">Peter Hahn</a>, „jedoch nicht der einzige Weg, um nach Neuseeland einwandern zu können. Das bedeutet, wenn der eigene Beruf derzeit nicht auf dieser Liste zu finden ist, heißt das nicht gleich, dass eine Einwanderung oder eine Arbeitssuche in Neuseeland nicht funktionieren kann!“</p>
<p>Peter Hahn ist seit über 20 Jahren Einwanderungsberater in Wellington. Zu seinen Kunden zählen vorwiegend deutschsprachige Europäer. „Es gibt unzählige Wege, erst einmal in Neuseeland zu arbeiten und vielleicht später, darauf eine Einwanderung aufzubauen. Da gibt es die unterschiedlichsten Kategorien, wie das <em>Working Holiday Visa</em> für junge Leute, Studenten Visa, die <em>Skilled Migrant</em> Kategorie aber auch die Business Visa Sparte, wo man mit entsprechendem Investment oder als <em>Entrepreneur</em> nach Neuseeland gelangen kann – all das sind mögliche Optionen. Ganz wichtig ist, jeden Kunden muss man sehr individuell beraten. Einwanderungskategorien sind nicht gleich Strategien!“</p>
<p>Die meisten deutschsprachigen Immigranten gelangen noch immer über die sogenannte <em>Skilled Migrant</em> <em>Category</em> nach Neuseeland. Diese basiert auf einem Punktesystem, in dem beispielsweise je nach Alter, Ausbildung und Berufserfahrung Punkte vergeben werden. „Etwas unkomplizierter für den neuseeländischen Arbeitgeber ist es, wenn der eigene Job auf der ‚Liste der gesuchten Berufe’ zu finden ist. „Es gibt hier die <a href="http://skillshortages.immigration.govt.nz/immediate-skill-shortage-list.pdf"><em>Immediate Skill Shortage</em> Liste</a> und die <a href="http://skillshortages.immigration.govt.nz/long-term-skill-shortage-list.pdf)"><em>Long Term Skill Shortage</em> Liste</a>“, erklärt Peter Hahn. Derzeit findet man dort beispielsweise Berufe wie Bäcker, Elektroniker, Glaser oder Berufe im Ingenieurswesen und der IT-Branche. „Ganz wichtig ist es jedoch immer, meinen Kunden zu vermitteln, dass auch Bewerber aus anderen Sparten die Möglichkeit haben, über diese Schiene einzuwandern. Bei der Vergabe von Arbeitsvisa an Ausländer gilt folgendes: Zum einen gibt es große Firmen in Neuseeland, die bei <em>Immigration New Zealand</em> akkreditiert sind und so ohne größeren Aufwand, Bewerber aus dem Ausland rekrutieren dürfen. Zum anderen kann jede andere Firma für ausländische Arbeitskräfte Work Visa bekommen, wenn sie durch ein umfangreicheres Verfahren geht. Unternehmen müssen dabei dem Arbeitsamt nachweisen, dass sie keinen geeigneten gleichwertigen Bewerber im Inland finden konnten.</p>
<p>Bei der Beantragung der <em>Residency</em> ist die Grundvoraussetzung jedoch, dass es sich bei dem Beruf um ‚<em>skilled employment’</em> handelt. Einfache Farmarbeit oder ein Job als Kellner in der Gastronomie reicht als Arbeitsstelle dafür nicht aus.“</p>
<p>Seit dem Wiederaufbau der vom Erdbeben betroffenen Stadt Christchurch boomt beispielsweise die Baubranche. Der Arbeitskräftemangel verlagert sich derzeit von Canterbury auf der Südinsel in die Millionenmetropole Auckland. Der größte Konzern <em>Fletcher Building</em> berichtete kürzlich sogar von Arbeitsprojekten, welche das Unternehmen für die nächsten 30 Jahre auslasten werde. Für anstehende Großbaustellen, wie mehrere Fünf-Sterne-Hotels, eine bessere Straßeninfrastruktur, das neue <em>Convention Centre</em>, der Ausbau des Railway-Systems oder bis zu 40 private Hausbaustellen pro Tag werde dringend Personal gesucht. „Noch nie in unserer Firmengeschichte zeigten sich die Infrastruktur und das Investment in unserem Sektor so hoch wie derzeit“, berichtete der <a href="http://www.radionz.co.nz/national/programmes/ninetonoon/audio/201807518/fletcher's-heads-to-london-to-recruit-builders"><em>Recruitment Manager</em></a> von Fletcher, James Brown, bei <em>Radio New Zealand</em>. Man hoffe in den nächsten zwölf Monaten auf rund 450 neue Arbeiter im Inland, wie Uniabgänger oder verfügbares Personal abgeschlossener Bauprojekte aus Christchurch. Doch zusätzlich würden mindestens 100 ausländische Kräfte benötigt. „Wir haben so viel Arbeit anstehen, dass sich für die Bewerber durchaus die Möglichkeit ergibt, über die temporären Work Visa hinaus, auch die <em>Residency</em> zu bekommen“, resümiert James Brown. Ob auch deutsche Interessenten bei der Bewerbung eine Chance hätten, blieb unklar.</p>
<p>Doch auch Einwanderungsberater Peter Hahn wurde kürzlich von einem Großkonzern kontaktiert: „Tony’s Tyre Service gehört zur Bridgestone Gruppe. Erst vor ein paar Tagen rief mich ein Deutscher an, der dort im Management tätig ist und fragte gezielt nach deutschen Immigranten, die im Automobilbereich tätig sind. Sie bräuchten dringend sofort drei Fachkräfte, hätten insgesamt in den nächsten Monaten rund 16 Stellen zu besetzen. Dabei ging es ihnen beispielsweise um Mechatroniker und Mechaniker. Auf den <em>Skill Shortage</em> Listen stehen derzeit nur die <em>Heavy Vehicle Mechanics</em>. Das ist folglich ein weiteres aktuelles Beispiel, dass die Listen von <em>Immigration New Zealand</em> nur eine Tendenz anzeigen“, schließt Peter Hahn und bestätigt noch einmal die positive Grundstimmung auf dem derzeitigen neuseeländischen Arbeitsmarkt. Da die Bridgestone Group ebenfalls zu den bei <em>Immigration New Zealand</em> akkreditierten Firmen gehört, kann das Unternehmen ohne größere Umstände auch Bewerber aus dem Ausland einstellen. „Was selbst viele neuseeländische Großunternehmen nicht wissen, wir können für unsere Kunden dann parallel zum Arbeitsvisum sofort die <em>Residency</em> mit beantragen. Ist das Verfahren durch, ist man nicht mehr an die eine Firma, für die das Work Visa gilt, gebunden, sondern ist flexibel und kann beispielsweise auch attraktivere Arbeitsangebote wahrnehmen.“</p>
<p>Die Situation auf dem neuseeländischen Arbeitsmarkt zeigt sich derzeit für viele Berufssparten gut. Interessierte Auswanderer sollten jedoch gezielt ihre persönlichen Umstände prüfen, denn jeder Fall muss stets individuell begutachtet werden.</p>
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		<title>Neuseelands Technologie-Aufschwung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Peter Hahn]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Apr 2016 16:53:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Immigration]]></category>
		<category><![CDATA[Einwanderung]]></category>
		<category><![CDATA[Gaming]]></category>
		<category><![CDATA[IT]]></category>
		<category><![CDATA[Loon]]></category>
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					<description><![CDATA[Wo früher die Agrarwirtschaft den Alltag Neuseelands bestimmte, boomen heute Technologiefirmen und technische Erfindungen aus den Garagen der Kiwi-Bastler. Neuseeland ist kompakt, flexibel und dadurch extrem anpassungsfähig. Erst kürzlich sprach &#8230; <a href="http://www.neuseeland-ezine.de/neuseelands-technologie-aufschwung/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wo früher die Agrarwirtschaft den Alltag Neuseelands bestimmte, boomen heute Technologiefirmen und technische Erfindungen aus den Garagen der Kiwi-Bastler. Neuseeland ist kompakt, flexibel und dadurch extrem anpassungsfähig. Erst kürzlich sprach US-Geschäftsmann Roger Hamilton auf einer Business-Konferenz in Auckland und bestätigte das neue weltweite Geschäftskonzept – den Technologiebereich. Auf der Welle des Erfolges können auch Einwanderungsinteressierte mitschwimmen, die in diesem Gebiet tätig sind.</p>
<p>Neuseeland gehört im internationalen Vergleich ohnehin zu den führenden Ländern, in denen man laut des ‚<a href="http://www.stuff.co.nz/business/industries/77839345/nz-wellplaced-to-face-this-years-biggest-business-trends-expert-says?utm_source=ubiquity&amp;utm_medium=engage&amp;utm_campaign=en17032016&amp;utm_content=http%3A%2F%2Fwww.stuff.co.nz%2Fbusiness%2Findustries%2F77839345%2Fnz-wellplaced-to-face-this-years-biggest-business-trends-expert-says&amp;utm_term=&amp;uid="><em>Doing Business Report</em></a>’ der <em>International Finance Corporation (IFC)</em> und der Weltbank am einfachsten und unkompliziertesten Geschäfte machen kann. Hinzu kommt die historische <em>Can-Do</em>-Mentalität der Kiwis, die einfach anpacken und zudem keinen Unterschied machen, ob ihr Gegenüber aus der Garage operiert oder ein Büro im besten Geschäftsviertel der Stadt unterhält.  Von diesen Vorteilen können jetzt auch interessierte Auswanderer profitieren, die nach Neuseeland umzuziehen wollen, bestätigt der langjährige Immigrationsberater <a href="http://www.peterhahn.co.nz">Peter Hahn</a> aus Wellington. „Besonders die IT- und <em>Gaming</em>industrie ist in Neuseeland derzeit am Boomen. Aber beispielsweise auch Software-Entwickler sind gefragt“, berichtet der Neuseeland-Experte. Ein Wellingtoner IT-<em>Recruiter</em> veröffentlichte kürzlich <a href="https://www.absoluteit.co.nz/2016/04/wellington-sector-hot-hot-hot/">einen Report</a> aus dem hervorgeht, dass die Landeshauptstadt die besten Gehälter bei flexiblen Arbeitszeiten, Karrierechancen und 16 % mehr Urlaubstage für IT-<em>Professionals</em> anbietet. Sie versprechen in ihrer Studie, dass der IT-Sektor in Wellington einer der besten Arbeitsmärkte Neuseelands sei. „Dieser Trend zunehmender IT-Firmen und somit vermehrter Arbeitsplätze, bietet natürlich hochqualifizierten deutschen IT-lern entsprechend gute Chancen, auch einen Arbeitsplatz zu finden. Über die <em>Skilled Migrant Category</em> können sie dann in vielen Fällen bei bestimmten Voraussetzungen mit diesem Job<em>offer</em> auch nach Neuseeland einwandern“, legt Peter Hahn dar.</p>
<p>Doch das ist nicht die einzige Chance für interessierte Deutsche, Österreicher und Schweizer. Neuseeland war schon nahezu seit seiner Besiedelung durch Europäer ein Land, in dem Erfindungen und Erfinder zu Hause waren. „Es gibt unzählige Beispiele von Kiwis, die zu Hause gerne tüfteln und tatsächlich großartige Neuheiten hervorbringen, die dann später kommerziell auf dem Weltmarkt vertrieben werden. So stammen beispielsweise die Einwegspritze, das <a href="http://www.shotoverjet.com">Jetboat</a> oder auch der neuste Raketenrucksack, ein Einmann-Fluggerät, aus Neuseeland“, erklärt Peter Hahn. „Dieses Land ist klein, hat mit gut vier Millionen Menschen eine überschaubare Bevölkerung und ist dadurch nicht nur kompakt, sondern auch extrem flexibel. Kurze Wege, schnelle Entscheidungen und ein guter Zusammenhalt gehören heute zu den absoluten Business-Vorteilen“, betonte US-Technologie-Experte Hamilton in seiner Ansprache. „Heute zählt nicht mehr die Größe einer Wirtschaft, sondern die Geschwindigkeit. So haben kleinere Länder wie Neuseeland, Dubai oder Singapur klare Vorteile und sind einfach wettbewerbsfähiger als Wirtschaftsriesen, wie beispielsweise die Vereinigten Staaten.“ Hamilton hob zudem hervor, dass Neuseeland ein perfekter Standort für die Testphase neuer Produkte sei. „2013 startete Google zum Beispiel das Projekt ‚<a href="https://www.google.com/loon/">Loon</a>’ auf der Südinsel bei Tekapo. Der Konzern lies dort 30 gigantische, 15 Meter breite, Ballone in die Luft steigen. Schwebend sollten sie verlässliches Internet an die Tester auf der Erde aussenden. Das Ziel des <em>Trials</em> war es, ein verlässliches und kostenfinanzierbares Internet in abgelegene Gegenden der Welt zu bringen.“ Auch das digitale Tan-System, das Versenden des Einmal-Codes beim Online-Banking vieler Kreditinstitute, wurde ein Jahr in Neuseeland getestet, bevor es weltweit eingeführt wurde.</p>
<p>„Ich kann diese Entwicklung nur bestätigen“, bekräftigt auch Einwanderungsexperte Peter Hahn. In seinen über 20 Jahren Einwanderungserfahrung ging der Trend immer mehr in Richtung Technologiebereich.  Früher war eine große Zahl der Immigranten aus dem Handwerksbereich. „Dabei habe ich heute nicht nur Kunden, die im IT-Bereich einen Job finden. Mittlerweile gibt es auch immer mehr erfolgreiche IT- und Software-Firmen aus Europa, die ihr Geschäft im Zuge der <em>Entrepreneur Category</em> einfach nach Neuseeland umziehen.“ So tauschte ein österreichischer Softwarebetreiber die Bergwelt der europäischen Alpen gegen neuseeländische Landschaft und Lebensstil ein. Auch mehrere Deutsche gaben ihren deutschen Wohnsitz auf und zogen einfach ihre erfolgreichen Technologieunternehmen nach Aotearoa um. „Für die meisten Kunden ist die <em>Entrepreneur</em> Kategorie, also in Neuseeland mit eigenem Geschäft selbständig zu sein, eher ungeeignet und riskant. Wer jedoch ein bestehendes, gut gehendes IT-Business umziehen kann, sprich, einfach den Standort verlagert, dabei Kunden, Umsätze und Exportmöglichkeiten bereits mitbringt, für den ist diese Einwanderungsschiene eine perfekte Möglichkeit, nach Neuseeland auszuwandern.“</p>
<p>Ob als Arbeitnehmer oder mit eigenem Geschäft, wer im Technologie-Sektor spezialisiert und zudem Neuseeland-Fan ist, der kann sich glücklich schätzen, denn die Chancen für eine erfolgreiche Einwanderung sehen gut aus. „Auch Drohnen werden heute weltweit gebraucht &#8211; in der Landwirtschaft, beim Abbau von Rohstoffen in Minen. Roboter, Filmanimation und Tech-Labs boomen. Es gibt unzählige Möglichkeiten für Technologien und neue Technologie-Ideen, ein Business schnell zum Erfolg zu führen!“, resümiert Hamilton in Auckland seinen Vortrag. Und die Chancen, in Neuseeland Fuß zu fassen und dadurch die Vorteile des kleinen Landes für sich auf dem Weltmarkt zu nutzen, machen Aotearoa für Technologie-Experten gleich doppelt attraktiv.</p>
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		<title>Firmengründung als Neu-Kiwi</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Peter Hahn]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Sep 2014 10:25:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Einwanderung]]></category>
		<category><![CDATA[Geschäft]]></category>
		<category><![CDATA[Neuseeland]]></category>
		<category><![CDATA[Selbständigkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Nach Neuseeland einwandern und dort ein Business aufbauen, sein eigener Chef sein &#8211; das klingt nach einem Traum und einer Chance für einige Deutsche, am Ende der Welt einen neuen &#8230; <a href="http://www.neuseeland-ezine.de/firmengruendung-als-neu-kiwi/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nach Neuseeland einwandern und dort ein Business aufbauen, sein eigener Chef sein &#8211; das klingt nach einem Traum und einer Chance für einige Deutsche, am Ende der Welt einen neuen Lebensabschnitt anzufangen. Doch wie funktioniert die Einwanderung über die so genannte <strong><em>Entrepreneur Category</em></strong>, die im März 2014 neu eingerichtet wurde? Welche Voraussetzungen muss man erfüllen und welche Hürden stehen einem bevor? Immigrationsberater Peter Hahn erklärt Anja Schönborn von <a title="Treetop Media Services" href="www.treetopmedia.co.nz" target="_blank">Treetop Media</a> die Vor- und Nachteile der Investition in ein eigenes Geschäft in Aotearoa in einem Interview und berichtet zudem von seinen langjährigen Erfahrungen.<span id="more-5899"></span></p>
<p><strong>Anja Schönborn:</strong> Man hört immer wieder von der <em>Entrepreneur Category</em>? Was genau ist das?</p>
<p><strong>Peter Hahn:</strong> Wie überall zu lesen ist, kann diese Einwanderungskategorie eine interessante Möglichkeit sein, den Schritt nach Neuseeland anzugehen. Im Grunde genommen gehört die <em>Entrepreneur Category</em> zum Bereich „Investieren in Neuseeland“. Es ist eine Form des Investments, bedarf jedoch besonders gutem Management bei der Einwanderung, wie viele Negativschlagzeilen von gescheiterten ausländischen Geschäftsleuten immer wieder bestätigen. Eine bestehende Firma zu übernehmen, oder ein eigenes Geschäft zu gründen oder mitzubringen, ist die Basis dieser Einwanderungsstrategie. Der Antragsteller muss hier allerdings einige Voraussetzungen erfüllen und einen ausgefeilten Business Plan vorlegen, welcher zum einen die Einwanderungsbehörden überzeugt aber zum anderen auch innerhalb der derzeit vorgeschriebenen drei Jahre realisierbar sein muss.</p>
<p><strong>Schönborn:</strong> Welche Voraussetzungen muss man dabei erfüllen?</p>
<p><strong>Hahn:</strong> Seit neustem gilt in dieser Kategorie auch ein Punktesystem, bei der eine Mindestzahl von 120 Punkten erreicht werden muss. Zum anderen sind die Richtlinien jetzt bezüglich des Investitionskapitals strikter geworden, eine Mindestinvestitionssumme von 100.000 NZD muss erbracht werden. Punkte gibt es dann unter anderem für das Alter der Antragsteller, die Geschäftserfahrung, die Höhe der Investitionssumme über 100.000 NZD hinausgehend, sowie den signifikanten Vorteil für Neuseeland, wie die Behörde das nennt. Zusatzpunkte gibt es für die Etablierung des Unternehmens außerhalb der Millionenmetropole Auckland. Der Bewerber muss also zunächst eine bestimmte unternehmerische Erfahrung mitbringen, idealerweise in einer Manager Position im eigenen Betrieb. Ganz entscheidend im Businessplan herausgearbeitet werden muss, dass das Geschäft eben einen signifikanten Vorteil für Neuseeland bringen muss. Darunter versteht man beispielsweise, ein herunter gekommenes Business zu übernehmen und wiederaufzubauen, neue Arbeitsplätze zu schaffen, innovativ zu sein oder ein Exportbusiness anzustreben. Die einstige Long-Term-Business-Kategorie, wie sie vor der Neumanifestierung im März hieß war lange die subjektivste Kategorie von <em>Immigration New Zealand</em>, das hat sich jedoch durch die neusten Richtlinien relativiert. Man ist hier bürokratischer, deutlicher in den Anforderungen und somit auch strikter geworden. Allerdings unterliegt die Kategorie keiner jährlichen Quote.</p>
<p><strong>Schönborn:</strong> Für wen kommt diese Art der Einwanderung in Frage?</p>
<p><strong>Hahn:</strong> Am besten ist es eigentlich, wenn Deutsche ihr gutgehendes Business mitbringen können. Dann sind die Risiken überschaubar und es sind ein gewisser Mindestumsatz, bestehende Kunden, usw. bereits vorhanden. Allerdings sind viele dieser mobilen Unternehmen IT-Firmen oder Broker. Die benötigen eigentlich keinen Investitionseinsatz von 100.000 NZD. Da muss man dann den Businessplan dementsprechend ausarbeiten. Wer ein neues Geschäft aufmachen möchte, muss sich seit der Neueinführung der strikteren Vorgaben ganz schön weit aus dem Fenster lehnen. Nehmen wir mal das Beispiel eines 40jährigen deutschen Bäckers, der eine heruntergewirtschaftete Bäckerei in Neuseeland kaufen möchte. Für sein Alter bekommt er 20 Punkte, er hat über 10 Jahre bereits eine deutsche Bäckerei geleitet, bekommt hierfür noch einmal 40 Punkte. Mit der Investitionssumme von 300.000 NZD kauft er das marode Geschäft, steckt Geld in neue Geräte, bedeutet noch einmal 20 Punkte. Zudem möchte er drei neue Angestelltenpositionen schaffen, die ihm 30 Punkte einbringen. Macht unter dem Strich trotz des recht hohen Finanzeinsatzes und seines Unternehmerrisikos erst 110 Punkte, also knapp unterhalb der Mindestpunktzahl. Er kann allerdings sein Punktekonto dadurch erhöhen, dass er sich außerhalb Aucklands niederlässt – das bringt ihn dann endlich über die 120-Punkte Hürde.</p>
<p><strong>Schönborn:</strong> Entscheidet man sich für diesen Weg und bekommt die Punkte zusammen, wie geht dann so ein Antrag von statten, wenn ein Kunde mit einer Geschäftsidee auf <a title="Peter Hahn" href="http://www.peterhahn.co.nz">Hahn &amp; Associates</a> zukommt?</p>
<p><strong>Hahn:</strong> Zunächst muss man genau ausloten, ob das Business überhaupt erfolgreich in Neuseeland realisierbar ist. Bevor man überhaupt einen Antrag auf <em>Permanent Residence</em> stellen kann, muss zunächst ein Antrag auf ein <em>Entrepreneur Work Visa </em>gestellt werden. Das Kernstück des Antrages ist, wie schon erwähnt, ein wirklich ausgefeilter Business-Plan. Dabei geht es nicht nur darum, die finanziellen Vorteile und die Wirtschaftlichkeit darzustellen, sondern auch ganz klar, den Vorteil für Neuseeland deutlich heraus zu arbeiten. Leider werden dann in den drei Jahren, in denen das Visum gültig ist und in denen man seinen eigenen Business Plan realisieren muss, häufig Geschäfte falsch gemanagt, woran der spätere <em>Residence Visa</em> Antrag unter Umständen scheitern kann. Zudem muss man ganz klar bedenken, dass zwar das Business-Umfeld in Neuseeland ähnlich aussieht wie in Deutschland aber vieles funktioniert eben doch anders. Und da liegen dann oft die Haken und letztendlich der Grund für ein mögliches Scheitern der Einwanderung. Nach drei Jahren und vielen Investitionen schließlich aus dem Land „geworfen“ zu werden, ist dann doppelt bitter.</p>
<p><strong>Schönborn:</strong> Welche typischen Haken und Hürden gibt es denn beispielsweise?</p>
<p><strong>Hahn:</strong> Wer als Deutscher hier Geschäfte machen will, startet in einem gänzlich neuen Umfeld mit einer anderen Landessprache. Verträge und Firmenstrukturen funktionieren anders, das neuseeländische Steuersystem unterscheidet sich vom Deutschen. Beispielsweise muss am Ende des ersten Geschäftsjahres die <em>Provisional Tax</em> bezahlt werden. Das heißt im Klartext, man wird auf das vorangegangene Businessjahr besteuert, muss jedoch gleichzeitig, basierend auf diesen Zahlen, eine Steuervorauszahlung für das zweite Geschäftsjahr tätigen. Das kann einen finanziell unvorbereitet ganz schön belasten.</p>
<p>Ein weiteres Debakel kann der eigene Business Plan werden. Ein Kunde von mir hatte beispielsweise in seinen Unterlagen verankert, dass er ein Produkt in Neuseeland herstellt, die Distribution in Neuseeland tätigt und eine internationale Distribution vornimmt. Es stellte sich aber schnell heraus, die Eigenproduktion des Produktes in Neuseeland funktionierte nicht. Sein Geschäft war zwar in den beiden anderen Zweigen profitabel und erfolgreich, jedoch wird man am Ende der drei Geschäftsjahre an seinem eigenen Businessplan gemessen. Ist eine der drei prophezeiten Einnahmequellen nicht realisiert worden und das war beispielsweise das Hauptargument, in dem Immigration Neuseeland den Vorteil für Neuseeland gesehen hatte, kann der eigentliche <em>Residency</em>-Antrag unter Umständen abgelehnt werden. Überspitzt gesagt, ich kann also nicht nach einem Jahr statt Äpfeln mit Birnen handeln, auch wenn das als „Entrepreneur“ viel mehr Sinn machen würde. Das wiederlegt quasi das „Entrepreneurtum“ an sich, jede Geschäftsentscheidung muss abgewogen werden, ob sie keine Negativauswirkungen auf die Einwanderung haben könnte.</p>
<p>Der Antragsteller lehnt sich mit seinem Arbeits- und Geldeinsatz für drei Jahre extrem weit aus dem Fenster, ohne die Garantie auf den wirklichen Erfolg am Ende, sprich die Aufenthaltsgenehmigung für Neuseeland zu bekommen – hoher Einsatz, geringer Return. Und die Realität zeigt eben immer wieder, dass es auch unvorhergesehene Dinge gibt, die einem einen Strich durch die Rechnung machen können. Bei einem meiner Kunden ist beispielsweise während der drei Jahre des Long-Term-Business-Visa die Frau an Krebs erkrankt. Der medizinische Zustand wurde als unzumutbare Belastung für das neuseeländische Gesundheitssystem angesehen und der <em>Residency</em>-Antrag für die gesamte Familie beinahe abgelehnt. Wie man sieht, gibt es einige Risiken, die in den drei Jahren auf dem Weg zur <em>Residency </em>auftreten können. Allerdings können die meisten Unwägbarkeiten durch gutes Management während der dreijährigen Gültigkeit des <em>Entrepreneur Business Visa</em> vermieden werden, zum Beispiel durch Stellen eines Antrages auf ‚<em>Change of Condition’</em>, wenn sich abzeichnet, dass sich die geschäftliche Tätigkeit ändert.</p>
<p>Zur Person: Peter Hahn ist ein ehemaliger Rechtsanwalt aus Berlin, der selbst seit 1992 mit seiner Familie in Wellington lebt. Er ist Autor des Neuseeland-Bestsellers „Für immer Neuseeland“ und Geschäftsführer der Beraterfirma <a title="Peter Hahn" href="http://www.peterhahn.co.nz" target="_blank">Hahn &amp; Associates Ltd</a>. Peter ist Neuseeland-Spezialist für alle, die mit dem Gedanken spielen, nach Neuseeland auszuwandern, dort Geschäfte zu machen oder zu investieren und lebt dort den Lifestyle, von dem viele seiner Kunden träumen.</p>
<p>Das Interview wurde geführt von Anja Schönborn von <a title="Treetop Media Services" href="www.treetopmedia.co.nz" target="_blank">Treetop Media</a>.</p>
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		<title>Kiwi Land &#8211; Ein Zuhause für ITler ? (2)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Peter Hahn]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Sep 2014 23:36:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Business]]></category>
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					<description><![CDATA[Nachdem wir im ersten Teil des Interviews von Peter Hahn erfahren haben, welche Vorteile die IT-Branche für das Auswandern in Neuseeland hat, wird im zweiten Teil über die theoretische Umsetzung &#8230; <a href="http://www.neuseeland-ezine.de/kiwi-land-ein-zuhause-fuer-itler-2/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem wir im ersten Teil des Interviews von Peter Hahn erfahren haben, welche Vorteile die IT-Branche für das Auswandern in Neuseeland hat, wird im zweiten Teil über die theoretische Umsetzung &#8220;Arbeiten in Neuseeland&#8221; mit Ausblick auf die Zukunft Wert gelegt. Was muss ein Einwanderer für sein Geschäft laut der Entrepreneur Category mit sich bringen? Bestimmt auch der Standort mein Geschäft in Neuseeland? Oder bewerbe ich mich doch für einen Arbeitsplatz?<span id="more-5921"></span></p>
<p><strong><strong>Schönborn</strong>:</strong> Wie könnte dann so eine Einwanderung in der <em>Entrepreneur Category</em> von statten gehen?</p>
<p><strong>Hahn:</strong> Das A und O ist immer ein ausgefeilter Business-Plan. Wer jedoch schon ein Unternehmen in Deutschland hat, kann bereits auf einen gewissen Kundenstamm und Einnahmen- und Ausgabenaufstellungen zurückgreifen. Das macht die Sache einfacher. Dann muss er das Rad auch in Neuseeland nicht gänzlich neu erfinden, er führt die Firma an einem anderen Standort fort. Der neue Markt und die Sprache sind oft im IT-Bereich kein großes Handicap, oftmals kann der bereits bestehende Kundenstamm durch die globale Vernetzung in dem Bereich weiterhin betreut und bedient werden. Vorteilhaft für den Businessplan sind natürlich auch die geringen Investitionskosten. Es müssen in diesem Berufszweig keine teuren Industrieanlagen oder Lagerhallen gebaut werden, es gibt kein Investment in den Kauf von Waren oder hohe Transportkosten für Güter. Wer im ICT Bereich tätig ist braucht meist nur einen Schreibtisch und entsprechende Computer. Wenig Investition bedeutet dann natürlich im gleichen Zug auch Risiko-Minimierung. Zu den finanziellen Mitteln für das Geschäft, muss der Bewerber allerdings, wie jeder Antragsteller aus einem anderen Beruf auch, jedoch gewisse Geldmittel für das private Überleben vorweisen können. Handelt es sich beispielsweise um eine mehrköpfige Familie sollten je nach Personenanzahl und geplantem Wohnort genügend finanzielle Mittel vorhanden sein, um drei Jahre überleben zu können. Dieses Kapital muss übrigens nicht flüssig sein.</p>
<p><strong><strong>Schönborn</strong>:</strong> Und wie sieht es mit dem geeigneten Standort in Neuseeland aus? Gibt es da Präferenzen?</p>
<p><strong>Hahn:</strong> Das ist schwierig zu beantworten und hängt natürlich auch vom Sektor ab, in dem man arbeiten möchte. Viele große Firmensitze liegen seit einigen Jahren in der Millionenmetropole Auckland. Allerdings hat sich gerade auf dem IT-Markt in Wellington eine große Community an Firmen gebildet, die sich alle gegenseitig befruchten. Wo in Auckland durch die größere räumliche Distanz der Markt fragmentiert ist, kommt in Wellington das kleinstädtische durch. Oft sitzen die Firmen nur wenige Meter voneinander entfernt. Beispielsweise der Erfinder von TradeMe, das neuseeländische Ebay, oder Rod Drury mit Xero sitzen in Wellington. Das schafft für Start-ups im IT- und Technologiesektor eine gute Basis. Man kennt sich und trifft sich einfach mal schnell zum Gespräch im Café. Auch in Christchurch versucht man gerade den ITC-Sektor auszubauen und weiter zu etablieren. Viele Unternehmen sind nach den Erdbeben aus der Innenstadt gegangen, haben gemeinsam ein neues Gebäude bezogen und so einen richtigen IT-Hub gegründet. Die sogenannte <em>Knowledge Industry</em> ist überall mehr und mehr am Kommen und nicht nur eine kleine Nische. Laut dem letzten ICT-Report der neuseeländischen Regierung trägt der Informations- und Kommunikations-Technologie-Sektor bereits 5 % zum Bruttoinlandsprodukt bei, Tendenz steigend.</p>
<p><strong><strong>Schönborn</strong>:</strong> Schreiben die Arbeitgeber die Stellen selbst aus? Wo können interessierte Deutsche nach Arbeitsplätzen suchen?</p>
<p><strong>Hahn:</strong> Grundsätzlich geht die Jobsuche in Neuseeland in den meisten Berufssparten über sogenannte <em>Recruitment Agencies, </em>die in Zeitungen und auf online-Plattformen inserieren. Diese übernehmen dann für das Unternehmen die Personalsuche, die in Deutschland oft innerhalb eines Konzerns von der Personalabteilung getätigt werden würde. Es gibt mittlerweile sogar viele <em>Recruitment </em>Firmen in Neuseeland, die sich nur auf die Beobachtung und Vermittlung im ICT Sektor spezialisiert haben. Sie sind eine gute Anlaufadresse, um nach offenen Stellen und gängigen Gehältern zu suchen.</p>
<p><strong><strong>Schönborn</strong>:</strong> Gibt es schon Prognosen für die Zukunft der Branche in Neuseeland?</p>
<p><strong>Hahn:</strong> Die neuseeländische Regierung hat das Potenzial des ICT-Sektors mittlerweile deutlich erkannt und investiert strategisch. Auf der kürzlich veröffentlichten <em>Business Growth Agenda</em> stehen vor allem Maßnahmen, die Investment einfacher und den Zugang zu möglichem Kapital für die Firmen erleichtern sollen. Der Vorstand eines großen IT-Unternehmens kommentierte: ‚Wir schätzen, dass wir schon bald doppelt soviel Personal im ICT Sektor benötigen, als wir heute tatsächlich zur Verfügung haben!’</p>
<p>Zur Person: Peter Hahn ist ein ehemaliger Rechtsanwalt aus Berlin, der selbst seit 1992 mit seiner Familie in Wellington lebt. Er ist Autor des Neuseeland-Bestsellers „Für immer Neuseeland“ und Geschäftsführer der Beraterfirma <a title="Peter Hahn" href="http://www.peterhahn.co.nz" target="_blank">Hahn &amp; Associates Ltd</a>. Peter ist Neuseeland-Spezialist für alle, die mit dem Gedanken spielen, nach Neuseeland auszuwandern, dort Geschäfte zu machen oder zu investieren und lebt dort den Lifestyle, von dem viele seiner Kunden träumen.</p>
<p>Das Interview wurde geführt von Anja Schönborn von <a title="Treetop Media Services" href="www.treetopmedia.co.nz" target="_blank">Treetop Media</a>.</p>
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		<title>Kiwi Land &#8211; Ein Zuhause für ITler ? (1)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Peter Hahn]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Sep 2014 23:34:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Immigration]]></category>
		<category><![CDATA[Work]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Informations- und Kommunikations- Technologie-Sektor, kurz ICT, ist in Neuseeland wahrlich auf dem aufsteigenden Ast. Seit 2002 verzeichnete die Branche jährlich einen Zuwachs von 10 %. Heisst das aber, dass &#8230; <a href="http://www.neuseeland-ezine.de/kiwi-land-ein-zuhause-fuer-itler-1/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Informations- und Kommunikations- Technologie-Sektor, kurz ICT, ist in Neuseeland wahrlich auf dem aufsteigenden Ast. Seit 2002 verzeichnete die Branche jährlich einen Zuwachs von 10 %. Heisst das aber, dass Neuseeland für ausländische IT Spezialisten ein zuhause sein kann ?</p>
<p><span id="more-5905"></span>Ein kleines Land wie Neuseeland kann die benötigten Stellen für Fachkräfte gar nicht mit Einheimischen alleine besetzen, ausländische Spezialisten sind daher sehr wohl gefragt. Doch ICT ist ein weitläufiges Gebiet und nicht jeder deutsche IT-ler hat die gleichen Chancen auf dem Arbeitsmarkt in Neuseeland. Für wen die Einwanderungsmöglichkeiten gut stehen und welche Perspektiven sich auf dem Kiwi-Markt eröffnen, erklärt der renommierte Einwanderungs-Experte Peter Hahn in einem Interview mit Anja Schönborn von <a title="Treetop Media Services" href="www.treetopmedia.co.nz" target="_blank">Treetop Media</a>.<!--more--></p>
<p><strong>Anja Schönborn:</strong> Die wirtschaftliche Entwicklung auf dem ICT-Sektor in Neuseeland hat nicht gleich unmittelbar mit den Einwanderungs-Chancen zu tun. Wie sieht es tatsächlich für ICT-Fachkräfte aus?</p>
<p><strong>Peter Hahn:</strong> Grundsätzlich kann man sagen, dass IT-Berufe auf der Long Term <em>Skill Shortage</em> Liste stehen. Das macht den Einstellungsprozess sowohl für die suchenden neuseeländischen Unternehmen, wie auch für die ausländischen Bewerber einfacher. Deutsche, die sich auf solche Fachkraftstellen in Neuseeland bewerben und genommen werden, bekommen relativ unkompliziert ein Work Visa und später auch einfacher die <em>Residency</em>. Unter gewissen Voraussetzungen können IT-ler sogar ganz ohne <em>Joboffer</em> nach Neuseeland einwandern. Für die eigentliche Arbeitssuche gilt aber, dass der Sektor unheimlich weit gefächert ist und da spielen zwei Faktoren eine entscheidende Rolle. Zum einen, auf welches Fachgebiet der Bewerber spezialisiert ist und welche Hintergründe und Arbeitserfahrung er aus der Heimat mitbringt.</p>
<p><strong><strong>Schönborn</strong>:</strong> In welchen Bereichen des ICT-Sektors werden denn besonders Spezialisten in Neuseeland gesucht?</p>
<p><strong>Hahn:</strong> Nach den letzten Berichten der Regierung und aus der Industrie gibt es seit 2003 extrem starken Zuwachs im Professional Service-Sektor mit 52 % Wachstumsrate und im Medien- und Kommunikationsbereich, welcher den größten proportionalen Anstieg zeigt. Zudem aufstrebend sind die Bereiche Verteidigung und öffentliche Sicherheit, Ausbildung und Gesundheit. Heute hat ICT in diesen Bereichen einen zusätzlichen Faktor von 4,1 % der gesamten Arbeitskraft übernommen. Die Informationsverbreitung von Nachrichten in Neuseeland hat sich in den letzten zwei Jahren grundlegend verändert. Immer mehr Zuschauer sehen beispielsweise die online-Plattform der öffentlichen TV-Sender TV One und TV Two, genannt TVNZ Ondemand. Dieses neue Web-Produkt ist seit 2012 beispielsweise um 41% gestiegen. Auch die Erfolgsgeschichte des Wellingtoner Rod Drury lässt sich sehen. Mit seiner online <em>Accounting Software</em> Firma Xero, die er im Jahr 2006 gegründet hat, konnte er ein Vermögen machen. Die Aktienwerte der mittlerweile auf dem amerikanischen NASDAQ gelisteten Gesellschaft sind seit Anfang 2013 um 400 % gestiegen. Die Investment Bank Credit Suisse hat Xero sogar als den ‚<em>Apple of Accounting</em>’ tituliert.</p>
<p>Mit dem steigenden Zuwachs an Arbeitsplätzen in der Industrie, 2012 waren es alleine 1630 neue Jobs, ist in vielen Bereichen auch ein Anstieg der Gehälter von bis zu 12% zu verzeichnen. Wer in Neuseeland eine Position im IT-Sektor bekommt, muss oft im Gegensatz zu vielen anderen Berufen hier, wohl kaum finanzielle Abstriche machen.</p>
<p><strong><strong>Schönborn</strong>:</strong> Nun muss jeder einzelne Bewerber versuchen, seine Chancen abzuwägen. Welcher individuelle Background bringt denn die besten Voraussetzungen?</p>
<p><strong>Hahn:</strong> Zunächst ist meist eine adäquate Universitätsausbildung die Basis. Wer dann noch in einem großen Konzern in Deutschland gearbeitet hat, wie beispielsweise bei einer der Banken oder der Telekom, spielt tatsächlich, wie ich immer so schön sage, in der 1. Liga. Hier sind die Fähigkeiten und die Handhabung einfach auf internationalem Level und somit ist die Kompatibilität am größten.</p>
<p><strong><strong>Schönborn</strong>:</strong> Gerade im ICT Bereich gibt es ja viele Freiberufler. Haben solche Einwanderungswilligen die Chance, sich einfach in Neuseeland als Einmann-Unternehmen selbständig zu machen?</p>
<p><strong>Hahn:</strong> Wer seine Einwanderung auf einer Selbständigkeit aufbauen will, muss ein so genanntes Long-Term-Business-Visa beantragen. Wer das als ‚<em>One-Man-Band</em>‘ machen will, muss bedenken, dass solche Anträge leider häufig abgelehnt werden. Allerdings sieht es anders aus bei Bewerbern, die bereits in Deutschland oder Europa ein Unternehmen im ITC-Sektor erfolgreich betreiben und den Geschäftssitz quasi ‚nur’ nach Neuseeland verlegen wollen. Oder auch Unternehmer, die bereits eine neue, erfolgversprechende Software entwickelt haben.</p>
<p>Den zweiten Teil des Interviews mit Peter Hahn, werden wir in Kürze veröffentlichen.</p>
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		<title>Tipps, Tricks und Termini &#8211; Hauskauf in Neuseeland (2)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Peter Hahn]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Sep 2014 06:05:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Immigration]]></category>
		<category><![CDATA[Investments]]></category>
		<category><![CDATA[360grad]]></category>
		<category><![CDATA[Auswandern]]></category>
		<category><![CDATA[Hauskauf]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[Neuseeland]]></category>
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					<description><![CDATA[Im ersten Teil des Interviews &#8220;Tipps, Tricks und Termini &#8211; Hauskauf in Neuseeland&#8221; haben wir vom Experten Peter Hahn erfahren, welches die ersten Schritte zu einem Hauskauf sind. Im zweiten &#8230; <a href="http://www.neuseeland-ezine.de/tipps-tricks-und-termini-hauskauf-in-neuseeland-2/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im <a title="Tipps, Tricks und Termini – Hauskauf in Neuseeland (1)" href="http://www.neuseeland-ezine.de/tipps-tricks-und-termini-hauskauf-in-neuseeland-teil-1/" target="_blank">ersten Teil</a> des Interviews &#8220;Tipps, Tricks und Termini &#8211; Hauskauf in Neuseeland&#8221; haben wir vom Experten Peter Hahn erfahren, welches die ersten Schritte zu einem Hauskauf sind. Im zweiten Teil erklärt uns Hahn den praktischen Ablauf eines Hauskaufs in Neuseeland. Wie kann ein solcher Kauf abgewickelt werden und welche Kosten können zusätzlich noch entstehen?</p>
<p><span id="more-5892"></span></p>
<p><strong><strong>Anja Schönborn</strong>: </strong>In den Anzeigen liest man immer wieder „<em>Price by negotiation</em>“, „<em>auction</em>“ und „<em>tender</em>“. Was heißt das genau?</p>
<p><strong>Peter Hahn: </strong>Das sind drei verschiedene Wege, wie in Neuseeland Immobilien verkauft werden. „<em>Sale by negotiation</em>“, heißt, „Verkauf durch Vertragsverhandlung“. Das ist die simpelste und für den Käufer die beste Variante. Meist gibt es einen »<em>asking price</em>«, eine Preisvorstellung, vom Verkäufer. Man muss den <em>asking price </em>als Käufer nicht akzeptieren, sondern macht in der Regel ein Angebot (<em>offer</em>) auf einem Standard-Vertragsformular, dem <em>Agreement for Sale and Purchase of Real Estate</em>. Man kann sein Angebot von Bedingungen abhängig machen oder ein »<em>unconditional offer</em>« (Angebot ohne Bedingungen) abgeben. Zum Beispiel könnte man das Angebot vom Erhalt des <em>Residence Permits </em>abhängig machen oder von einem zufriedenstellenden »<em>valuation report</em>« (Marktwertbegutachtung). Ratsam ist aber, möglichst ein Angebot ohne Bedingungen (<em>unconditional offer</em>) zu machen. Das ist für den Verkäufer am attraktivsten, denn er weiß, dass er mit der Unterschrift einen verbindlichen Kaufvertrag gesichert hat. Der Verkäufer kann das Angebot annehmen, indem er den Vertrag gegenzeichnet, oder kann ein Gegenangebot machen.</p>
<p>Die Versteigerung (<em>auction</em>) ist ein spannender Kaufvorgang – nicht jedermanns Sache, insbesondere, wenn man der Sprache nicht ganz mächtig ist, und wenn man nicht schon einige Versteigerungen miterlebt hat. Wer ernsthaftes Interesse an einem Haus hat, das zur Versteigerung steht, muss gut vorbereitet sein. Die Auktion erlaubt keine bedingten Angebote (<em>conditions</em>), so dass man im Vorfeld seine Finanzen geklärt haben und sich über den Preis im Klaren sein sollte, den man bereit ist zu bezahlen. Man sollte eventuell vor dem Verkaufstag ein Wertgutachten einholen. Üblicherweise wird der Verkäufer vor der Auktion einen Minimalpreis (<em>reserve</em>) festlegen, unter dem er nicht verkaufen will. Die meisten Verkäufer wollen die <em>reserve </em>nicht gegenüber den Kaufinteressenten offenlegen, so dass diese nur dem Auktionär bekannt ist. Allerdings weiß man, dass die <em>reserve </em>überschritten ist, wenn der Auktionär im Laufe des Auktion ankündigt: »<em>this property is now on the market</em>« oder »<em>we are definitely selling today</em>« oder vergleichbare Redewendungen.</p>
<p>Ein »<em>tender</em>« ist eine schriftliche Versteigerung – eine Ausschreibung. Es ist eine beliebte Methode, die von Maklern oft angewandt wird, wenn sie mit großem Interesse rechnen. Man unterscheidet zwischen einem »<em>closed tender</em>« und einem »<em>open tender</em>«. <em>Closed tender </em>haben im Gegensatz zu den <em>open tender </em>einen festen Termin zu dem Angebote abgegeben werden müssen. <em>Tenders </em>machen es dem Käufer nicht einfach. Anders als bei der Auktion weiß man nicht, was die anderen Interessenten bieten. Man muss also sein bestes Angebot abgeben, um sicherzugehen, dass man vom Verkäufer berücksichtigt wird.</p>
<p><strong><strong>Schönborn</strong>:</strong> Welche Gutachten gibt es und welche Gebühren kommen noch hinzu?</p>
<p><strong>Hahn:</strong> Es gibt den Capital Value (CV oder GV), den von der Gemeinde veranschlagten Haus-Wert nach dem auch die städtischen <em>rates</em>, die Abgaben bemessen werden. Zusätzlich kann man einen <em>builders report</em> über die Bausubstanz und ein <em>valuation report</em> von einem unabhängigen Wertgutachter in Auftrag geben lassen. Der eigentliche Kaufprozess nennt sich »<em>conveyancing</em>« und die meisten Anwälte können helfen. Die Kosten für diese Unterstützung halten sich in Grenzen, zumindest verglichen mit den Notarkosten in Deutschland. Mit 1.000 NZD ist aus anwaltlicher Sicht oft schon alles abgedeckt.</p>
<p><strong><strong>Schönborn</strong>:</strong> Wer jetzt dennoch ein wenig unsicher ist, tatsächlich den Schritt zu gehen, im fremden Land ein Haus zu kaufen – was könnte man ihm mit auf den Weg geben?</p>
<p><strong>Hahn:</strong> Bei Mietobjekten kann man sich nie so verwirklichen, wie man möchte. Renovierungen sind hier beispielsweise dem Vermieter vorbehalten. Eigentlich trifft „Home sweet home“, den Nagel auf den Kopf. Ein eigenes Haus kann so hergerichtet und ausgestattet werden, dass es die eigenen Bedürfnisse erfüllt und ganz wichtig, es bedeutet eben auch ein Stück Zuhause im fremden Land. Und wenn alle Stricke reißen, wird die Immobilie eben wieder verkauft – <em>no big deal</em>!</p>
<p>Zur Person: Peter Hahn ist ein ehemaliger Rechtsanwalt aus Berlin, der selbst seit 1992 mit seiner Familie in Wellington lebt. Er ist Autor des Neuseeland-Bestsellers „Für immer Neuseeland“ und Geschäftsführer der Beraterfirma <a title="Peter Hahn" href="http://www.peterhahn.co.nz" target="_blank">Hahn &amp; Associates Ltd</a>. Peter ist Neuseeland-Spezialist für alle, die mit dem Gedanken spielen, nach Neuseeland auszuwandern, dort Geschäfte zu machen oder zu investieren und lebt dort den Lifestyle, von dem viele seiner Kunden träumen.</p>
<p>Das Interview wurde geführt von Anja Schönborn von <a title="Treetop Media Services" href="www.treetopmedia.co.nz" target="_blank">Treetop Media</a>.</p>
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		<title>Tipps, Tricks und Termini &#8211; Hauskauf in Neuseeland (1)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Peter Hahn]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Aug 2014 16:10:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Immigration]]></category>
		<category><![CDATA[Investments]]></category>
		<category><![CDATA[360grad]]></category>
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					<description><![CDATA[Für viele Deutsche, die nach Neuseeland auswandern, steht schon nach kurzer Zeit das Thema Hauskauf im Raum. Mietobjekte entsprechen häufig nicht den europäischen Standards und sind zudem vergleichbar teuer. Das &#8230; <a href="http://www.neuseeland-ezine.de/tipps-tricks-und-termini-hauskauf-in-neuseeland-teil-1/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Für viele Deutsche, die nach Neuseeland auswandern, steht schon nach kurzer Zeit das Thema Hauskauf im Raum. Mietobjekte entsprechen häufig nicht den europäischen Standards und sind zudem vergleichbar teuer. Das Wohnen ist der größte Faktor unter den Lebenshaltungskosten in Neuseeland. Doch wie findet man das geeignete Objekt, wie geht der Kaufprozess von statten, welche Region ist die Richtige und wie viel darf die Immobilie kosten? Anja Schönborn von <a title="Treetop Media Services" href="www.treetopmedia.co.nz" target="_blank">Treetop Media </a> befragt den Experten Peter Hahn und hilft mit einem nützlichen 1&#215;1 für den Hauskauf in Neuseeland.<span id="more-5890"></span></p>
<p><strong>Anja Schönborn: </strong>In Deutschland kauft man sich normalerweise im Leben nur ein Haus. In Neuseeland ist das anders, oder?</p>
<p><strong>Peter Hahn: </strong>Ja, das ist richtig. Ein Hauskauf hier ist eher mit einem Autokauf in Deutschland zu vergleichen. 70 Prozent aller Kiwis leben in ihren eigenen Vierwänden. Der Immobilienmarkt ist immer in Bewegung, überall am Straßenrand findet man Verkaufsschilder. Das bedeutet jedoch nicht, dass es ein Überangebot gibt. Im Schnitt besitzt ein Neuseeländer drei Häuser in seinem Leben. Für viele Kiwis sind Immobilien auch Investitionsobjekte, daher die hohe Fluktuation.</p>
<p><strong>Schönborn: </strong>Ganz wichtig auch in Neuseeland ist natürlich die Hausfinanzierung.</p>
<p><strong>Hahn: </strong>Wer es vermeiden kann, ein Darlehen für den Hauskauf aufzunehmen, kann sich glücklich schätzen. Die Hypothekenzinsen sind in Neuseeland verglichen mit Deutschland sehr hoch. Die Zinshöhe sank zwar die letzten Jahre von über 10 Prozent auf derzeit knapp 6 Prozent aber auch das ist eine Menge Geld welches man zusätzlich zur Darlehenssumme über die Jahre aufbringen muss. Neuseeland ist verglichen mit dem Rest der „westlichen Welt“ ein absolutes Hochzinsland.</p>
<p><strong><strong>Schönborn</strong>: </strong>Nun stellt sich die Frage, wo man in Neuseeland kaufen soll. Gibt es da bevorzugte Gegenden?</p>
<p><strong>Hahn: </strong>Oftmals ist der Wohnort natürlich bereits durch die Arbeit vorgegeben. Aber selbst innerhalb einer Stadt, beispielsweise in Wellington, gibt es da massive Preisunterschiede zwischen den Vierteln. In Eastbourne am Meer kostet ein Einfamilienhaus mit kleinem Grundstück gut 700.000 NZD. Gedachte Luftlinie nur vier Kilometer weiter in Wainuiomata hingegen, kann man ein ähnliches Objekt für 350.000 NZD kaufen.</p>
<p>Grundsätzlich kann man sagen, je kleiner und abgelegener die Region, desto günstiger die Kaufpreise. Auch die Infrastruktur der Gegend trägt zum Preis bei. So zahlt man in Invercargill, im Süden der Südinsel rund 250.000 NZD für ein Haus welches nach den aktuellen Statistiken in Auckland derzeit 670.000 NZD kostet, Tendenz steigend.</p>
<p><strong><strong>Schönborn</strong>:</strong> Wie findet man in Neuseeland am besten Immobilien?</p>
<p><strong>Hahn:</strong> Das ist einfach – schon von Deutschland aus kann man sich im Internet informieren, um ein erstes Gefühl zu bekommen. Auf der Webseite des <em>Real Estate Institute of New Zealand </em>(<em>www.realenz.co.nz</em>) findet man über 50.000 neuseeländische Immobilien. Eindrucksvoll ist auch die Seite <em>www.open2view.com</em>, wo man virtuell Häuser besichtigen kann. Ansonsten empfiehlt sich ein Blick auf <a href="http://www.trademe.co.nz"><em>www.trademe.co.nz</em></a>. Wenn man dann erst mal in Neuseeland ist, findet man auch viele Angebote in den Schaufenstern der unzähligen Immobilienmakler, hier <em>Real Estate Agents</em>. Auch die gängigen Tageszeitungen enthalten meist mittwochs und samstags große Teile mit Immobilienanzeigen. Nur 10 Prozent aller Verkäufe werden von privat getätigt.</p>
<p><strong><strong>Schönborn</strong>:</strong> Stichwort „Maklerkosten“ – wer zahlt in Neuseeland was?</p>
<p><strong>Hahn: </strong>Die Kosten für den Immobilienmakler betragen rund 2,5 &#8211; 4 Prozent des Verkaufspreises plus Anzeigenkosten und werden alleine vom Verkäufer getragen.</p>
<p>Freuen Sie sich auf den zweiten Teil des Artikels in Kürze.</p>
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		<title>Products from New Zealand</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Peter Hahn]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Dec 2013 02:30:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Icebreaker]]></category>
		<category><![CDATA[Made in New Zealand]]></category>
		<category><![CDATA[Trademe]]></category>
		<category><![CDATA[Xero]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Eindruck, dass Neuseeland eigentlich nur ein Agrarstaat ist, war noch bis Mitte der Siebziger Jahre korrekt und Neuseeland hatte sogar im Wesentlichen nur einen Handelspartner, England. Der Spitzname ,“Vorgarten &#8230; <a href="http://www.neuseeland-ezine.de/products-from-new-zealand/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Eindruck, dass Neuseeland eigentlich nur ein Agrarstaat ist, war noch bis Mitte der Siebziger Jahre korrekt und Neuseeland hatte sogar im Wesentlichen nur einen Handelspartner, England. Der Spitzname ,“Vorgarten Englands“, war also durchaus zutreffend – und als Vorgarten ließ es sich sehr gut leben. Der Export von Wolle, Fleisch und Milchprodukten war so lukrativ, dass der Lebensstandard in Neuseeland in den Sechzigern und Siebzigern zu den besten der Welt gehörte und höher eingestuft wurde als der Australiens oder Westeuropas.</p>
<p><span id="more-5867"></span>Zwei Ereignisse im Jahre 1973 führten jedoch zum Zusammenbruch der Wirtschaft in den Achtziger Jahren: Der Beitritt Großbritanniens in die EU (damals noch EWG) und die Ölkrise. Insbesondere der Beitritt Großbritanniens in die EWG wurde zum Todesstoß für das neuseeländische Wirtschaftsmodell. Neuseeland unterlag jetzt den EWG Zollbestimmungen wie jeder andere Nichtmitgliedsstaat auch. Export nach Großbritannien sank von 65% im Jahre 1955 auf 6 % im Jahre 2000!</p>
<p>Der wirtschaftliche Bankrott Neuseelands führte in den Achtziger Jahren zu einem der drastischsten Wirtschaftsreformen der westlichen Welt. Von einer hochregulierten, staatlich kontrollierten Wirtschaft, die vom Verkauf landwirtschaftlicher Produkte an im Wesentlichen einen Abnehmer abhing, zu einer der freiesten und dereguliertesten Volkswirtschaften der Welt mit einer Vielzahl von Exportprodukten an eine Vielzahl von Abnehmern in aller Welt.</p>
<p>Unternehmerische Erfolgsgeschichten sind in Neuseeland, einem Land das sich gerne als Underdog sieht, der erfolgreich und pfiffig in höheren Gewichtsklassen boxt, sehr beliebt. Die Medien berichten gerne und häufig über den ”Selfmade Man“, den ”Entrepreneur“, der aus dem Nichts ein erfolgreiches Unternehmen aufbaut und Produkte oder Dienstleistungen in alle Welt verkauft. Zwei der erfolgreichsten und bekanntesten Selfmade-Men Neuseelands sind Jeremy Moon und Sam Morgan.</p>
<p>Jeremy war 24, als er 1994 zufällig über das Produkt eines neuseeländischen Merino-Schaf-Farmers stolperte. Seine Firma <a href="http://www.icebreaker.com/">Icebreaker</a> ist ein Hersteller von Sport- Freizeitkleidung aus neuseeländischer Merino Wolle. Merino Wolle ist eine weiche und strapazierfähige Wolle, die sich besonders für die Outdoors eignet und direkt auf der Haut getragen werden kann. Die Entstehungsgeschichte erzählt Jeremy Moon, der Firmengründer ausführlich auf der <a title="IceBreaker" href="http://de.icebreaker.com/About-Icebreaker/how-we-began,de,pg.html" target="_blank">Icebreaker</a>-Webseite. Icebreaker ist eine klassische Erfolgsgeschichte von ersten Anfängen ohne Geld in einem kleinen Schlafzimmer bis zu einer internationalen Firma mit 350 Beschäftigten mit Hauptsitz in Wellington und Niederlassungen in den USA, Australien, Kanada, Deutschland, Frankreich, Schweiz und Tschechien sowie 3000 Geschäften in 43 Ländern.</p>
<p>Sam Morgan’s Anfänge waren ähnlich bescheiden. Sam war 23 als er auf der Suche nach einer Heizung für seine Wohnung auf die Idee kam, Produkte via Internet-Auktion zu handeln. Er kannte die Erfolgsgeschichte von E-Bay und fing an, im Jahre 1999 eine ähnliche Auktionsseite für Neuseeland aufzubauen, <a title="TradeMe" href="http://www.trademe.co.nz/" target="_blank">Trademe</a>. eBay hat in Neuseeland nie Fuß fassen können und Sam verkaufte Trademe nur sieben Jahre später im Jahre 2006 für NZ$ 700 Millionen (cirka € 420 Millionen) an Fairfax, einen australischen Medienkonzern. Über Nacht wurder er zu einem der reichsten Neuseeländer.</p>
<p>Der neuseeländische IT Sektor wuchs seit 2002 um jährlich zehn Prozent. Sam Morgan ist daher nicht alleine! Ein anderer Wellingtoner, Rod Drury, hat sein Vermögen u.a. mit seiner online accounting software Firma <a title="Xero" href="http://www.xero.com/nz/" target="_blank">Xero</a> gemacht, die er im Jahre 2006 gründete. Die Aktienwerte der mittlerweile auf dem amerikanischen NASDAQ gelisteten Gesellschaft sind seit Anfang 2013 um 400% gestiegen. Die Investment Bank Credit Suisse hat danach Xero als den „Apple of Accounting“ tituliert.</p>
<p>Angesichts geographischen Isolation Neuseelands ist der Export von Innovationen und Ideen (sog. <i>weightless export</i>), wie im Falle Xero natürlich besonders attraktiv – weder sind grossen Industrieanlagen von Nöten, noch brauchen teure Transportkosten berücksichtigt zu werden.</p>
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		<title>Adrenaline from New Zealand</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Peter Hahn]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Nov 2013 03:05:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aotearoa]]></category>
		<category><![CDATA[Culture]]></category>
		<category><![CDATA[Home]]></category>
		<category><![CDATA[alternative zu Bungee jumping]]></category>
		<category><![CDATA[Formel 1]]></category>
		<category><![CDATA[Made in New Zealand]]></category>
		<category><![CDATA[Sebastian Vettel]]></category>
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					<description><![CDATA[Äpfel, Kiwifruit, Butter, Wein, Honig, Lamm- und Wildfleisch – das ist wohl das, was den meisten auf Anhieb einfällt, wenn sie an neuseeländische Produkte denken. Aber gibt’s in Neuseeland nur &#8230; <a href="http://www.neuseeland-ezine.de/adrenaline-from-new-zealand/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Äpfel, Kiwifruit, Butter, Wein, Honig, Lamm- und Wildfleisch – das ist wohl das, was den meisten auf Anhieb einfällt, wenn sie an neuseeländische Produkte denken. Aber gibt’s in Neuseeland nur Bauern und Reiseunternehmer? Da ist wohl was dran, denn die Landwirtschaft und der Tourismus sind zwei wesentliche Standbeine der neuseeländischen Wirtschaft. Klar zu sein scheint, dass es hier keine Auto- und Maschinenbauindustrie geben kann – denn dafür ist Neuseeland einfach zu klein. Trotzdem ist Neuseeland ein Land der Unternehmer, Erfinder und Innovatoren und hier stellen sich ein paar dieser Pioniere und Trendsetter vor.</p>
<p><span id="more-5856"></span>Fast jeder Neuseeland-Tourist stellt sich die Frage, soll ich – soll ich nicht &#8230; mich mit dem Bungy von der Brücke stürzen? Der Neuseeländer A. J. Hacket sprang im Juni 1987 mit einem Gummiseil illegal vom Eifelturm in Paris, was ihm die gewünschte Publicity für das weltweit erste kommerzielle Bungy Jump Unternehmen brachte. Im November 1988 eröffnete er sein erstes <a href="http://www.bungy.co.nz/" target="_blank">Bungy Jump Zentrum</a> in Queenstown. Mittlerweile betreibt er sein Unternehmen weltweit von Neuseeland über China bis nach <a href="http://www.ajhackett.com/" target="_blank">Deutschland</a>.</p>
<p>Thrill Seeker und Adrenalinjunkies werden in Neuseeland nicht nur mit einem Bungee von einer Brücke springen, sondern wohl auch mit einem Jetboot einen Fluß, wie den Shotover River in Queenstown in einem Affenzahn hochdonnern. Das ist in der Geschwindigkeit nur dank einer Technologie möglich, die John Hamilton vor über 50 Jahren erfunden und entwickelt hat. Die in Christchurch ansässige Firma HamiltonJet ist auch heute noch eines der führenden <a href="http://www.hamiltonjet.co.nz/hamiltonjet" target="_blank">Jetboothersteller</a>.</p>
<p>Wer nicht nur Sebastian Vettel im <a href="http://www.tepapa.govt.nz/f1/" target="_blank">Formel 1</a> Zirkus verfolgt, der wird auch von McLaren gehört haben. Nicht jeder wird allerdings wissen, dass der Gründer des McLaren Rennstalls der Neuseeländer Bruce McLaren war – ein Rennfahrer und Innovator, der leider im Jahre 1970 bei einer Testfahrt in einem CanAm McLaren in verunglückte.</p>
<p>Besuchern im Wellingtoner Te Papa Musuem wird wahrscheinlich das im Cafe von der Decke hängende Britten Motorrad auffallen. Die Britten V 1000 war das innovativste Motorrad der 90iger Jahre – Hand-Made in einer Garage in New Zealand. Insgesamt gibt es 10 dieser einzigartigen sog. Superbikes, die in den 90iger Jahren viele Rennen gegen Produktionsmaschinen von Ducati und Honda gewonnen haben. <a href="http://www.nzedge.com/john-britten/" target="_blank">John Britten</a> hat mit einigen seiner Freunde ein Motorrad entwickelt, das in vielen Punkten, wie z.B. Vorderradaufhängung, Aerodynamic, Computereinsatz und Materialverwendung, revolutionär war.</p>
<p>Neuseeländer sind gerne ganz vorne in der Avantgarde, die sich für neue Technologien interessieren. Das hat sich schon am 31. März 1903 gezeigt, als der Canterbury Farmer, Richard Pearse, mit einer selbstgebauten Flugmaschine 140 Meter geflogen ist, bis er in eine Hecke auf seiner Farm stürzte – knapp neun Monate bevor die Wright Brothers am 17. Dezember 1903 in die Annalen der Fluggeschichte eingingen. Die Wright Brothers werden trotzdem als die ersten Flieger der Menscheit gewürdigt, weil ihr Flug wohl länger und besser dokumentiert war.</p>
<p>Im nächsten Teil wird Peter Hahn im viertel Teil unserer Reihe &#8220;<a href="http://www.neuseeland-ezine.de/tag/Made-in-New-Zealand/">Made in New Zealand</a>&#8221; über Produkte und weitere Trendsetter aus Neuseeland berichten.</p>
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		<title>Neuseeland für immer? (Teil 2)</title>
		<link>http://www.neuseeland-ezine.de/neuseeland-fuer-immer-teil-2/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Peter Hahn]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Sep 2013 06:16:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Immigration]]></category>
		<category><![CDATA[Einwanderung]]></category>
		<category><![CDATA[Entrepreneur Category]]></category>
		<category><![CDATA[Investor Category]]></category>
		<category><![CDATA[Neuseeland]]></category>
		<category><![CDATA[Skilled Migrant Category]]></category>
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					<description><![CDATA[Im ersten Teil des Artikels hat der Einwanderungsberater und Experte Peter Hahn die Situation für Einwanderer in Neuseeland näher betrachtet. Aber wie funktioniert das Einwanderungssystem genau und welche Wege und &#8230; <a href="http://www.neuseeland-ezine.de/neuseeland-fuer-immer-teil-2/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im <a href="http://www.neuseeland-ezine.de/neuseeland-fuer-immer-teil-1/">ersten Teil des Artikels</a> hat der Einwanderungsberater und Experte <a title="Einwanderungsberater Peter Hahn" href="http://www.peterhahn.co.nz" target="_blank">Peter Hahn</a> die Situation für Einwanderer in Neuseeland näher betrachtet. Aber wie funktioniert das Einwanderungssystem genau und welche Wege und Kriterien gibt es dabei ?</p>
<p><span id="more-5768"></span></p>
<p>Das Flaggschiff des neuseeländischen Einwanderungsrechts ist die sog. <a href="http://www.immigration.govt.nz/NR/exeres/11AE04AA-8D27-4933-A1FD-3892A292EE14.htm" target="_blank"><i>Skilled Migrant Category</i></a>. Etwa die Hälfte aller Residence-Visa-Anträge werden aufgrund dieser Einwanderungskategorie<i> </i>genehmigt. Es ist ein System, das Antragsteller je nach Alter, Ausbildung, Berufserfahrung und Chancen auf dem neuseeländischen Arbeitsmarkt mit Punkten bewertet. Bewusst werden Bewerber mit Arbeitsangeboten (<i>Job-Offers</i>) bevorzugt. Es ist aber auch möglich, sich ohne <i>Job-Offer </i>zu qualifizieren, wie oben schon erwähnt. Das Grundprinzip ist einfach. Die Kandidaten mit den meisten Punkten werden ausgewählt. Wieviel Punkte notwendig sind, hängt von der Qualität der Mitbewerber ab und wieviele Einwanderer benötigt werden, um die Jahresquote von 50.000 zu füllen. Das Punktesystem ist also nichts anderes, als ein Quotenmanagement System.</p>
<p>Von der 50.000er Quote wird eine Unterquote von 300 für <a href="http://www.neuseeland-ezine.de/immigration-new-zealand-setzt-neuen-fokus-investor-kategorie-konnte-sich-ausweiten/" target="_blank">Investoren</a> freigehalten. Die sog. Investor 2 Category ist auch ein Punktesystem, das Antragsteller je nach Alter, Geschäfts-bzw. Unternehmererfahrung, Englischkenntnisse und Investitionssumme bewertet. Antragsteller müssen Vermögen in Höhe von mindestens NZ$ 2,5 Mio nachweisen und brauchen mindestens 3 Jahre Geschäfts- oder Unternehmererfahrung in einem Unternehmen mit mindestens 5 Angestellten oder NZ$ 1 Mio Jahresumsatz.</p>
<p>Für Unternehmer, die hier ein Business aufbauen wollen, gibt es die Entrepreneur Category, die allerdings sehr aufwendig ist und nur über den Umweg eines sog. Long-Term-Business Visas zum Residence Visa führt. Es ist kein Punktesystem. Stattdessen muss anhand eines Business Plans nachgewiesen werden, dass das Geschäft Aussicht auf Erfolg hat und vorteilhaft für Neuseeland ist.</p>
<p>Aber lohnt sich denn der beträchtliche Aufwand einer Auswanderung nach Neuseeland? Die Frage, ob Neuseeland das Richtige ist, lässt sich nicht leicht beantworten. Neuseeland im Internet und Neuseeland im Urlaub sind eben nur »Schnappschüsse«, die nur einen begrenzten Einblick in den neuseeländischen Alltag geben. Denn eines ist sicher, der Alltag zieht auch in Neuseeland ein – trotz traumhafter Natur und freundlicher Mitmenschen! Im Vordergrund des Entscheidungsprozesses sollte die Frage stehen, ob das Leben (und Arbeiten), wie man es sich in Neuseeland vorstellt, realistisch ist. Wer hier falsche Vorstellungen und Erwartungen hat, wird später von der Realität in Neuseeland leicht enttäuscht und wandert unter Umständen wieder zurück.</p>
<p>Neuseeland bietet im Vergleich zu Deutschland viel unberührte Natur, besseres Klima, weniger Menschen, eine Abgeschiedenheit von den Geschehnissen der Welt und die Hoffnung, von Terroranschlägen verschont zu bleiben. Damit ist im Wesentlichen zusammengefasst, worüber sich die meisten Einwanderer – auch noch nach ein paar Jahren Neuseeland – einig sind. In diesem Bereich wird die Erwartung also nur selten enttäuscht. In beruflicher und geschäftlicher Hinsicht klaffen Vorstellung und Realität allerdings oft auseinander. Auf der einen Seite gibt es die häufig vertretene Einstellung, man habe es in Deutschland geschafft, dann werde man es wohl auch im kleinen Neuseeland schaffen. Auf der anderen Seite gibt es die – unter anderem von <i>Immigration New Zealand </i>geschürte – Erwartungshaltung, dass hier in vielen Berufen die Türen offen stehen. Beides ist leider oft falsch!</p>
<p>Informations- und Beratungsbedarf besteht daher sowohl bei der Abwicklung des Visaverfahrens, als auch hinsichtlich des Lebens und des Alltags in Neuseeland. Über beides kann man sich im Internet und in einschlägigen Magazinen und Büchern informieren. Es gibt eine Unzahl von Foren, Blogs und anderen Informationsquellen, die heute – Google machts möglich – alle leicht und schnell zu finden sind! Schwieriger ist da schon, die Vielzahl an Informationen und Informationsquellen zu bewerten, denn nicht jede Information, die auf einem Blog oder in einem Forum zu finden ist, stimmt. Vorsicht ist also angesagt! Schließlich will man ja nicht nur ein Quotenfüller werden sondern auch dauerhaft in Neuseeland glücklich werden.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Neuseeland für immer? (Teil 1)</title>
		<link>http://www.neuseeland-ezine.de/neuseeland-fuer-immer-teil-1/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Peter Hahn]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Sep 2013 02:17:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Immigration]]></category>
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					<description><![CDATA[Neuseeland ist nicht nur ein Urlaubsland, sondern auch ein Einwanderungsland. Jährlich öffnet die neuseeländische Regierung die Tore für cirka 50.000 Einwanderer aus aller Welt. Die meisten Einwanderer kommen aus dem &#8230; <a href="http://www.neuseeland-ezine.de/neuseeland-fuer-immer-teil-1/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Neuseeland ist nicht nur ein Urlaubsland, sondern auch ein Einwanderungsland. Jährlich öffnet die neuseeländische Regierung die Tore für cirka 50.000 Einwanderer aus aller Welt. Die meisten Einwanderer kommen aus dem United Kingdom (Großbritannien und Nordirland), Indien und China. Nach Schätzungen aufgrund verschiedenster Statistiken wandern regelmäßig cirka 600 Deutsche pro Jahr nach Neuseeland aus. Verglichen mit anderen Ländern aus Kontinentaleuropa ist das viel!<span id="more-5763"></span>Einwanderer aus dem deutschsprachigen Raum haben die unterschiedlichsten Hintergründe und Motivationen. Unternehmer, Investoren, Berufstätige aus den unterschiedlichsten Sparten und natürlich (Ehe-)partner von Neuseeländern sowie Geschwister und Eltern im Rahmen der Familienzusammenführung. Auffallend ist in den letzten Jahren der Trend, dass weniger Handwerker auwandern &#8211; seit der weltweiten Finanzkrise im Jahre 2008 ist es für Handwerker einfach zu schwierig, Jobs in Neuseeland zu finden. Das Erdbeben in Christchurch und der damit <a href="http://www.neuseeland-ezine.de/wiederaufbau-christchurch-neuseeland-chance-fuer-handwerker/" target="_blank">verbundene Wiederaufbau </a>beinflußt diesen Trend nur wenig und langsamer als von vielen erwartet.</p>
<p>Die Lücke wird von anderen gefüllt. Immer mehr Unternehmer und Investoren entdecken Neuseeland für sich. Neuseeland hat eine ausgezeichnete Reputation in Sachen Business. Im „<a title="IFC Report: Doing business Report 2013" href="http://www.doingbusiness.org/~/media/GIAWB/Doing%20Business/Documents/Annual-Reports/English/DB13-full-report.pdf" target="_blank">Doing Business Report 2013</a>“ der von der International Finance Corporation (IFC) und der Weltbank herausgegeben wird, rangiert Neuseeland unter 185 Ländern weltweit auf Platz 3. Deutschland landete auf Platz 20! In den Kategorien „starting a business“ und „<a href="http://www.neuseeland-ezine.de/kapitalanlage/" target="_blank">protecting investors</a>“ landet Neuseeland sogar auf Platz 1 des Weltbank-Reports.</p>
<p>Für Leute, die zum Teil oder ganz von ihrem Anlageeinkommen leben wollen, ist Neuseeland interessant, weil – verglichen mit Europa – sich ein solcher Lifestyle mit weniger Kapital finanzieren läßt. Nicht, weil Lebenshaltungskosten wie Hausbesitz, bzw. Miete, Essen usw. billiger sind, sondern weil die Nebenkosten einfach deutlich günstiger sind – also Krankenversicherung, Autoversicherung, Steuern und andere Abgaben. Der neuseeländische Gesetzgeber hat im Jahre 2011 außerdem die Regulierung des Finanzgewerbes reformiert – was den Investor besser schützt.</p>
<p>Einige Berufe werden von den Einwanderungsvorschriften bevorzugt behandelt. Dazu zählen insbesondere Elektrotechnicker, <a href="http://www.neuseeland-ezine.de/patentrechtsreform-in-neuseeland/" target="_blank">Informatiker</a>, Vermessungsingenieure, Sozialarbeiter, Ingenieure verschiedenster Richtungen, Köche und Schiffsoffiziere. Für Einwanderungsaspiranten mit einem derartigen beruflichen Hintergrund ist es (unter gewissen Voraussetzungen) sogar möglich, ein Residence Visa (die Daueraufenthaltserlaubnis) ohne Job Offer zu ergattern!</p>
<p>Obwohl einwanderungsrechtlich nicht in gleichem Maße bevorzugt, ist Neuseeland für Landwirte außerordentlich interessant, genauer gesagt: für Bauern aus der <a title="Milchfarmer gesucht" href="http://www.neuseeland-ezine.de/milchfarmer-gesucht/" target="_blank">Milchwirtschaft</a>. In den letzten Jahren haben sich viele Landwirte aus der Schweiz und Deutschland in Neuseeland niedergelassen. In der Heimat ist es in die Milchwirtschaft für viele junge Bauern einfach zu eng geworden. Neuseeland ist da eine echte Alternative. Hier ist die Landwirtschaft der Nummer-Eins-Devisenbringer und man kann sich noch von unten nach oben arbeiten.</p>
<p>Wie das Einwanderungssystem im Detail funktioniert wird im <a href="http://www.neuseeland-ezine.de/neuseeland-fuer-immer-teil-2/">nächsten Teil</a> dieses Artikels näher erläutert.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Wiederaufbau Christchurch: Neuseeland-Chance für Handwerker</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Peter Hahn]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Aug 2013 03:00:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Work]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsplätze]]></category>
		<category><![CDATA[Christchurch]]></category>
		<category><![CDATA[Handwerker]]></category>
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					<description><![CDATA[Die neusten Zahlen der Statistikbehörde Neuseelands zeigen deutlich, alleine im vergangenen Monat sind 564 internationale Neubürger nach Christchurch gezogen. Dies ist die höchste Anzahl im Juni seit Beginn der Aufzeichnungsveröffentlichungen &#8230; <a href="http://www.neuseeland-ezine.de/wiederaufbau-christchurch-neuseeland-chance-fuer-handwerker/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die neusten Zahlen der Statistikbehörde Neuseelands zeigen deutlich, alleine im vergangenen Monat sind 564 internationale Neubürger nach <a title="Christchurch" href="http://www.christchurch.org.nz" target="_blank">Christchurch</a> gezogen. Dies ist die höchste Anzahl im Juni seit Beginn der Aufzeichnungsveröffentlichungen 1990 und zurückzuführen auf den Arbeitskräftemangel durch den Wiederaufbau von Christchurch nach den Erdbeben.</p>
<p><span id="more-5617"></span>Die Vielzahl der erfolgreichen Einwanderungen und Umzüge nach <a title="Canterbury Region" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Canterbury_Region" target="_blank">Canterbury</a> ist nun ein deutliches Zeichen, dass die Bauarbeiten in der Garden City in vollem Gange sind. Fast zwei Jahre hat es gedauert, bis die bürokratischen, planerischen und finanziellen Hürden überwunden waren und die tatsächliche Bauphase beginnen konnte. Nur durch ausländisches Personal kann nun der erhöhte Bedarf an Fachkräften im Baugewerbe gedeckt werden. Was für Neuseeland zu Engpässen und Verzögerungen im Wiederaufbau führen kann, ist für einwanderungswillige Handwerker aus allen Ländern ein Pluspunkt und die Chance auf die Verwirklichung ihres Traumes. &#8220;Ich habe zur Zeit einige Kunden, die von diesen <a title="Christchurch braucht Arbeitskräfte" href="http://www.neuseeland-ezine.de/wann-kommt-der-groe-knall-christchurch-braucht-arbeitskrfte/" target="_blank">Job-Möglichkeiten</a> profitieren können. Vor allem Maler, Zimmermänner, Schreiner oder Verputzer stehen derzeit in Christchurch hoch im Kurs&#8221;, bestätigt auch der langjährige Einwanderungsberater Peter Hahn.</p>
<p>Mark Connolly ist einer der Arbeiter, die erst vor zwei Wochen in Christchurch angekommen sind und denkt jetzt schon über die Verlängerung seines Jahres-Work-Visums nach. &#8220;In Irland habe ich nur wenige kleinere Jobs bekommen, dies hier ist wirklich eine große Herausforderung, hier muss einfach unglaublich viel Arbeit gemacht werden. Und die Eingewöhnung ging unglaublich schnell, die Menschen sind wirklich nett und hilfsbereit, easy going, würde ich sagen. Ich kann mir gut vorstellen für eine Weile hier zu bleiben.&#8221; Ähnliches weiß auch die Australierin Aleisha Higgins zu berichten. Sie arbeitet im Gastronomiegewerbe. &#8220;Ich habe im März meine Arbeit an der Gold Coast verloren. Dann war ich drei Monate lang erfolglos auf Arbeitssuche in Australien. Als ich in Christchurch ankam, konnte ich mir binnen einer Woche sechs unterschiedliche Stellen aussuchen.&#8221;</p>
<p>In den sechs Monaten von Januar bis Juni 2013 sind 3981 temporäre und Langzeit-Migranten aus aller Welt nach Christchurch gezogen. Das entspricht durchschnittlich 22 Einwanderern pro Tag. Auch die Koordinatorin für Settlement Support, Lana Hart von Immigration New Zealand bestätigt den Trend: &#8220;Vor allem im letzten Monat ist die Zahl der Neuankömmlinge stetig gewachsen, es ist faszinierend. 90% aller Einwanderungen verlaufen positiv. Es ist eine gute Mischung aus Fachkräften und Familien, die Christchurch als ihr neues Zuhause auswählen oder kommen, um beim Wiederaufbau zu helfen.&#8221;</p>
<p>Vor allem die unzähligen Projekte in der Innenstadt benötigten viele helfende Hände aus der Baubranche. &#8220;Einige dieser <a title="Wiederaufbau Christchurch als Chance" href="http://www.neuseeland-ezine.de/wiederaufbau-christchurch-einwanderungschance-fr-bewerber-aus-der-baubranche/" target="_blank">Handwerksberufe</a> im Bausektor stehen deshalb mittlerweile auf der eigens für den Wiederaufbau von Christchurch eingerichteten Canterbury Skill Shortage-Liste. Wer also hier einen Job findet, bekommt derzeit wesentlich leichter ein Work Visa, als beispielsweise jemand mit Job offer in Wellington&#8221;, erklärt Peter Hahn. &#8220;Solange Neuseeländer mit vergleichbaren Fähigkeiten arbeitslos gemeldet sind, wird dem deutschen Antragsteller das Work Visa verweigert, auch wenn der Firmenbesitzer lieber den ausländischen Bewerber einstellen würde. Das sind die Regeln. Nachdem es in Christchurch allerdings derzeit so ein Defizit an Handwerkern gibt, ist die Chance auf ein Work Visa, wenn man eine Arbeitsstelle gefunden hat, natürlich dementsprechend größer.&#8221; Eine höhere Planungssicherheit für eine Zukunft in Neuseeland könnte nun auch für viele deutsche Handwerker ein entscheidender Faktor sein, den Schritt ins neue Land zu wagen.</p>
<p>Vielen Handwerkern bereitet bei der Einwanderung allerdings der geforderte Nachweis der Englisch-Kenntnisse in Form des <a title="Einwanderungstest für Neuseeland" href="http://www.neuseeland-ezine.de/der-trend-geht-weiter-einwanderung-nach-neuseeland-knnte-einfacher-werden/" target="_blank">IRLTS</a>-Tests mit einer Punkteanzahl von 6.5 Kopfschmerzen. &#8220;Der Vorteil bei der Jobsuche in Christchurch ist hier, dass die meisten Handwerker erst einmal ein einjähriges Arbeitsvisum bekommen. Für dieses ist kein Englisch-Test erforderlich. Wer nach dem einen Jahr weiterhin in Neuseeland bleiben möchte, einen festen Job hat und ein Residence Visa beantrage möchte, kann dann aufgrund der bereits erworbenen einjährigen Englischerfahrung im Land oft vom Englischtest befreit werden. Auf diese Weise haben wir schon unzähligen Handwerkern über die Jahre gezielt geholfen, ihren Neuseeland-Traum zu realisieren&#8221;, erklärt Peter Hahn.</p>
<p>Allerdings gibt es auch eine Negativ-Auswirkung des großen Zulaufs nach Canterbury. Selbst wenn sich die Erdbeben-Angst derzeit weiter nach Wellington verlagert, der Mietmarkt sieht in Christchurch aufgrund der stetigen Zuwanderung ziemlich düster aus. Ein enormer Anstieg der Mietpreise durch den erhöhten Bedarf und zugleich den Mangel an Wohnraum lässt die Lebenshaltungskosten ansteigen.</p>
<p>Dennoch zieht es immer mehr Menschen nach Christchurch, nicht nur Handwerker. &#8220;Viele meiner Kunden entscheiden sich bewusst für Christchurch, weil sie dort Teil des großen Projektes werden wollen&#8221;, schließt der Neuseeland-Experte. Auch die Canterbury Earth Quake Recovery Authority bestätigt eine Faszination für die Stadt. &#8220;Viele Menschen sehen hier die Chance, Teil zu werden von etwas ganz besonderem. Es ist nicht nur der Wiederaufbau einer Stadt, es ist die Kreation von etwas ganz neuem, etwas einzigartigem, etwas mit Weltklasse.&#8221;</p>
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		<title>Immigration New Zealand setzt neuen Fokus: Investor-Kategorie könnte sich ausweiten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Peter Hahn]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Jun 2013 04:18:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aotearoa]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Immigration]]></category>
		<category><![CDATA[Immigration Einwanderung]]></category>
		<category><![CDATA[Investoren-Kategorie]]></category>
		<category><![CDATA[Investoren-Visa]]></category>
		<category><![CDATA[Neuseeland]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Abänderung und Anpassung der Investor-Kategorie als Einwanderungsmöglichkeit nach Neuseeland begann bereits Anfang der 1990er Jahre. Doch heute mehr denn je, geht Immigration New Zealand in die Offensive und versucht &#8230; <a href="http://www.neuseeland-ezine.de/immigration-new-zealand-setzt-neuen-fokus-investor-kategorie-konnte-sich-ausweiten/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Abänderung und Anpassung der Investor-Kategorie als Einwanderungsmöglichkeit nach Neuseeland begann bereits Anfang der 1990er Jahre. Doch heute mehr denn je, geht Immigration New Zealand in die Offensive und versucht gezielt, ausländische Investoren und Gelder ins Land zu bringen. Ein regelrechter Werbe-Apparat wurde initiiert und eine Ausweitung der für das Land finanziell attraktivsten aller Einwanderungskategorien könnte schon bald auf dem Plan stehen.</p>
<p><span id="more-5542"></span>Erst kürzlich fand in Neuseeland wieder ein Seminar für ausgewählte langjährige Auswanderberater statt, bei dem sich sogar der Einwanderungsminister selbst blicken ließ. Neuseelands Regierung rüstet gezielt auf, hat nun sogar das Spezialisten-Team „Migrant Attraction Unit“ nach England entsandt, welches mit Sitz in London gezielt „smartes Kapital“ nach Neuseeland bringen soll. „Wir suchen besonders nach individuellen Personen, die mit ihren Fähigkeiten, ihren Netzwerken und ihrem Wissen helfen können, Neuseelands Wirtschaft anzukurbeln“, erklärt Jennifer Anderson, Senior Account Managerin. „Mein Hauptaugenmerk liegt darauf, potenzielle Antragsteller in der Investor-Kategorie zu finden, wobei unsere Zielmärkte England, Deutschland, Frankreich, Spanien und Italien sind.“</p>
<p>Ein kurzer Blick in die Entwicklung dieser Einwanderungsstrategie zeigt, dass Neuseeland stets versucht, die Rahmenbedingungen zu verbessern, um einen möglichst großen Gewinn für das eigene Land zu erzielen. Anfang der 90er Jahre konnte man mit 750.000 NZD, später dann mit einer Million NZD relativ einfach ein Residence Visa bekommen. Man musste das Geld nur zwei Jahre auf einem neuseeländischen Konto liegen haben, sich noch nicht einmal im Land aufhalten und hatte dann nach zwei Jahren die lebenslange Aufenthaltsgenehmigung. 2005 gab es jedoch eine erste Abänderung. Antragsteller in der Investor-Kategorie mussten dem neuseeländischen Staat mindestens zwei Millionen NZD zur freien Verfügung stellen, bekamen die Summe dann nach fünf Jahren unverzinst zurück. Diese Form der Einwanderung war derart unattraktiv, dass sie von Juli 2005 bis zur nächsten Änderung im November 2007 nur 18 Antragsteller anzog. „Seit November 2007 galten wieder andere Regelungen, die nun als „Active Investor Migrant Policy“ bezeichnet wurden. Hier gab es die Global Investor Kategorie, die Professional Investor Kategorie und die General (Active) Investor Kategorie, denen jeweils unterschiedliche Investitionssummen zu Grunde gelegt waren“, erinnert sich der langjährige Einwanderungsberater Peter Hahn an die drastische Wandlung dieses Einwanderungsweges. Erst seit 2009 werden auch in der Investor Kategorie wie in anderen Einwanderungskategorien Punkte vergeben.</p>
<p>Diese bislang letzte Anpassung scheint Früchte zu tragen, denn an die 600 Anträge mit Investitionssummen von 1,4 Milliarden NZD werden und wurden bislang bearbeitet. Laut der derzeitigen Statistik kommen die meisten Investoren aus China, gefolgt von Großbritannien und den USA. Auch Peter Hahn sieht den Trend deutlich hin zu Kunden, die über gewisses Kapital verfügen. „Wo früher viele meiner Kunden Handwerker waren, haben heute immer mehr Menschen des MIttelstands den Wunsch, in Neuseeland Fuß zu fassen. Und ein gewisses Kapital kann da durchaus helfen. Entweder man bringt soviel Vermögen mit, dass man mit 2.5 Millionen NZD über die Investor Kategorie den Antrag stellen kann, mit 10 Millionen NZD über die Investor Plus oder aber über ein Studium oder Aufbaustudium mit den entsprechenden zu finanzierenden Gebühren der Universitäten die Residency anstrebt.“</p>
<p>In den momentan bestehenden zwei Investor-Kategorien müssen die Antragsteller ihr Kapital in von Immigration anerkannten Investments anlegen. „Viele der Investor-Kunden entscheiden sich hierbei für Government Bonds (Staatsanleihen), weil sie eben die größte Sicherheit bieten. Allerdings haben diese natürlich nicht so gute Rendite wie andere Anlagemöglichkeiten“, erklärt Peter Hahn die Sachlage. „Die Rentabilität dieser Bonds ist zwar im Vergleich zu ähnlichen Bonds in den USA oder in Deutschland immer noch höher, Immigration Neuseeland möchte jedoch das Kapital lieber in die Wirtschaft fließen sehen, beispielsweise in Angel Investments. Um diese Art der aktiveren Kapitalanlage für ausländische Kunden trotz des höheren Risikos interessanter zu machen, könnte Immigration derzeit an einer dritten Investment-Kategorie arbeiten“, spekuliert der erfahrene Einwanderungsanwalt. „Eine gute Möglichkeit wäre hier beispielsweise die benötigte Investitionssumme zu verringern, wenn man sein Kapital in die Wirtschaft Neuseelands fließen lässt oder mehr Punkte zu vergeben, wenn der Antragsteller sich für ein derartiges risikoreicheres Investment entscheidet.“<br />
Ob es bald tatsächlich eine dritte Form der Investor Kategorie geben wird, werden die nächsten Monate zeigen. Sicher ist jedoch, dass Immigration Neuseeland immer noch an der Rentabilität dieser Kategorie feilt und derzeit den Fokus gezielt auf potenzielle weltweite Investor-Antragsteller gesetzt hat.</p>
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		<title>Statistik zeigt: Mehrheit der Einwanderer fühlt sich heimisch</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Peter Hahn]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 May 2013 03:40:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Immigration]]></category>
		<category><![CDATA[Einwanderungsstatistiken]]></category>
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					<description><![CDATA[Zumindest wenn man den neusten Untersuchungen glauben schenkt, haben die Immigranten in Aotearoa ein sehr starkes Zugehörigkeitsgefühl zu Neuseeland, sehen ihr Einwanderungsland tatsächlich als neue Heimat. Dies hat jetzt das &#8230; <a href="http://www.neuseeland-ezine.de/statistik-zeigt-mehrheit-der-einwanderer-fuhlt-sich-heimisch/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Zumindest wenn man den neusten Untersuchungen glauben schenkt, haben die Immigranten in Aotearoa ein sehr starkes Zugehörigkeitsgefühl zu Neuseeland, sehen ihr Einwanderungsland tatsächlich als neue Heimat. Dies hat jetzt das Ergebnis einer Studie von Statistics New Zealand ergeben.</p>
<p><span id="more-5507"></span>Laut der Umfrageergebnisse fühlen sich 86% der Langzeit-Migranten nach über 12 Jahren in Neuseeland wirklich als Kiwis. Das sind rund 407.000 Menschen. Immerhin 64% der Einwanderer, etwa 288.000 Migranten, die weniger als 12 Jahre im Land leben, fühlen sich als echte Neuseeländer. Diese Ergebnisse sprechen Bände, denn nur 95% der Neuseeländer selbst und 93% der in Neuseeland geborenen Einwohner mit mindestens einem ausländischen Elternteil, fühlen sich dem Land tatsächlich zugehörig und in die Gesellschaft integriert.</p>
<p>„In der Realität gibt es wohl bei allen Einwanderern Höhen und Tiefen während des Integrationsprozesses“, erklärt der langjährige Auswanderberater Peter Hahn aus seiner Erfahrung. „Ich gebe meinen Kunden immer mit auf den Weg, dass sie einen Zeitrahmen von etwa drei Jahren einplanen sollten, bis sie tatsächlich in Neuseeland angekommen sind – sowohl beruflich, als auch gesellschaftlich und was die gewünschten Lebensumstände angeht. Manchmal ist einfach Durchhaltevermögen gefragt.“<br />
Nicht jede Einwanderung ist einfach, oft steht den Immigranten ein holpriger Weg in einem Wechselbad der Gefühle bevor. Die Asiatin Bevan Chuang beispielsweise kam vor 17 Jahren nach Neuseeland, als sie 15 Jahre alt war. „Für viele Immigranten sind die ersten Monate im neuen Land fast wie Flitterwochen, alles ist neu und aufregend. Dann kommen auf einmal irgendwann Gefühle von Heimweh und Einsamkeit. Ich denke für viele Neubürger kann es sechs bis sieben Jahre dauern, bis sie sich wirklich mit ganzem Herzen in Neuseeland zu Hause fühlen“, erzählt die junge Frau rückblickend. Grundsätzlich gelten Kiwis den Neuankömmlingen gegenüber als extrem aufgeschlossen und tolerant. „Trotz gewisser Klischees und Vorurteile sind besonders Deutsche in Neuseeland geschätzte Arbeitskräfte. Vor allem Kiwis, die schon einmal in Deutschland waren, sind ganz begeistert“, weiß Peter Hahn.</p>
<p>Ein besonders interessanter Aspekt der Studie lag auf dem Wahlverhalten von Immigranten im Verhältnis zu neuseeländischen Bürgern. So lag die Wahlbeteiligung von Einwanderern sogar proportional höher als die der Neuseeländer selbst. „Je nachdem, wie zugehörig zu einem Land sich eine Person fühlt, spiegelt sich das in ihrer Beteiligung in der Gesellschaft wieder, beispielsweise auch, ob sie wählen gehen oder nicht“, berichtet der leitende Kopf der Umfrage von Statistics New Zealand. Ein weniger ausschlaggebender Punkt sei beispielsweise der Hauskauf, fügt Einwanderungsexperte Peter Hahn hinzu. „Viele Deutsche kaufen und verkaufen in Neuseeland Häuser, was sie in Deutschland nie gemacht hätten. Hauskauf bedeutet hier nicht gleich, sich für immer nieder zu lassen. Deutsche nehmen hier eher die neuseeländische Mentalität an. Was jedoch durchaus von Integration zeugt, ist der Anteil der Deutschen, welche nach fünf Jahren die Residency in Neuseeland zur Staatsangehörigkeit umwandeln. Und viele geben dafür sogar ihren deutschen Pass her. Das zeigt mir dann deutlich, dass sie Europa tatsächlich für immer den Rücken gekehrt haben“, resümiert Peter Hahn.<br />
Für viele Einwanderer schlägt das Herz allerdings lange Jahre für zwei Staaten, ihr Herkunftsland und ihre neue Wahlheimat. „Ich bin wie fast alle Immigranten die ersten Jahre regelmäßig nach Hong Kong zurückgeflogen, um Familie und Freunde zu besuchen. Man fühlt sich hin- und hergerissen“, erinnert sich Bevan Chuang gut. „Aber irgendwann kam dann der Punkt, als ich von einem Hong Kong-Trip zurückkam und in Neuseeland gelandet bin und dachte: „Es ist fantastisch, wieder hier zu sein!“. Da war mir klar, Neuseeland ist jetzt meine neue Heimat!“</p>
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		<title>Neue Statistiken zur Einwanderung veröffentlicht: Neuseeland ist multikulturell</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Peter Hahn]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Apr 2013 03:50:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aotearoa]]></category>
		<category><![CDATA[Immigration]]></category>
		<category><![CDATA[Einwanderungsstatistiken]]></category>
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					<description><![CDATA[Statistics New Zealand und das Ministerium für Business, Innovation and Employment haben zum Ende des neuseeländischen Steuerjahres im März die neuesten Zahlen zur Einwanderung nach Neuseeland veröffentlicht. Es zeichnet sich &#8230; <a href="http://www.neuseeland-ezine.de/neue-statistiken-zur-einwanderung-veroffentlicht-neuseeland-ist-multikulturell/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Statistics New Zealand und das Ministerium für Business, Innovation and Employment haben zum Ende des neuseeländischen Steuerjahres im März die neuesten Zahlen zur Einwanderung nach Neuseeland veröffentlicht. Es zeichnet sich ein deutlicher Trend bei der Einwanderung ab, immer mehr unterschiedliche Nationalitäten wählen Aotearoa als neue Heimat.</p>
<p><span id="more-5517"></span>Auch wenn die von der Regierung zugelassene Einwanderungszahl von 50.000 Neubürgern pro Jahr im vergangenen Jahr wieder nicht erreicht wurde, so genehmigte Neuseeland doch 40.448 Personen in 2011/2012 die begehrte Residency. Den größten Anteil halten mit 15% nach wie vor die Briten, jedoch dicht gefolgt von Chinesen und Indern mit jeweils 13% Gesamtanteil. Die Netto-Migration sah jedoch gar nicht so rosig aus, denn hier werden die abgewanderten Neuseeländer den neu hinzugekommenen Einwanderern gegenüber gestellt. Immer noch zog es viele Kiwis ins Nachbarland Australien, um Erfahrung zu sammeln und weil dort die Gehaltsaussichten für Vollzeitarbeiter statistisch gesehen bis zu 25% höher liegen als in der Heimat. Der Trend der oft als „Brain Drain“ bezeichneten Abwanderung von Kiwis nach Australien geht jedoch langsam zurück, scheinen sich die Neuseeländer doch des Lifestyles im eigenen Land bewusster zu werden. „Man muss mal ganz objektiv betrachtet sagen, wer aus Lifestyle-Gründen nach Neuseeland auswandern möchte, liegt eigentlich gar nicht verkehrt, auch wenn er nicht unbedingt in die Sparten der Einwanderungsbehörde passt“, bemerkt der langjährige Einwanderungsberater Peter Hahn. „Diese Leute passen sich meist besser an, kommen nicht mit zu hohen Gehaltserwartungen und integrieren sich dadurch leichter in die Gesellschaft“, erläutert er seine Erfahrungen.</p>
<p>Die Einwanderung nach Neuseeland kann über die verschiedensten Wege stattfinden, wie beispielsweise den Skilled Migrant Stream, Studieren in Neuseeland, Familienzusammenführung, die Entrepreneur oder die Investor-Kategorie. Knapp die Hälfte aller uneingeschränkten Aufenthaltsgenehmigungen ging im letzten Jahr an Bewerber, die über die Skilled Migrant-Kategorie einwanderten. Allerdings sind die Bedingungen bei der Einwanderung hier strikter geworden. „Besonders seit Anfang des Jahres liegt die Messlatte bei Immigration recht hoch. Wo man vorher in Einzelfällen sogar noch ohne Job offer die Residency bekommen konnte, ist jetzt eigentlich immer ein uneingeschränkter Arbeitsvertrag nötig“, erklärt Peter Hahn. „Die neuesten Zahlen belegen hier unsere Erfahrung, denn 92% aller Skilled Migrants wurden mit einem Job oder Job offer akzeptiert, nur noch 8% kamen ohne rein.“ Laut Statistik wandern vor allem immer mehr Inder über diese Kategorie nach Neuseeland ein. Sie haben hier sogar die Anzahl der Bewerber aus England überholt und einen Zuwachs von 27 Prozent zu verzeichnen.</p>
<p>Gerade für Inder, wie auch für Chinesen scheint der Weg der Einwanderung über ein Studium in Neuseeland interessanter geworden zu sein. So studierten 68.980 internationale Hochschüler in 2011/2012 an neuseeländischen Universitäten. „Auch für viele meiner Kunden jeden Alters ist ein Studium oder Aufbaustudiengang heute eine gute Möglichkeit, die sonst schon mal schwierig zu erreichende Residency anzustreben. Man lernt gleichzeitig das Land besser kennen, darf 20 Stunden pro Woche arbeiten und kann danach meist ein „Study to work Visa“ beantragen, welches dann häufig zu einem guten Arbeitsplatz führt. Dann ist es für den Einwanderer wesentlich leichter, die Residency zu beantragen“, erklärt Peter Hahn.</p>
<p>Anhand der aktuellen Zahlen lässt sich jedoch deutlich beobachten, dass die Anzahl der Nationalitäten die sich mit der so genannten „Expression of Interest“ bei Immigration New Zealand bewerben immer stärker zunimmt. Der Vergleich zwischen 2006 und 2013 zeigt deutlich, dass mittlerweile Inder einen großen Anteil der Einwanderer ausmachen aber es beispielsweise auch Bewerber aus Pakistan gibt. „Ich habe selbst Kunden aus den unterschiedlichsten Ländern“, berichtet Peter Hahn. „Ob Inder, Bewerber aus Finnland, dem Oman, Serbien, Ungarn, Südafrika, den USA oder eben Deutschland – Neuseeland beherbergt heute hunderte von Kulturen, wird einfach immer multikultureller!“ Allerdings wäre für viele Einwanderer Neuseeland gar nicht die erste Wahl. Die USA, Kanada und Australien scheinen nach wie vor die beliebtesten Auswanderziele vieler Nationen zu sein. „Die Behörden hier in Neuseeland sehen das schon fast als Wettbewerb an. Jeder will die interessantesten Einwanderer für sein Land gewinnen“, erklärt der Einwanderungsberater lachend.</p>
<p>Vor den 1990er Jahren betrieb Neuseeland sogar eine gezielte Einwanderungspolitik, warb in bestimmten Ländern wie England, den Niederlanden oder Deutschland gezielt für qualifizierte Bewerber. Seit den Änderungen im Einwanderungsrecht Ende der 1980er Jahre gelten für alle internationalen Bewerber nun die gleichen Regeln. „Natürlich spielen bei der Verschiebung der Nationalitäten, die einwandern möchten, auch immer wieder kleine Änderungen in der Einwanderungspolitik Neuseelands eine Rolle und eben das weltpolitische Geschehen“, resümiert Peter Hahn die aktuellen Zahlen. „In letzter Zeit entscheiden sich durch europäische Ereignisse wie in Zypern, auch immer mehr hochqualifizierte Bewerber aus Deutschland, nicht nur ihr Vermögen, sondern auch ihren Wohnsitz künftig nach Neuseeland zu verlagern.“</p>
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		<item>
		<title>Kiwi Dollar, das neue Gold? &#8211; Des Exporteurs Leid, des Investors Freud’</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Peter Hahn]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Mar 2013 03:53:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Investments]]></category>
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					<description><![CDATA[Noch immer hält sich der starke Neuseeland-Dollar gegenüber dem US-Dollar und dem Euro. Die neuseeländischen Exporteure setzt die starke Währung unter enormen Druck, ihre Ware ist auf dem Weltmarkt schlichtweg &#8230; <a href="http://www.neuseeland-ezine.de/kiwi-dollar-das-neue-gold-des-exporteurs-leid-des-investors-freud/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Noch immer hält sich der starke Neuseeland-Dollar gegenüber dem US-Dollar und dem Euro. Die neuseeländischen Exporteure setzt die starke Währung unter enormen Druck, ihre Ware ist auf dem Weltmarkt schlichtweg für viele ihrer Kunden zu teuer geworden. Internationale Investoren jedoch freuen sich über den hohen Kiwi-Dollar, bezeichnen ihn sogar als neues Gold. Wer profitiert nun tatsächlich und lohnt es sich für deutsche Anleger, in Neuseeland zu investieren?</p>
<p><span id="more-5520"></span></p>
<p>Wo die neuseeländische Wirtschaft zu kämpfen hat, ist für viele Ausländer eine Investition in Neuseeland derzeit überaus interessant, genau wegen des dauerhaft hohen Dollars. „Vor allem wenn man sich andere Währungen, wie das britische Pfund, den Euro oder den US-Dollar ansieht, die neuseeländischen Devisen sind weitestgehend unabhängig“, so US-Finanzexperte Andrew Busch. Je mehr internationale Investoren Geld in Neuseeland anlegen, desto länger wird der Dollar jedoch stabil bleiben, für viele Kiwis ein Teufelskreis. Finanzexperte Brian Kelly von Shelter Harbour Capital des Business Kanals CNBC erklärte kürzlich, der Neuseeland-Dollar sei „das neue Gold“. „Andere Investoren glauben wie ich, dass der Kiwi-Dollar so stark ist, weil Neuseeland nicht – wie andere Nationen &#8211; permanent versucht, seine Währung abzuwerten.“</p>
<p>Doch lohnt es sich auf für deutsche Anleger, in Neuseeland zu investieren? Einwanderungsberater Peter Hahn beschäftigt sich schon lange mit diesem Thema. „Zum einen muss man wissen, dass der Neuseeland-Dollar als Risikowährung klassifiziert ist. Das Land selbst ist einfach zu klein, wird somit häufig zum Spielball der großen Märkte. Wirtschaftlich gesehen, macht es folglich für Einzelpersonen erst einmal keinen Sinn,  das Vermögen in Neuseeland anzulegen. Außer – und das ist der Knackpunkt – wenn man ohnehin nach Neuseeland auswandern möchte“, erklärt der Neuseeland-Fachmann.</p>
<p>Wer über eine Auswanderung nach Neuseeland nachdenkt und entsprechende finanzielle Mittel besitzt, kann je nach Vermögen über die Investor-Kategorien seine Aufenthaltsgenehmigung in Aotearoa beantragen. „Man muss immer bedenken, dass der Kiwi-Dollar zwar stark ist, man sich ja aber zunächst einmal mit der eigenen Währung in die starke Devise einkaufen muss. Das macht nur Sinn, wenn man dann auch hier lebt und das Geld in Kiwi-Dollar benutzt. Viele meiner Kunden finden es besonders schwierig, den richtigen Zeitpunkt für den Geldtransfer zu finden, denn der Kurs schwankt und es ist schwierig, den höchsten Punkt abzupassen“, berichtet Peter Hahn aus seiner langjährigen Erfahrung. Er rät seinen Kunden deshalb, die Summe in Teilbeträge gestückelt über einen längeren Zeitraum zu transferieren. „Selbst wenn man beim Umtausch gewisse Verluste macht, kann man sich schnell damit abfinden, denn eigentlich handelt es sich hier ja nur um einen „Papierverlust“. In Neuseeland hat man mit der umgetauschten Summe die entsprechende Kaufkraft und wer seine Finanzen geschickt anlegt, bekommt hier häufig wesentlich höhere Zinsen und Ausschüttungen als in Deutschland. Bei vielen meiner Kunden hat das unterm Strich den Kursverlust auf dem Papier schnell wieder wettgemacht.“ Zudem könne man sich bereits mit wesentlich weniger Kapital in Neuseeland zur Ruhe setzen, was in Deutschland mit der gleichen Summe oft nicht möglich wäre.</p>
<p>Um zumindest die neuseeländische Wirtschaft, insbesondere die Exporteure zu entlasten, denkt die Reserve Bank in Neuseeland derzeit über verschiedene Optionen nach, den Neuseeland-Dollar doch selbst zu beeinflussen. So wird erwogen, Geld zu drucken oder direkt in den Devisenmarkt einzugreifen. Doch für so eine kleine Nation wie Neuseeland, sind diese künstlichen Regulierungen meist schwierig und von kurzer Dauer.</p>
<p>Viele neuseeländischen Exporteure greifen nun zur Selbsthilfe. Sie versuchen mit gezielter Planung und zusätzlichen Investitionen in neue Technologien und Fachkräfte, dem hohen Dollar auch noch über einen längeren Zeitraum trotzen zu können. „Solche Aktionen werden sich mittel-bis langfristig positiv auf die neuseeländische Wirtschaft auswirken. Außerdem wird eine hohe Währung in der Regel als Zeichen einer gesunden Wirtschaft angesehen – das sind folglich alles gute Nachrichten für Einwanderer nach Neuseeland“, resümiert Peter Hahn.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Chance oder Desaster &#8211; Neuseeland als Ein- und Auswanderland Nummer 1, Teil 2</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Peter Hahn]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Mar 2013 04:09:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aotearoa]]></category>
		<category><![CDATA[Immigration]]></category>
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					<description><![CDATA[Immer mehr Neuseeländer verlassen ihre Heimat, immer mehr internationale Immigranten ziehen nach Aotearoa um. Im 2. Teil unseres Artikels gehen wir weiter auf die Auswirkung der starken Zu- und Abwanderung &#8230; <a href="http://www.neuseeland-ezine.de/chance-oder-desaster-neuseeland-als-ein-und-auswanderland-nummer-1-teil-2/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Immer mehr Neuseeländer verlassen ihre Heimat, immer mehr internationale Immigranten ziehen nach Aotearoa um. Im 2. Teil unseres Artikels gehen wir weiter auf die Auswirkung der starken Zu- und Abwanderung für die Zukunft des kleinen Landes ein. Welche Zukunftschancen und –Risiken birgt die starke Migrationsrate? Eine neue Studie versucht jetzt, Klarheit zu schaffen.</p>
<p><span id="more-5533"></span>Die Studie zeigt jedoch auch, dass einige Neuseeländer zurückkommen und ihr im Ausland erworbenes Wissen und Erfahrungen dann mit zurückbringen. „Interessanter Weise zieht es vor allem Frauen in ihre Heimat zurück, wenn es ans Kinderkriegen oder die Einschulung der Kinder geht“, so Kaye Thorn, Senior Referentin an der Massey University School of Management über die Studie. Viele der Umfrageteilnehmer haben jedoch im Ausland fest gestellt, dass der Name „Neuseeland“ als Branding und Marketinginstrument überall sehr positiv behaftet ist.</p>
<p>Der selbst in New York lebende Vorsitzende von KEA, Phil Veal, sieht für Neuseeland unzählige Chancen, aus der starken Abwanderung auch viele Vorteile zu ziehen. „Im Augenblick nutzen wir tatsächlich nur einen Bruchteil dieses schlummernden Potentials. Wenn wir uns vereinen und ein stärkeres Netzwerk bilden, durch Kontakte und Willensstärke, hätten wir in ein paar Jahren nicht nur 40.000 Kiwis in aller Welt verlinkt, sondern ein Netzwerk aus einer Millionen Neuseeländern in aller Herren Länder“, erläutert Phil Veal seine Vision. Auf diese Weise könnten auch Kiwis, die selbst nicht nach Neuseeland zurückkehren, für die Wirtschaft des Landes von Gewinn sein. „Wie strukturiere ich meine Firma am besten wenn ich in die USA expandieren möchte? Welches Business-Modell ist das angemessenste und zu welchem Preis kann ich mein Produkt im Land XY anbieten? All diese Fragen könnten dann Kiwis vor Ort mit ihrem Wissen über das Land klären“, so die Idee von KEA. „Es sind jede Menge Kapazitäten, Loyalität und Willen dort draußen, die in Neuseeland ansässigen Kiwi-Unternehmen helfen könnten, der Welt zu begegnen!“</p>
<p>Eine weitere, bereits erfolgreich praktizierte Strategie sich die abgewanderten Neuseeländer in Übersee dennoch zu Nutzen zu machen, ist das Investment von ausgewanderten Kiwis in neuseeländische Unternehmen. „Leute, die sich als Kiwis zu erkennen geben und teilweise wirklich in Spitzenpositionen in Wirtschaft, Finanzwesen und Politik in anderen Ländern sitzen, sind dennoch stolz auf ihre Heimat und haben noch immer eine sehr enge Gefühlsbindung. Die Studie zeigt, es gibt unzählige willige Investoren, welche realistische Ambitionen haben, Kiwi-Firmen finanziell zu unterstützen. Interessanter Weise viele Kiwis, die ständig mit Investment-Optionen konfrontiert werden und meist nicht nach Australien oder in die USA abgewandert sind.“ Und diese Kiwis könnten dann wiederum andere Menschen beeinflussen, die Verbindung nach Neuseeland als Investment Destination aufzunehmen“, so das Resümee von KEA.</p>
<p>Peter Hahn bewertet die Mobilitätsfreudigkeit der Neuseeländer sogar noch eine Stufe höher. „Jeder spricht heute im Internet von &#8220;global village&#8221;. In Neuseeland passiert dieser Austausch nicht nur virtuell, sondern auch physisch. Wenn ein Farmer in Rente geht, verkauft er sein Land und zieht in eine Gegend, in der es sonniger ist, um sich zur Ruhe zu setzen. Das wäre für viele deutsche Landwirte undenkbar. Kiwis sind weltoffener, anpassungsfähiger, toleranter und geistig und räumlich gesehen viel beweglicher als die meisten anderen Nationen. Sie haben nicht mit ihrer Heimat abgeschlossen, wenn sie das Land verlassen“, betont der Immigrationsberater noch einmal deutlich.</p>
<p>Auf der anderen Seite begann die Immigration der Weißen nach Neuseeland gerade einmal vor 150 Jahren. Das Land ist durch seine Einwanderungspolitik tatsächlich multikulturell. Die doppelte Staatsbürgerschaft ist von Seiten des neuseeländischen Staates her kein Problem und wird meist von Generation zu Generation von den Einwanderern weitergegeben. „Was dadurch entsteht, ist also tatsächlich ein kleiner Schmelztiegel, der dem Land unglaubliche Beziehungen in alle Welt, Verständnis für andere Kulturen und eine große Chance für seine wirtschaftliche Zukunft bringen kann“, meint auch Neuseeland-Experte Peter Hahn. Für viele deutsche Einwanderer könnte dies ungeahnte Chancen bieten, so abgelegen Neuseeland auch zunächst erscheinen mag. „Wenn man also Neuseeland da als Vorreiter-Modell sieht, idealistisch betrachtet, wird es irgendwann eine nahezu grenzenlose Welt geben.“</p>
<p>KEA selbst propagiert nun den weiteren Ausbau seines Kiwi-Netzwerkes in alle Welt und plant in Zukunft, Neuseeland und die Kiwis in Übersee der Welt noch besser zu verkaufen. „Viele meinen, Aotearoa sei ein schöner Fleck um zu leben oder Urlaub zu machen aber sie verstehen nicht das die Kiwis auch extrem innovativ und motiviert sind, ein potenzielles Powerhouse. Und das müssen wir schleunigst ändern!“</p>
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		<title>Chance oder Desaster &#8211; Neuseeland als Ein- und Auswanderland Nummer 1, Teil 1</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Peter Hahn]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Feb 2013 04:03:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aotearoa]]></category>
		<category><![CDATA[Immigration]]></category>
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					<description><![CDATA[Immer mehr Neuseeländer verlassen ihre Heimat, immer mehr internationale Immigranten ziehen nach Aotearoa um. Einige befürchten einen Kollaps der Wirtschaft, andere sorgen sich um mangelnde Spezialisten. Doch was bedeutet die &#8230; <a href="http://www.neuseeland-ezine.de/chance-oder-desaster-neuseeland-als-ein-und-auswanderland-nummer-1-teil-1/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Immer mehr Neuseeländer verlassen ihre Heimat, immer mehr internationale Immigranten ziehen nach Aotearoa um. Einige befürchten einen Kollaps der Wirtschaft, andere sorgen sich um mangelnde Spezialisten. Doch was bedeutet die starke Zu- und Abwanderung für die Zukunft des kleinen Landes, welches isoliert vom Rest der Welt liegt? Welche Zukunftschancen und –Risiken birgt die starke Migrationsrate? Eine neue Studie versucht jetzt, Klarheit zu schaffen.</p>
<p><span id="more-5530"></span>Was viele Experten schon lange vermutet hatten, wurde jetzt mit statistischen Zahlen belegt. Über eine Million Kiwis leben im Ausland, verstreut über die ganze Welt, rund die Hälfte davon im Nachbarland Australien. Von den Statistiken bestätigter Fakt ist – Neuseeland ist heute das Land der OECD-Staaten mit der höchsten Emi- und Immigrationsrate pro Kopf. Einwanderungsexperte Peter Hahn zeigt auf, was diese Zahlen wirklich bedeuten: „Das wäre in etwa so, als ob 20 Millionen Menschen der deutschen Gesamtbevölkerung von rund 80 Millionen auf einmal im Ausland leben würden. Das ist schon eine ganz schön hohe Zahl!</p>
<p>Häufig wird in der neuseeländischen Presse in diesem Zusammenhang von der so genannten &#8220;Brain Drain&#8221; gesprochen, der Abwanderung qualifizierter Fachkräfte, vor allem nach Australien. Professor Paul Spoonley, Soziologe von der Massey University, sieht das Phänomen jedoch auch noch mit anderen Augen. „Wenn man sich die Langzeitmigrations-Statistiken ansieht, kann Neuseeland oft die abgewanderten qualifizierten Kiwis mit noch höher qualifizierten Migranten ersetzten. Ich sehe das folglich nicht als &#8220;Brain Drain&#8221; an, sondern eher als &#8220;Brain exchange&#8221;.“<br />
Schon in der Geschichte Neuseelands gab es immer wieder Abwanderungswellen. In den frühen 70er Jahren zog es viele Kiwis aus ihrer Heimat, vorrangig als späte Reaktion auf die Ölkrise und die Tatsache, dass England sich mehr in Richtung Europa orientierte. Zur gleichen Zeit lockerte Australien seine transtasmanischen Regulierungen. Die Generation der Baby Boomer erreichte ein gutes Reisealter und wollte neue Kulturen kennenlernen und Auslandserfahrungen sammeln. In den 80er Jahren wurde die Wirtschaftsreform für die Auswanderung verantwortlich gemacht und allgemein härtere Zeiten in den 90ern. Auf der anderen Seite begann Neuseeland mit seiner heutigen Einwanderungspolitik ebenfalls Anfang der 90er Jahre. „Jedes Jahr werden seither etwa 50.000 Immigranten ins Land gelassen, die meisten davon tatsächlich qualifizierte Arbeitskräfte und gesuchtes Fachpersonal. Wenn man bedenkt, dass ja nicht nur die Spezialisten abwandern, sondern beispielsweise auch einfache Handwerker, sieht das Gesamtergebnis gar nicht so schlecht für Neuseeland aus“, resümiert Peter Hahn aus seiner Warte. „Meist sind es höhere Gehälter und bessere Jobaussichten, welche viele Kiwis nach Australien locken“, bestätigt auch Professor Spoonley. Doch tatsächlich kommt Neuseeland nach Irland an zweiter Stelle, wenn es um den Export von qualifizierten und talentierten Bürgern ins Ausland geht.</p>
<p>Doch wie stark ist die Beziehung der im Ausland lebenden Kiwis noch zu ihrer Heimat? Welche Vor- und Nachteile bringt diese Situation? Diese und weitere Fragen hat jetzt eine weitläufige Studie unter 18.000 Neuseeländern, welche in anderen Ländern leben, intensiv beleuchtet. Die sogenannte Kiwi Expat Association (KEA) zeigt mit ihrer Umfrage deutlich auf, dass die meisten Neuseeländer im Ausland ihrer Heimat gegenüber ausgesprochen loyal sind und noch sehr enge Beziehungen pflegen, häufig jedoch nur soziale Kontakte zu Freunden und Familie. „Ich denke, der entscheidende Unterschied hier zu Deutschen, die aus Deutschland weggehen ist ganz klar, Kiwis sind immer noch sehr stolz auf ihre Herkunft, lieben ihr Land, wollen jedoch alle irgendwann einmal über den eigenen Tellerrand gucken, ihre großes OE machen, die &#8220;Overseas Experience&#8221; und gehen aufgrund besserer Verdienst- und Karrieremöglichkeiten ins Ausland. Deutsche hingegen, die dauerhaft nach Neuseeland kommen, kehren oft ihrer alten Heimat gänzlich den Rücken. Sie ziehen nicht um, sondern wandern tatsächlich ein“, fasst Peter Hahn seine langjährigen Erfahrungen zusammen.</p>
<p>Mehr lesen sie im 2. Teil.</p>
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		<title>Wirtschaftswachstum durch Immigranten? Neuseeland braucht die richtige Balance, Teil 2</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Peter Hahn]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Dec 2012 03:59:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Immigration]]></category>
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					<description><![CDATA[Im 2. Teil führt Peter Han weiter aus, ob Neuseeland auf den richtigen Weg ist das Wirtschaftswachstum durch Immigranten zu fördern.  Die Wissenschaftler sind überzeugt, dass Neuseelands Wirtschaft sich nur &#8230; <a href="http://www.neuseeland-ezine.de/wirtschaftswachstum-durch-immigranten-neuseeland-braucht-die-richtige-balance-teil-2/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im 2. Teil führt Peter Han weiter aus, ob Neuseeland auf den richtigen Weg ist das Wirtschaftswachstum durch Immigranten zu fördern.  Die Wissenschaftler sind überzeugt, dass Neuseelands Wirtschaft sich nur vergrößern könne, wenn auch die Bevölkerungsdichte zunimmt. Ein Anstieg von derzeit 4.4 Millionen Menschen auf rund 15 Millionen bis 2050 wäre die beste Voraussetzung für einen steigenden Inlandsbedarf, größere Unternehmensstrukturen und eine stärkere Exportrate. Doch ist dies tatsächlich die Pauschallösung für Neuseeland?</p>
<p><span id="more-5526"></span>Ein hervorragendes Beispiel für den Erfolg dieser Theorie liefert das Beispiel von Julian Ramirez-Luna und seiner Familie. Das Paar kam mit ihrem Sohn vor einigen Jahren aus Kolumbien nach Neuseeland. Julian hatte in Lateinamerika für den Farmmaschinen-Giganten John Deer gearbeitet. Nach vielen Schulungen, Aufbaustudien und der Verbesserung seines Englisch gelang es dem Kolumbianer schließlich kurz vor Ablauf seines Visa eine Stelle bei Waikato Innovation Park zu finden, einem Farmkonzern in Hamilton, der zu diesem Zeitpunkt auf der Suche nach Angestellten mit internationalen Kontakten war. Julian wurde engagiert und konzentrierte sich daraufhin auf die damalige Umstrukturierung der kolumbianischen Regierung im Milchwirtschaftsbereich. Vor ihm hatten schon unzählige Neuseeländer erfolglos versucht, Geschäftsbeziehungen zwischen Neuseeland und Südamerika herzustellen. Doch mit seinem Sprachvorteil, alten Geschäftskontakten und dem Wissen um die Farmwirtschaft in Südamerika gelang es Julian binnen kurzer Zeit neuseeländische Farmtechniken und entsprechende Technologien nach Kolumbien, Mexiko, Costa Rica und Paraguay zu exportieren. „Wir verkaufen heute komplette Farmsysteme nach Südamerika. Das macht mich natürlich auch persönlich sehr zufrieden, gleich zwei Ziele erreicht zu haben. Zum einen gelang es, Geschäftsbeziehungen zu unserer alten Heimat aufzubauen, wovon wir immer geträumt hatten und gleichzeitig konnten wir hier in Neuseeland Fuß fassen. Das ist jetzt unsere neue Heimat!“</p>
<p>„Vorzeige-Beispiele von Immigranten wie diesem sind natürlich bestens geeignet, um die Theorie der Wirtschaftswissenschaftler auf künftiges Wirtschaftswachstum und damit verbundene Exportsteigerung zu belegen“, kommentiert Immigrationsberater Peter Hahn. „Einwanderer haben tatsächlich positiven Einfluss in vielen Bereichen, wie gute Auslandskontakte, eine gewisse Offenheit, ihr persönliches Knowhow, welches dann gesellschaftliche und  wirtschaftliche Vorteile bringt. Auch die über eine Million Kiwis, die im Ausland leben, kurbeln Neuseelands Wirtschaft an. Allerdings muss man bei der Hochrechnung bedenken, dass sich Neuseeland natürlich mit einer Einwohnerzahl von 15 Millionen auch als Land verändern würde. Für viele meiner Kunden ist der Lifestyle hier und die geringe Bevölkerungsdichte genau der Reiz, den Neuseeland ausmacht. Würden hier 11 Millionen Menschen mehr leben, könnte das Land dann einfach auch nicht mehr so attraktiv sein!“</p>
<p>Wirtschaftswachstum ist für Neuseeland mit Sicherheit eine positive Entwicklung, doch in wieweit dabei die Einwohnerzahl drastisch ansteigen kann, ist nur schwierig abzusehen. Peter Hahn wiegelt ab: „Die Kunst wird es sein, eine gute Balance zwischen Wirtschaftswachstum und Einwohnerzahl zu schaffen!“</p>
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